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Der erste Text am 31.12. 2000 um 15:49:17 Uhr schrieb
quique über Dichter
Der neuste Text am 19.6. 2011 um 18:43:51 Uhr schrieb
Nashorn-give-it-Jackson über Dichter
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am 3.11. 2010 um 16:39:02 Uhr schrieb
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am 19.6. 2011 um 18:43:51 Uhr schrieb
Nashorn-give-it-Jackson über Dichter

am 23.4. 2002 um 15:32:47 Uhr schrieb
rose über Dichter

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Assoziationen zu »Dichter«

wuming schrieb am 22.3. 2010 um 02:35:01 Uhr zu

Dichter

Bewertung: 1 Punkt(e)


René Char (* 14. Juni 1907 in L'Isle-sur-la-Sorgue, Vaucluse; † 19. Februar 1988 in Paris) war ein französischer Dichter.

Er studierte in Aix-en-Provence. 1929 begegnete er André Breton und Paul Éluard und trat der Künstlergruppe der Surrealisten bei, von der er sich ab Mitte der 1930er Jahre nach und nach wieder distanzierte.


Straßenschild in Bollène, ProvenceChar ging 1940 in den Untergrund und kämpfte zusammen mit Gilbert Lely in der Résistance gegen die deutsche Besatzung. Die Ereignisse im Widerstand arbeitete er in den Prosagedichten Feuillets d'Hypnos auf. In den 1960er Jahren engagierte er sich gegen die Stationierung von Atomraketen in der Provence.

Seine Lyrik wurde unter anderem von Paul Celan und Peter Handke ins Deutsche übersetzt. Von seinen zahlreichen Büchern liegt ein Teil der Spätwerke nicht in deutschen Ausgaben vor. Er war befreundet mit dem Dichter Paul Eluard, dem Philosophen Albert Camus und dem Althistoriker Paul Veyne. Zahlreiche bedeutende Maler, u. a. Juan Gris, Henri Matisse und Georges Braque illustrierten die Handschriften seiner Gedichte, die teilweise anlässlich seines hundertsten Geburtstag in aufwändigen Faksimileeditionen erscheinen.

1955 lernte René Char den deutschen Philosophen Martin Heidegger in Paris kennen. René Char lud Heidegger mehrfach zu Reisen in die Provence ein. So kam es zu den Seminaren in Le Thor 1966, 1968, 1969 und in Zähringen 1973, einem Austausch der Dichter und Denker. Später distanzierte sich Char von dem wegen seiner NS-Vergangenheit belasteten Philosophen.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Werke (in Auswahl)
2 Literatur
3 Weblinks
4 Belege


Werke (in Auswahl) [Bearbeiten]
Arsenal (1929)
mit André Breton und Paul Éluard: Ralentir, travaux; deutsch Vorsicht Baustelle. 1930
Placard pour un chemin des écoliers. Illustrationen Valentine Hugo, 1937
Dehors la nuit est gouvernée. 1938
Seuls demeurent. 1945
Feuillets d'Hypnos. 1946. In Deutsch: Hypnos. Aufzeichnungen aus dem Maquis 1943–1944 Übers. Paul Celan. Fischer TB, Frankfurt 1990 ISBN 359629570x [1]*Poème pulvérisé (1947)
Les Matinaux (1950)
Recherche de la base et du sommet 1955. Memoiren
Poésies – Dichtungen Vorwort zur dt. Ausgabe Albert Camus. 2 Bd. S. Fischer, Frankfurt 1959, 1968
La Parole en archipel 1962
Le Nu perdu 1971; deutsch: „Rückkehr stromauf“, Hanser 1985
Aromates chasseurs 1976
Œuvres complètes Gallimard, Coll. Bibl. de La Pléiade, Paris 1983 ISBN 2070110656
Der herrenlose Hammer & Erste Mühle. Gedichte (Le marteau sans maître) zuerst 1934 (zweisprachig) Legueil, Stuttgart 2002 ISBN 3980424766
Literatur [Bearbeiten]
Horst Wernicke, Hg.: Albert Camus - René Char. Einsam und gemeinsam. Spuren einer Freundschaft Osiris. Zeitschrift für Literatur und Kunst. Heft 5, 1998 ISBN 3890868290 Inhalt: [1]
Akzente. Zeitschrift für Literatur April 1988, H. 2: René Char als Titelthema [2]
Weblinks [Bearbeiten]
Literatur von und über René Char im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu René Char • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
Maurice Blanchot, René Char – S. 197-211 (deutsch), siehe auch S.212ff.: Georges Bataille über RC (PDF-Datei; 620 kB)
[2] Dissertation Chr. Renfert 2004 (PDF-Datei)
[3] Schritte mit René Char von Lothar Klünner
Belege [Bearbeiten]

mit verschiedenen editorischen Notizen sowie Essays von George Louis Roux und Horst Wernicke über R. C.- Es gibt weitere deutsche Ausgaben davon: siehe Weblink „Maurice Blanchot“, dort S. 199, Anm. 3
R. C.: Grüne Steine Übers. Peter Handke, S. 97; Johannes Hauck : Dialog der Bilder. S. 98 - 104
Personendaten
NAME Char, René
ALTERNATIVNAMEN Capitaine Alexandre (Pseudonym in der Resistance)
KURZBESCHREIBUNG französischer Dichter
GEBURTSDATUM 14. Juni 1907
GEBURTSORT L'Isle-sur-la-Sorgue, Vaucluse
STERBEDATUM 19. Februar 1988
STERBEORT Paris

Vonhttp://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Char“
Kategorien: Mann | Franzose | Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (Französisch) | Lyrik | Résistance | Geboren 1907 | Gestorben 1988

wuming schrieb am 21.5. 2010 um 23:37:28 Uhr zu

Dichter

Bewertung: 1 Punkt(e)

Thomas Kling (* 5. Juni 1957 in Bingen; † 1. April 2005 in Dormagen) war ein deutscher Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
2 Bedeutung
3 Auszeichnungen
4 Werke
5 Herausgeberschaft
6 Übersetzungen
7 Literatur
8 Weblinks


Leben [Bearbeiten]
Thomas Kling wuchs in Hilden auf und besuchte in Düsseldorf ein humanistisches Gymnasium. Er studierte Philologie in Köln, Düsseldorf und Wien und hielt sich längere Zeit in Finnland auf. Seit 1983 präsentierte erzuerst in Wien, dann im Rheinlandseine Gedichte bei öffentlichen Lesungen, die häufig Performancecharakter hatten. Später trat er auch gemeinsam mit dem Jazzschlagzeuger Frank Köllges auf.

Er lebte mit seiner Frau, der Malerin Ute Langanky, bis zu seinem Tod 2005 durch Lungenkrebs, auf dem Gelände der ehemaligen Raketenstation Hombroich bei Neuss. Er wurde in Neuss-Holzheim beerdigt.

Bedeutung [Bearbeiten]
Thomas Kling war ein bedeutender, von Autoren wie Mayröcker, Jandl und Celan sowie der Wiener Gruppe um Artmann und Bayer beeinflusster Lyriker der jüngeren deutschen Literatur. Klings Texte sind in ihrer Kompositionsform durch performative Elemente bestimmt, Wortklang und -melodie spielen eine wichtige Rolle. Doch wäre es falsch, Klings Gedichte als reine Vortragstexte zu charakterisieren, ihnen ist eine sinnliche und semantische Vieldimensionalität konstitutiv. Kling veröffentlichte seine ersten Texte in der Zeitschrift Zwiebelzwerg – Zeitung für Kunst und Soziales. Sein erstes Buch veröffentlichte er 1977 im Zwiebelzwerg Verlag.

Thomas Kling war Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Auszeichnungen [Bearbeiten]
1986: 1. Preis beim Nordrhein-Westfälischen Dichtertreffen in Düsseldorf
1989: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Literatur
1990: Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln
1991: Förderpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie
1993: Else-Lasker-Schüler-Preis für Lyrik
1997: Peter-Huchel-Preis
1999: Deutscher Kritikerpreis
2001: Ernst-Jandl-Preis
2005 Literaturpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf
Werke [Bearbeiten]
der zustand vor dem untergang, Düsseldorf 1977
BUSLADUNGEN, aus Geschmacksverstärker Gedichte Frankfurt am Main 19851993
erprobung herzstärkender mittel, Düsseldorf 1986
geschmacksverstärker, Frankfurt am Main 1989
verkehrsfunk, 1989
brennstabm, Frankfurt am Main 1991
nacht.sicht.gerät, Frankfurt am Main 1993
wände machn, Münster 1994
morsch, Frankfurt am Main 1996
Itinerar, Frankfurt am Main 1997
Wolkenstein. Mobilisierun', Münster 1997
GELÄNDE camouflage, Münster 1997 (mit Ute Langanky)
Fernhandel, Köln 1999 (Lesung liegt auf CD bei)
Botenstoffe, Köln 2001
TYROLTYROL. Hörstükk, Bielefeld 2001 (Hörbuch, mit Jörg Ritzenhoff)
Sondagen, Köln 2002
Auswertung der Flugdaten, Köln 2005
Gesammelte Gedichte, Köln 2006
Die BAADER-Briefe, in: Krachkultur 12/2008
Herausgeberschaft [Bearbeiten]
Friederike Mayröcker: Benachbarte Metalle, Frankfurt am Main 1998
Sabine Scho: Thomas Kling entdeckt Sabine Scho, Hamburg [u.a.] 2001
Sprachspeicher. 200 Gedichte auf deutsch vom achten bis zum zwanzigsten Jahrhundert, Köln 2001
Übersetzungen [Bearbeiten]
Gaius Valerius Catullus: Das Haar der Berenice, Ostfildern vor Stuttgart 1997
Literatur [Bearbeiten]
Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Thomas Kling, edition text+kritik, Bd. 147, München 2000. ISBN 978-3-88377-440-4
Thomas Kling – Karl-Heinrich Müller, Köln 2004.
Theo Breuer: Thomas Kling ist tot. Notizen zu einem deutschen Dichter (In: Theo Breuer: Aus dem Hinterland. Lyrik nach 2000, Sistig/Eifel 2005, S. 101–114).
Hubert Winkels: Der Stimmen Ordnung. Über Thomas Kling, Köln 2005.
Weblinks [Bearbeiten]
Wikiquote: Thomas Kling – Zitate
Literatur von und über Thomas Kling im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Thomas Kling • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
Gabriele Weingartner: Immer abseits der BahnThomas Kling zum Gedächtnis bei perlentaucher.de (Essay aus Schreibtisch. Leben, einer 2004 veröffentlichten Sammlung von Autorenporträts.)
Thomas Kling beim Dumont Buchverlag
Rezensionen zu Werken von Thomas Kling bei perlentaucher.de
Normdaten: PND: 121401030 – weitere Informationen | LCCN: n87899611 | VIAF: 64045625
Personendaten
NAME Kling, Thomas
KURZBESCHREIBUNG deutscher Lyriker
GEBURTSDATUM 5. Juni 1957
GEBURTSORT Bingen
STERBEDATUM 1. April 2005
STERBEORT Dormagen

Vonhttp://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Kling“
Kategorien: Autor | Literatur (Deutsch) | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (21. Jahrhundert) | Lyrik | Deutscher | Geboren 1957 | Gestorben 2005 | Mann

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