»Nach drei, vier oder fünf Jahren versagt die Ehe, insofern sie die Befriedigung sexueller Bedürfnisse versprochen hat. ... [Es] schwindet die körperliche Zärtlichkeit der Ehegatten füreinander, in weiterer Folge meist auch die seelische Zuneigung, die bestimmt war, das Erbe der anfänglichen stürmischen Leidenschaft zu übernehmen.« Sigmund Freud: 'Die »kulturelle« Sexualmoral und die moderne Nervosität' (Ges. Werke VII; S. 157)