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Jo schrieb am 25.9. 2011 um 14:20:03 Uhr über

Spiegel

Spiegel Online - Aktienhändler riskieren mehr als Psychopathen

»Natürlich kann man die Händer nicht als geistesgestört bezeichnen, aber sie verhielten sich zum Beispiel noch egoistischer und risikobereiter als eine Gruppe von Psychopathen, die den gleichen Test absolvierten.«

Statt sachlich und nüchtern auf den höchsten Profit hinzuarbeiten, »ging es den Händler vor allem darum, mehr zu bekommen als ihr Gegenspieler. Und sie brachten viel Energie auf, diesen zu schädigen«.

Erklären können die Wissenschaftler diesen Hang zur Zerstörung nicht.

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Was soll daran schwer zu erklären sein?

Gier, immense Gier, die sich in Zahlen und Geld ausdrückt mit dem man sich ja die Welt kaufen kann.

Und die Lust an der Zerstörung ist halt dann dieses krankhafte Vergleichen. Wenn einer mehr Millionen gemacht hat, ist ja etwas »besseres«, weil man sich eben nur über Geld definiert.

Folglich muss dieser andere geschädigt werden, damit man selbst nicht zu schlecht dasteht.

Die Sucht nach immer mehr spielt sicherlich auch hinein.

Aber Geld ist eben auch nur bedrucktes Papier, das von allen Vertrauen genießt.

Geht es also vielleicht darum durch mehr Geld mehr Vertrauen zu bekommen?

Das Vertrauen anderer Menschen?


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