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Erzmantelwaldläufer schrieb am 22.9. 2003 um 22:33:45 Uhr über

okay

Wenn man nach dem Namen »Allen Walker Read« googelt findet man eine Reihe interessanter Artikel zum Thema OK.

Der amerikanische Ethymologe hat durch eine aufwendige Recherche erwiesen, dass O.K. eine coole Schreibweise für »all correct« darstellen soll, die sich 1839 im Raum Boston verbreitete. Ähnlich wie wir heutzutage »kewl« schreiben wenn wir cool sein wollen, gab es damals auch einen ähnlichen Trend absichtlich falsche Abkürzungen einzubringen.

O.K. findet deshalb weltweite Anerkennung, weil es in vielen Sprachen plausibel ist. Die Choctaw Indianer kannten »okeh« was soviel bedeutet wie »tatsächlich«. In der westafrikanischen Sprache Wolof gibt es ebenfalls den Ausdruck »waw kay« für »ja«. Ok, wird auch als die griechische Abkürzung für holos kalos »alles gut« aktzeptiert.
Es gibt noch eine Reihe angedichteter Mythen wie etwa, den Indianer Häuptling Old Keokuk der seine Verträge mit O.K. unterzeichnete. Sehr beliebt ist auch der Mythos um Oswald Kowalski der am Fließband der Automobilindustrie anfang des 20ten Jahrhunderts jedes intakte Fahrzeug mit seinen Initialen zertifizierte.

Alle diese Mythen entbehren leider jeder Grundlage. Tatsache ist aber, dass die Boston Morning Post im Frühjahr 1839 zum ersten Mal die Buchstaben O.K. in gedruckter Form hervorbrachte. Und zwar in folgendem Satz:

»It is hardly necessary to say to those who know Mr. Hughes, that his establishment will be found to be 'A. No. One' -- that is, O.K. -- all correct.«


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