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vom Schwerte schrieb am 8.6. 2006 um 23:12:57 Uhr über

SadomasochistischesNiemandsland

Hier ein Text aus einem Forum, der eine Schlüsselfunktion zum Niemandsland hat:


Hallo Männer,

es muss nicht immer mit einem Kribbeln im Bauch angehen. Es kann einem passieren, dass die Chemie schon vom ersten Kontakt an stimmt. Noch redet man auf gleicher Augenhöhe miteinander, tauscht sich die gegenseitigen Vorstellungen aus und dann kommt man zum Kern der Sache: Was soll die Beziehung erreichen?

Einem Sklaven wird wohl nichts anderes einfallen, als die Erziehung zum Gehorsam. Wenn das so ist, will der Sklave eine Veränderung in seinem Leben. Gehorsam kann nur im Zusammenhang mit konsequenter Korrektur durch den Meister gelernt werden. Von daher wird der Sklave, wenn er denn diese Lebensveränderung erreichen will, auch zur Konsequenz drängen. Nun, wenn also der Sklave weiß, was er braucht, wird er sich vertrauensvoll in die Hände seines Herrn begeben.

Die ersten Schläge mit der warmen Hand des Meisters sind für den Sklaven wichtig. Zum einen, er merkt, sein Meister nimmt ihn ernst. Und zum anderen, die warme Hand gibt dem Sklaven Vertrauen. Auch der Blickkontakt kann sehr wichtig sein, denn die Augen verraten, was in dem Gegenüber vorgeht. Der Sklave guckt seinem Meister in die Augen und bekommt zur Antwort: »Ich weiß, was du brauchst«.

Die erste Musterung des Sklaven muss unbedingt sein. Auch da ist der Körperkontakt des Meisters eine vertrauensschaffende Erfahrung. Wenn er zum ersten Mal den Schwanz und die Eier des Sklaven anpackt, spätestens dann bekommt der Sklave das Gefühl, er wird sich diesem Meister übergeben. Er läßt mit sich geschehen, was der Meister auch immer tut. Er entspannt sich.

Nun steht der Sklave nackt vor seinem Meister. Nacktheit bedeutet ausgeliefert sein. Sind noch die Körperhaare entfernt worden, so kann der Sklave sich nicht mehr selbst schützen.

Das erste Mal beim Meister muss also mit eine Hingabe des Sklaven erfolgen. Der Sklave muss beim Fortgehen wissen, dass er nicht mehr über sich selber bestimmt. Er wird täglich seinen Rechenschaftsbericht seinem Meister per E-Mail übermitteln. Dabei wir er nackt sein. Gefühle werden über ihn kommen, die er vorher nicht so kannte. Auch diese Gefühle muß der Sklave seinem Meister offenbaren. Der Sklave ist auch zu Hause nicht ohne seinen Meister. Er wird im steten Kontakt zu seinem Meister stehen. Wichtig: der Meister muss erreichbar sein, falls nicht sofort, dann zu einem vereinbarten Termin mit dem Sklaven Kontakt aufnehmen. Dem Sklaven müssen auch Medien zur Verfügung stehen, die für ihn zwischen den persönlichen Kontakten einen Bezug zu seinem Meister herstellen. Der Sklave muss fühlen, dass sein Meister allgegenwärtig ist.

Verfehlungen des Sklaven hat er unverzüglich - egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit - seinem Meister (in der Regel per Mail) zu bekennen. Dann kommt er zur Ruhe, weil er weiß, die Bestrafung liegt nun in den Händen seines Meisters und er, der Sklave, hat keinen Einfluss mehr darauf.

Nach dem ersten Mal muss in Kürze das zweite Mal folgen. Es sollte der Sklave zum Anfang soviel Schläge erhalten, dass die Spuren die Erinnerung an die Maßreglungen seines Meisters erinnern, denn er ist schnell vergesslich und der alte Trieb gegen die Sklaverei kommt wieder auf. Der gute Meister weiß dies zu verhindern und wird seinem Sklaven konsequent erziehen.

Mit dem ersten Mal - so es ernst gemeint ist - beginnt für den Sklaven ein neues Lebensgefühl. Er wird, wenn er seinen »Traum« verwirklicht sehen will, konsequent an der Stange bleiben. Und sein Meister wird bei ihm buchstäblich Hand anlegen.

Ich wünsche uns allen, dass wir dieses Glück erfahren dürfen, seien es Sklaven oder Meister.


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