Es gibt ja dieses sehr bekannte Kinderbilderbuch von Erik Carle mit so klatschhaften Bildern von einer kleinen Raupe, die immerzu isst und isst (es werden verschiedene Essenssachen aufgezählt) und immer dicker wird, bis sie schließlich ... ... und dann folgt plötzlich ein schwierig auszusprechender, erklärungsbedürftiger, lehrorientierter Begriff, nämlich: Kokon. Ein <sprich> Kokon! Jedes Kleinkind kennt diesen Begriff. Sicher stellen sich diese kleinen Kinder nicht exakt das vor, was eigentlich gemeint ist. Aber alle haben dieses Wort intus. Dieser Begriff passt nicht zu den Löchern, in die die Kinder ihre Finger stecken. Diese Löcher sind ganz einfach, intuitiv, der Kokon ist es nicht.