Lebensmittelköniginnen gibt es einige, viele davon gehören zur Gattung der Bierkönigin: In Erlangen erhält Königin Michelle I. die Würde für Kitzman Bräu, während Inga die erste Ehren-Bierkönigin für das Magdeburger Garley-Bräu ist. Anscheinend ist diese Monarchie-Form eher in Süddeutschland zu finden, nordische Biermarken wie Flens, Jever und Becks geben sich eher demokratisch. In Bayern dagegen wächst dagegen in jedem Kuhdorf eine Hopfen-Regentin für das örtliche Dünnbier heran, die sich dümmlich lächelnd in spießiger Tracht für den lokalen Brauerei-Prospekt ablichten läßt. Hier noch ein typisches Beispiel: Anna Herzog wurde im September 2006, anlässlich des Saumarkt-Festes (historisches Hopfenbloderfest) als Spalter Bierkönigin gekrönt und gewinnt damit den blasterinternen Preis für die bescheuerste ländliche Subkultur.