eigentlich
Bewertung: 19 Punkt(e)Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 413, davon 399 (96,61%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 147 positiv bewertete (35,59%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 158 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,305 Punkte, 162 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 15.9. 1999 um 14:30:23 Uhr schrieb Tanna über eigentlich |
| Der neuste Text | am 16.10. 2011 um 19:07:23 Uhr schrieb Bettina Beispiel über eigentlich |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 162) |
am 6.2. 2007 um 20:33:02 Uhr schrieb
am 24.2. 2005 um 14:30:04 Uhr schrieb
am 23.3. 2009 um 16:57:22 Uhr schrieb |
Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
Ich habe ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Füllwörtern. Selbst benutze ich sie ab und zu gerne. Wenn mein Mitbewohner sie verwendet, dann nerven sie mich manchmal, weil sie so manche Erzählung ganz schön verkomplizieren und in die Länge ziehen. Ein auch irgendwie pralles Wort ist meiner Meinung nach Nichtsdestotrotz. Superlang und gar nicht so toll.
N
Eigentlich... heißt, wenn ich offen wäre, würde ich es direkt sagen.
Mein Chef ist auch so ein eigentlich-Liebhaber, so heißen, er benutzt eigentlich alle Nase lang. Inzwischen gibt es eine Strichliste. Wenn wir hier bei 10x eigentlich angelangt sind, gibt es ein Eis für jeden.
Sein heutiger netter Ausspruch zu einem nicht nennenswerten Thema war: »Das ist fast mehr«. Kann ich daras schließen, daß es weniger ist?
stört euch das auch so, wenn ihr etwas sagt wie: »eigentlich müßte ich ja...«, und man euch als Gegenfrage stellt: »aber uneigentlich?« ich hasse dieses wort »uneigentlich«. In Wirklichkeit gibt es das doch gar nicht. Es wirkt immer so dümmlich, wenn Leute derart phantasielos sind.
eigentlich müsste ich jetzt schlafen
eigentlich sollte ich dies oder jenes nicht tun
eigentlich ist es mir aber scheissegal
eigentlich kann man eigentlich immer verwenden
Eigentlich impliziert immer eine gewisse Unsicherheit. Eigentlich möchte man etwas sagen, aber man tut es nicht wirklich. Was wollte ich eigentlich wirklich?
Ohne Wörter wie eigentlich, ziemlich, irgendwie... wäre das Leben und die Sprache doch leer
Alvar schrieb:
»Eigentlich ist eigentlich überflüssig. «
Ich meine: eigentlich nicht. Es gibt kein besseres Wort, um eine relativ schwammige Einschränkung auszudrücken. Wirklich nicht!
;-)
ja, eigentlich hat man heutzutage ja viel mehr Möglichkeiten als früher. aber uneigentlich sitze ich hier leicht verheult, mit einem coolpack am Fuß, Enzündungshemmender salbe drunter und einer Mischung aus zwei Schmerzmitteln und ein bisschen Schlafmittel in mir drin am Computer, fühle mich wie der einsamste Mensch der Welt, was ich nicht bin, weil mir auf Anhieb eine verlängerbare Liste von Menschen einfällt, die alle viel einsamer und zudem auch gebrochener und sonst was sein dürften. Dieser »einsamster und unverstandenster Mensch auf der Welt« ist doch eigentlich etwas typisches für die Pubertät? Nun, wie kommen eigentlich all die anderen Menschen mit der Welt klar, wenn ich, der ich es scheinbar und eigentlich so gut schaffe, mich so völlig insuffizient fühle? ich finde nicht, das ich mit dem allen hier gut zurecht komme. aber eigentlich tue ich es doch. eigentlich? wirklich?
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