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Schmidt‘s Mutter schrieb am 30.1. 2026 um 10:50:53 Uhr über

Küchenfibrom

ein seit mehr als einem viertel Jahrhundert Geistesgestörter Alleinelebender Betreuter mit Minimalkontakten in die invasive Außenwelt der manchmal bis zu drei, vier Wochen am Stück die Wohnung gar nicht verläßt und ganz ohne daß es nach verrottenden Küchenabfällen in der Wohnung riecht weil er millionenfach alte Plastiktüten gesammelt hat die in der Zukunft mit Gold aufgewogen werden weil man Gerüche in sie einpacken kann. Achso der mensch hat ein Küchenfibrom gebaut. Das ist eine Konstruktion aus Gummis, Seilen, Schnüren Kordeln, Strumpfhosen aller Art, seidig und Wolle, Gummibändern, Wandbefetigungen, einem zweieinhalb Meter hohem Ast, ein Geflecht welches in drei Richtungen und an fünf Punkten an Decke und wand der Küche befestigt, ein doppelter Arm des Fibroms reicht durch die seit Einzug vor 25 Jahren ausgehängte Küchentür in den Anfang des Flures hinein, eines endet an der Dachschräge wogegen man leicht den Kopf dotzen lassen kann, zwei enden am Fenster mit Blick in den Hof. Mit den Augen eines Anatomen betrachtet ähnelt dieses große Geflecht tatsächlich so etwas wie einem Fibrom. Ich habe derartige Verwachsungen in Tioerkörpern schon gesehen und auch versucht seine einzelnen Verflechtungen sauber zu präparieren, habe allerdings schnell aufgegeben taugen doch selbst die besten Küchenmesser nicht zu derartiger Feinarbeit. Trotzdem haben mir meine zahlreichen Küchentätigkeiten großen Einblick in die tierische Anatomie gegeben. Ich erinnere zuletzt an das Auge des Hasen. Nun ist dieses Fibrom dazu da an jedem seiner Enden ein Ungleichgewicht zu schaukeln und sanfte Impulse an das Rückenmark zu senden. Hier stehe ich, ich kann nicht anders. man kann sich richtiggehend einstehen. Dann ist es sehr schwer auch nur einen einzigen Fuß zu heben. Aber stehen tiut man gut. Und mit den Hüften wackeln kann man auch. und wenn man mit dem Kopf nickt dann gewegt sich der gesamte Körper nach vorne und hinten wenn man die frequenz einhält schaukelt es sich sogar auf. Und mit dem einatmen in Bauch oder Brust ist es das Gleiche, man beinnt zu schaukeln wenn man einfach nur das steht. Der Normale stehende Mensch ist eine Schaukel, natürlicherseits. Wenn er sonst nichts anderes tut und nur da stsht. Er weht sozusagen ein klein wenig wie ein Baum im Wind. Nur ohne Wind. Aber das Natürliche im menschen das wird hier von kleine auf abgewöhnt zum Beispiel mit, Hampeln Sie nicht so rum.


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