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Sir Toby schrieb am 31.10. 2005 um 10:21:23 Uhr über
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Kastanien. Als ich sehr klein war, habe ich sie gesammelt und mit meiner Mutter Tiere daraus gebastelt. Das heißt, eigentlich bastelte meine Mutter die Tiere und ich staunte darüber. Später dann ignorierte ich sie und hoffte allenfalls, ein Wildschwein möge vorbeikommen und sich glücklich an ihrem Überfluß laben. Dann übernahm ich die Gewohnheit jener Frau, die heute die meine ist und steckte mir im Herbst eine besonders schöne Kastanie in die Jackentasche, wo sie bis zum nächsten Herbst blieb. Heute stecke ich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit eine neue Kastanie in die Tasche und sammle diese berghoch auf meinem Schreibtisch. Am Nachmittag stecke ich im Park wieder eine ein und deponiere diese in einem Körbchen auf dem Wohnzimmertisch. Und auf eigenartige Weise ist es das, wie sich meine Einstellung zum Leben geändert hat. Erst habe ich es bestaunt, dann war es für andere da, schließlich nahm ich es als etwas einzigartiges, kleines fragiles, daß man nicht verlieren dürfte und heute nehme ich es dankbar im Überfluß.
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Was interessiert Dich an »kastanien«? Erzähle es uns doch und versuche es so interessant wie möglich zu beschreiben.
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