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textautomat schrieb am 6.8. 2000 um 20:35:18 Uhr über

RAF

Von 1971 bis 1993 kamen mindestens 30 Menschen bei Anschlägen der RAF ums Leben. RAF-Terroristen der zweiten Generation überfielen am 24. April 1975 die deutsche Botschaft in Stockholm, um ihre Genossen aus dem Gefängnis freizupressen. Zwei Geiseln wurden dabei getötet. Im Jahr 1977 häuften sich die terroristischen Akte, die zur Freilassung der restlichen RAF führen sollten: Am 7. April wurden der Generalbundesanwalt Siegfried Buback und zwei seiner Begleiter ermordet. Jürgen Ponto, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank, wurde am 30. Juni bei dem Versuch, ihn zu entführen, in seinem Wohnhaus erschossen. Am 5. September wurde Hanns-Martin Schleyer, Präsident des Arbeitgeberverbandes und des Bundesverbandes der deutschen Industrie, entführt und am 19. Oktober ermordet aufgefunden. Arabische Terroristen entführten am 13. Oktober eine deutsche Lufthansa-Maschine, um elf RAF-Terroristen und zwei türkische Terroristen freizupressen. Der Kapitän der Maschine, Jürgen Schumann, wurde ermordet, die anderen Geiseln kamen bei einer Befreiungsaktion vom 18. Oktober frei.


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