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Lotter schrieb am 21.11. 2007 um 23:39:51 Uhr über
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Fast jede Stadt nennt ein Denkmal für die Opfer des Holocaust ihr eigen. Was nur mehr als angemessen ist. Wenn man beobachtet, wie sehr sich Stadtväter (mal am Rande: den Begriff Stadtmütter gibt es gar nicht, oder?) wie sehr sich Stadtväter also vielerorts sträuben, ein Denkmal den Opfern der Hexenverfolgung zu widmen, kann man leicht auf den Gedanken kommen, dass es viele Denkmäler einzig deswegen geben könnte, weil sie für politisch korrekt (oder soll ich sagen: schick?) erachtet werden....
Noch nichtmal die Frage, welcher Irrsinn größer war, scheint mir angemessen. Genausowenig kann ich die Frage beantworten, welcher der schlimmere Mörder sei: einer, der einen Menschen umgebracht hat oder einer, der hunderte oder gar tausende umbrachte oder umbringen ließ.
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