In Bayern werden - anders als bei der Bundestagswahl - zur Ermittlung der Sitzverteilung der Parteien Erststimmen und Zweitstimmen zusammengezählt. Mit der Erststimme wird zugleich der Direktkandidat gewählt - hier kreuzen die Wähler bevorzugt Bewerber der großen Parteien an, weil die kleineren dabei ohnehin keine Chance haben. Insgesamt ergibt dies einen Trend, der die großen Parteien begünstigt.