1698 wurden 3000 Waldenser französischer Herkunft aus den Cottischen Alpen vertrieben. Einer von ihnen war der Pfarrer Henri Arnaud. Die meisten von ihnen fanden Aufnahme in verschiedenen hessischen Territorien, im Herzogtum Württemberg und in der Markgrafschaft Baden-Durlach. Hier konnten die Waldenser bis ins 19. Jahrhundert ihre sprachliche, kulturelle und kirchliche Identität behaupten. Noch heute bewahren die Waldenser-Dörfer in Deutschland Spuren ihrer waldensischen Vergangenheit.