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wuming schrieb am 15.3. 2003 um 02:52:44 Uhr über

Sprengköpfe

behauptet, daß das Moskauer Abkommen - das erste SALT-Abkommen zwischen Nixon und Breschnew - eine Eskalation darstellt , und das hat sich dann als richtig erwiesen. Was hat SALT 1 gebracht? Die Steuerungssysteme wurden präziser, die Sprengköpfe wurden verkleinert und vermehrt. Anders gesagt, mit SALT 1, dem Abkommen zum Abbau und zur Beschränkung der Rüstung, hat man die Kriegsrnaschine nur noch mehr perfektioniert, und zwar in außerordentlichem Umfang, denn die Anzahl der Sprengköpfe wird durch die Präzision noch verstärkt. Wenn man nun START-Abkornmen vorbereitet, in denen es um den Abbau und nicht mehr um die Beschränkung der Rüstung geht, scheint mir das darauf hinzuweisen, daß man in Wirklichkeit eine weitere Perfektionierung der Kriegsrnaschine vorsieht. Die arnerikanisch-sowjetischen Abkommen sind Abkommen zur Perfektionierung der Kriegsrnaschine. Nur dazu sind sie da, Punkt. Und die 'Verantwortung dafür verbindet beide, die USA und die Sowjetunion. Keiner von beiden kann sie abwälzen. Die SALT-Abkommen haben die Rüstung verbessert; die START-Abkommen,werden sie weiter verbessern. Und die START-Abkommen betreffen vor allem natürlich die Laser-Waffe. In den kommenden Jahren werden die LaserWaffen einsatzbereit sein - viele Informationen aus der Wissenschaft lassen darauf schließen. Die Laser-Waffe stellt nun aber eine Revolution in der Kriegspolitik dar,

dungsfrist mehr geben. Das muß man mein

denn dann wird es keine Frist, keine Politische Entscheinach erst einmal klarstellen. er Meinung
Die Verkopplung der beiden lmperialismen ist sozusagen eine nicht-freundschaftliche Obereinkunft, Abschreckung als abgekartetes Spiel.

Abschreckung als abgekartetes Spiel, genau. Die Amerikaner, die Sowjets und schließlich auch die Franzosen, sagen wir einmal Oberhaupt alle Nuklearnationen, sind in dieses System verwickelt. Nicht von ungefähr hat die französische Linke, nachdem sie an die Macht gekomme n ist, einstimmig für die Erhöhung des Militärbudgets vo-

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tiert. Das geschah zum ersten Mal in der jüngeren Ge schichte Frankreichs und will schon etwas heißen.

Was wird unter diesen Bedingungen aus dem Pazifism

Die heutige Situation des Pazifismus läßt sich nicht a hand der Gefahren wirklicher Kriege begreifen, etwa. die Russen werden nach Europa einfallen, es wird ein nukleare Konfrontation im Nahen Osten geben etc. Da kann durchaus passieren, aber es interessiert mich k neswegs.

Glaubst du nicht, daß Europa sich strategisch in eine heiklen Lage befindet?

Der Begriff der Geo-Strategie wird wohl bald durch und noch weit ausgefeiltere Waffen überholt sein. Das blem liegt nicht mehr in einer Geo-Strategie und offe sichtlich genausowenig in einer Geo-Politik. Natürlich steht noch das Problem der Stützpunkte für die Inter tions- und Seestreitkräfte, sowohl im Indischen Oz als auch an den Grenzen zu China und der UdSSR Man sollte aber Militärstützpunkte und geographische litik - Geostrategie - nicht in einen Topf werfen. Da wäre genauso, als würde man behaupten, die Parkplä seien

schon die Autobahn.

Die europäische Friedensbewegung, wie sie sich von Deutschland aus entwickelt, wäre dann in Bezug auf wirklichen Probleme fehl am Platze, d.h. "fehl am Or

Das wirkliche Problem ist der reine Krieg. Nicht Ja.

tatsächliche Krieg, sondern der logistische Krieg. D eigentliche Problem liegt also darin, sich einer Krieg schine zu widersetzen, also einer Maschine, die die g selischaftliche Entwicklung zum Stillstand bringt. Da Problem liegt nicht in einem früher oder später mögli Zusammenstoß zwischen Russen und Amer zwischen den Blöcken. Natürlich kann es zu einem so ikanern ode

chen Zusammenstoß kommen. Aber er ist bei weitem



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