Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 76, davon 73 (96,05%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (32,89%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 8.1. 2000 um 22:40:42 Uhr schrieb
Winni über Kamel
Der neuste Text am 29.9. 2011 um 20:40:46 Uhr schrieb
Dortessa über Kamel
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 31)

am 12.7. 2005 um 22:21:45 Uhr schrieb
Kamel42 über Kamel

am 5.1. 2008 um 01:08:51 Uhr schrieb
Tintifax über Kamel

am 29.9. 2004 um 21:24:27 Uhr schrieb
Dortessa über Kamel

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kamel«

Winni schrieb am 8.1. 2000 um 22:40:42 Uhr zu

Kamel

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wüstenschiffe, die beißen, teuer sind, viel Krach machen und schwer zu steuern sind. Einmal in Gang, kann man nur abwarten, wo die Reise endet. Entdecker von Oasen brauchen diee Anachronismen leider nicht mehr. Für Touristen sind sie aber eigentlich ungeeignet.

pars schrieb am 23.9. 2001 um 14:23:34 Uhr zu

Kamel

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich lege den Hörer auf und atme tief durch. Der Wachhabende ist wie immer nur sehr kurz angebunden gewesen. An sich ist das Gespräch ohne Streß abgelaufen, doch irgend etwas fängt an, mich zu beunruhigen.

Oh Gott, jetzt fällt es mir siedendheiß ein! Ich habe das Kamel vergessen!

Ich weiß nicht wie mir das passieren konnte. Schließlich ist ein Kamel recht groß, viel größer als beispielsweise ein Dackel.
Und doch, ich habe es vergessen. Es steht bestimmt immer noch an der Bushaltestelle vom 148er Bus.
So etwas ist mir noch nie passiert, ehrlich!

Zugegeben, ich habe mal ein Nashorn übersehen, als ich auf der A2 im Stau stand. Doch das ist Schnee von gestern. Außerdem habe ich mich dafür auch bei seinen Eltern entschuldigt.

Wie dem auch sei, ich habe das Scheiß-Kamel vergessen. Sorry, das meine ich eigentlich nicht so, habe einfach zuviel um die Ohren. Zudem ist das Kamel eines von der ganz lieben Sorte. Mit großen, treuen braunen Augen und einem sehr schönen Gebiß ausgestattet. Ich tröste mich damit, daß es bestimmt den 148er Bus genommen hat und bald an der Tür klingeln wird (Kamele sind bekanntermaßen nicht sonderlich nachtragend).
Und doch, vielleicht hat es sich verlaufen oder wartet tatsächlich immer noch an der Haltestelle. Es läßt mir keine Ruhe.
Ich steige aufs Fahrrad, lasse noch eine Nachricht für den Gepard da, der gerade auf der Stadtautobahn trainiert, und radle zur Haltestelle.

Hoffentlich erwische ich das Kamel noch. Inzwischen ist es dunkel und ich hasse es, im Dunkeln zu radeln. Ich weiß nicht was mich heute noch alles erwartet, aber eigentlich ist es auch völlig egal.



Warum ich dies alles aufschreibe? Ganz einfach, ich habe eine Heidenangst, daß der diensthabende Schimpanse was spitzkriegt, und seine Rache wird fürchterlich sein!

Ende

der, der den Blaster mit neuen Stichworten füttert schrieb am 10.8. 2001 um 13:27:28 Uhr zu

Kamel

Bewertung: 1 Punkt(e)

Das Kamel

Als die Menschen das Kamel zum ersten Male sahen, erstaunten sie über die Größe des Tieres und flohen bestürzt davon.

Bald merkten sie aber, daß es nicht so furchtbar sei, wie sie es erwartet hatten, sondern daß man es leicht bändigen könne. Sie fingen es mit geringer Mühe ein und verwendeten es zu ihrem Nutzen. Ganz geduldig ließ es alles mit sich geschehen und wich jeder Gefahr aus. Nun fingen die Menschen an, weil es trotz seiner Größe und Stärke sich nie widerspenstig zeigte, sondern sich jede Kränkung ruhig gefallen ließ, es zu verachten, zäumten es auf und ließen es von ihren Kindern leiten.

Laß dich nicht von jedem gefährlich scheinenden abschrecken.

Klaudieb schrieb am 21.1. 2002 um 16:48:18 Uhr zu

Kamel

Bewertung: 2 Punkt(e)

camelus camelus = Zweihöckeriges Kamel

oder Trampeltier


camelus dromedarius = einhöckeriges Kamel

oder Dromedar

Fassblender schrieb am 25.2. 2005 um 23:17:59 Uhr zu

Kamel

Bewertung: 3 Punkt(e)

Da ist ein Kamel. Eine Mutter. Ihr gerade geborenes Junges weist sie ab. Sie läßt es nicht saugen. Das alles passiert in der Mongolei. Das Junge ist ohne Milch dem Tod geweiht. Man erinnert sich dort, in der Wüste Gobi, an ein altes Ritual: Ein Musiker wird herbei gerufen, der eine besondere Kunst beherrscht. Kurzum, er fiedelt, das Muttertier läßt Tränen, das Kleine darf trinken. Schön und gut. Der Aberglaube interpretiert mal wieder tierisches Verhalten.
Das Frappierende daran ist aber, daß ein Dokumentarfilm über diese Szene gerade kurz vor einem Oskar ist. Der rührige Filmemacher spricht von »Leben, daß ohne Liebe nicht möglich ist
Disney hat seine Rührseligkeiten wenigstens in das Gewand der Fabel gekleidet. In welcher Zeit leben wir eigentlich, daß andere, engagierte und genau beobachtende Dokumentarfilmer von so einem Schleimscheiß überpunktet werden?
Wir sollten anfangen, neue Filme zu machen oder mit den Füßen im Kino abstimmen, ob wir diesen HerzSchmerzMist wirklich brauchen. Oder heulen wir so lange mit DiCaprio auf der 'Titanic', bis wir absaufen?

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