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strafe schrieb am 3.5. 2014 um 17:37:21 Uhr über

Klopfpeitsche

Für die deutsche Kunst war der vorzeitige Hingang des Meisters ein großer, wenn auch schwer genau zu berechnender Verlust. S. war keineswegs ein frühreifes Talent, von dem man glauben müßte, daß es mit 35 Jahren schon sein Bestes gegeben; er erscheint weder in seinen Briefen als Mensch, noch in seinen Bildern als Künstler fertig und abgeschlossen. Seinem älteren Landsmanne Eberh. Wächter, welcher gewöhnlich mit Carstens und ihm zusammen genannt wird, war er an technischer Geschicklichkeit überlegen. Nach Art und Maß seiner Begabung möchten wir ihn lieber mit einem jüngeren Schwaben zusammenstellen, dem Cornelius-Schüler Bernhard Neher; wie dieser hätte S. sicher als Fresco-Maler sein Höchstes geleistet, wenn ihm Gelegenheit dazu geworden wäre. Sein reiches Gemüth, sein aller Pedanterie abholder Sinn, seine gewandte Rede und Schrift hätten ihn auf einer vorgerückteren Stufe seiner Kunst auch befähigt, eine glückliche Lehrerthätigkeit zu entfalten. Ein Miniatur-Selbstporträt von S. findet sich als Holzschnitt vor dem Titelblatt von Haakhs Beiträgen.


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