Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 647, davon 640 (98,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 52 positiv bewertete (8,04%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.10. 2000 um 20:47:52 Uhr schrieb
Rufus über Kontakt
Der neuste Text am 14.4. 2017 um 16:38:49 Uhr schrieb
felix würth marktbreit über Kontakt
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 545)

am 25.3. 2012 um 20:10:22 Uhr schrieb
fliehkraft.energie über Kontakt

am 9.1. 2013 um 21:02:21 Uhr schrieb
felix wuerth kontakt über Kontakt

am 10.7. 2010 um 22:52:54 Uhr schrieb
Christine über Kontakt

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kontakt«

Samuel Ngungo schrieb am 10.8. 2003 um 13:52:57 Uhr zu

Kontakt

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich lag heute am frühen Vormittag nackt am Baggersee, und die Sonne brannte bereits gnadenlos vom Himmel. Da fragte ich die unbekannte, ebenfalls nackte Frau, die sich unweit von mir eincremte: »Entschuldigen Sie, darf ich etwas von ihrem Sonnenöl haben? Ich bekomme so leicht SonnenbrandTeils muß ich mich ja wegen meiner hellen Haut wirklich vor der Sonne in acht nehmen, teils fand ich es prickelnd, ein paar Worte mit dieser nackten, reifen und attraktiven Frau zu wechseln. Sie reichte mir mit einem »Gerne« die gelbe Plastikflasche. Es war, wie ich jetzt sah, ein Produkt auf Mandelölbasis aus dem Ökoladen. Beim Auftragen auf der Haut gefiel mir die angenehme Duftnote. Als ich ihr die Sonnencreme zurückgab, bedankte ich mich artig. Sie sagte »Bitte«, ohne zu lächeln. Ein junges Mädchen im Bikini schaute neugierig zu uns herüber, beugte sich aber sofort wiederüber ihr Buch, als ich ihren Blick erwiderte. Und das war eigentlich alles. Diese kleine Begebenheit ist eigentlich nicht der Rede wert und genauso unbedeutend wie das meiste, das unzählige Blasterautoren hier mit mehr oder weniger Eifer in die Tasten hauen. Als ich mich wieder angekleidet hatte und aufbrach, da ich trotz Sonnenöl Angst vor einem Sonnenbrand bekommen hatte, fiel kein Wort des Abschieds zwischen mir und der nackten reifen Frau.

Flash schrieb am 8.1. 2001 um 23:27:58 Uhr zu

Kontakt

Bewertung: 5 Punkt(e)

...sie hatte mir am telefon erzählt, dass sie in frankfurt bereits eine wohnung habe. conections habe sie schon geknüpft und ich könnte sie jederzeit besuchen, an stoff würde es nicht mangeln, im gegensatz zu mir sei sie kein PECHPILZ. sie erwähnte ihren neuen freund, bei dem sie wohne. er sei ein ganz braver - ein vwl student im dritten sagte sie. er sei in einer verbindung und würde sicher irgendwann sehr erfolgreich sein, da er jetzt schon für die nötigen kontakte sorgte.
ANNA suchte sich immmer die ganz braven und irgendwann mal erfolgreichen aus, die jetzt schon für ihre kontakte sorgten oder bereits über erhebliche verfügten. sie lud mich zu ihnen ein und betonte wie immer, dass ihr macker nichts von ihrem doppelleben und den drogengeschichten erfahren dürfte. ich war dabei aber nie das problem, anna selbst war immer ihr eigener gegner. sie liebte es sich der gefahr auszusetzen enttarnt zu werden.
das spiel war irgendwann mal zu routine geworden nach dem sie mich ihrem momentanen freund vorgestellt hatte, sagte sie mir in dessen anwesenheit und wohnzimmer immer, daß sie etwas zu essen gemacht habe, ich solle nur in die küche gehen und kräftig zuschlagen, sie hätten bereits gegessen. nur als sie zum erstenmal diese nummer abzog, zu dieser zeit wohnte sie noch in berlin mit einem it-fachmann in einem genialen penthouse zusammen, übertrumpfte der adrenalinstoß den späteren FLASH als ich in der küche, eine riesige straße kokain auf dem tisch vorfand.
ihre braven freunde hielten natürlich überhaupt nichts von drogen, dieses thema wurde nicht einmal angesprochen. die droge der freunde annas waren immer der erfolg. anna liebte erfolgreiche männer, vielmehr liebte sie aber den nervenkitzel und die drogen, außerdem liebte sie den betrug: ANALOG bereits für ihr leben gern...

Christine schrieb am 26.1. 2008 um 08:09:00 Uhr zu

Kontakt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gestern habe ich mitten ins Mausgrau hineingelacht. Er war verblüfft und drehte sich um. Vielleicht lasse ich das nächste Mal die Kopfhörer weg. Gemeinsam zu schweigen kann ja auch Zeit strukturieren. Grad wenn man in Gedanken ist. Zwei Punkte gibt Blasti mir dafür. Vielleicht ist die Idee doch nicht so gut. Gestern hat er den Tisch hoch geschraubt, fast bis auf Brusthöhe. Er musste sogar die Arme anwinkeln. Angeblich sei das ergonomisch. Hab in sein Gesicht gesehen, ohne mich beobachtet zu fühlen, ganz Voyeur. Er trägt immer die gleiche Hose mit riesigen ausgebeulten Taschen. Das Taschentuch trägt er in Kniehöhe. Jedesmal, wenn er das Knäuel braucht, verrenkt er sich. Aber das Aufregendste ist dieser Atem. Er versucht möglichst geräuschlos auszuatmen. Der ganze Körper bäumt sich dabei auf, so sehr konzentriert er sich. Und ich habe ihn tatsächlich noch kein einziges Mal ausatmen hören. Er ist perfekt. Eine perfekte graue Maus. Nur das Taschentuch ist eklig.

felix würth schrieb am 11.8. 2011 um 15:00:50 Uhr zu

Kontakt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Sehr Wichtig- und schlell zu kapieren-
die vektoren-kräfte mit fliehkraft und einglingen
zur gravitations-beschleunigung sind nur eine.
der flügel zieht und hebt, die fz ist also real
scheinkräfte-ha ha
auch beim windrad , neue physik dazu bei uns-
felix-real 2009- 2011 wieder aktif
(ohne schnorzen, beyerisch und mit brille)
felix

Rufus schrieb am 28.10. 2000 um 20:47:52 Uhr zu

Kontakt

Bewertung: 5 Punkt(e)

In Kontakt zu sein bedeutet für mich Lebendig zu sein.
Wenn ich den Kontakt zu mir verliere, will sagen: nichts mehr fühle, so kann ich auch nicht mehr in Kontakt mit anderen und anderem sein.
In diesem Zustand wird dann sehr schnell alles zur Kopfgeburt ohne einen lebendigen Bezug zur (persönlichen) Wirklichkeit.
In diesem Zustand der Kontaktlosigkeit bin ich zu unglaublich kaltherzigen Gedanken und Taten fähig und zwar nur deshalb, weil sie mich nicht berühren.
Alles ist besser als nichts zu Fühlen.
Nichts zu Fühlen ist der vorweggenommene Tod.

Die Leiche schrieb am 18.10. 2012 um 21:29:50 Uhr zu

Kontakt

Bewertung: 2 Punkt(e)

Kontakt - das heißt doch wohl ursprünglich eine gemeinsame, gegenseitige Berührung. In diesem Sinne wird das Wort allerdings meistens negativ gebraucht heutezutage. Man spricht von Kontaktgiften und Schleimhautkontakten als Quelle gefährlicher Infektionen, und Kontakten, die man meiden soll; die Kontaktperson im verquasten Deutsch der Behörden und Geheimdienste ist auch meist nichts sehr erfreuliches, und über die Kontaktsperre gibt es sogar ein Gesetz.

Wollen wir heute einander berühren, dann setzt das normalerweise unglaublich langwierige und komplizierte Verhandlungen voraus, in deren Verlauf ein Gespinst von emotionalen Spannungen, Erwartungen und Befürchtungen erwächst, so daß die tatsächliche Berührung, wenn es denn dazu kommt, aufgeladen und überfrachtet ist bis zum geht-nicht-mehr. Ich habe arge Zweifel, ob das gut so ist.

Duracell schrieb am 18.4. 2005 um 03:20:45 Uhr zu

Kontakt

Bewertung: 1 Punkt(e)

Einige der Kontakte, die ich in den letzten Monaten geknüpft habe, sind etwas ungewöhnlich. Erwähnenswert ist vielleicht der Baggerkönig, dessen Ausführungen ich eines Abends eher unfreiwillig in zwei oder drei Plätzen Abstand lauschte. Er war sichtlich bemüht eine jüngere Schnecke anzugraben. Er erzählte von seinem Studium, das er mit summa cum laude abgeschlossen habe und von seinen vielen Vorzügen, die mir teilweise unglaubwürdig schienen. Zugegeben, er sah »gut« aus, also mit modischem Haarschnitt, mit eleganter Brille und dunklem Blazer zum Hemd. Vielleicht war sein Auftreten nicht ganz der Spelunke angemessen, in der sich alles zutrug - ich gehe nicht in feine Bars oder Restaurants. Die Angebaggerte warf gelegentlich fast schon hilfesuchend Blicke in die Runde, auch in meine Richtung. Ich meine, ich hätte nur ein Schulterzucken angedeutet, wenn überhaupt reagiert.

Als die Angebaggerte dann einmal in Richtung der Keramikabteilung entschwand, konnte ich mir, wohl auch wegen des mittlerweile erreichten Pegels, einen Kommentar nicht verkneifen. Ich sagte über die Ecke des Tresens zum Baggerkönig hin: »Ich überlege gerade, wer von uns beiden das größere Arschloch istIch vermute nicht, dass er dies wirklich auf Anhieb verstanden hatte, denn er war sichtlich überrascht, sprachlos und so ergab sich auch kein Gespräch, geschweige denn ein Streit. Er wollte nur wissen, wie ich das meinte, aber ich ließ ihn mit diesem Statement allein und begann keine Diskussion.

Nachdem er vielleicht eine halbe Stunde später gegangen war und ziemlich frustriert aussah, wohl wegen des sich nicht einstellen wollenden Erfolgs, schien mir die bedrängte Frau sichtlich erleichtert zu sein. Oder hatte ich mir das alles nur eingebildet? Ich meinte den Satz, den ich zuvor gesagt hatte, ja durchaus ernst. War ich ein großes Arschloch, das gegen Konventionen handelte, um damit auch bloß zu baggern? Oder war er ein großes, weil er dem Bild eines erfolgreichen und smarten Geschäftsmannes frönte und mit seinen Leistungen und Fähigkeiten prahlte? Ich war tatsächlich verunsichert und schrieb meine Verwirrung nicht nur dem Alkohol zu.

Um den Schwierigkeiten beim Denken aus dem Weg zu gehen bezahlte ich kurzerhand meine Rechnung und verließ nur wenige Minuten nach dem Baggerkönig das Lokal, nicht ohne nun einen frustrierten Blick der Frau in meine Richtung aufzufangen. Ach was? Gott sei Dank war ich so sturzbetrunken, dass sowieso kein Gespräch ohne übermäßige Benutzung des Konsonanten L zustande gekommen wäre und ich hatte auch keinerlei Ambitionen.

Haften geblieben ist mir dieser Abend des ersten Kontaktes mit dem Baggerkönig deswegen, weil ich ihm bei späterer Gelegenheit, um einfach irgendein Gespräch zu beginnen, von einer Methode des Geldscheffelns erzählte, von der ich am Tag zuvor gelesen hatte. Es ging dabei um den Versender eines Börsenbriefes, der etwa 32.000 E-Mail Adressen hatte und an je 16.000 seinen Börsenbrief mit exakt widersprüchlichen Vorhersagen zur Entwicklung eines bestimmten Wertpapiers im Laufe der nächsten Woche verschickte. Der Börsenbrief war verbunden mit dem Angebot einer sehr teuren Information mit detaillierteren Vorhersagen über die künftige Entwicklung vieler Aktien. Von den 16.000 E-Mail Adressen, bei denen der Versender des Börsenbriefs dann richtig gelegen hatte, erhielten in der darauffolgenden Woche je 8.000 wiederum genau entgegengesetze Aussagen zur Entwicklung eines anderen Wertpapiers. Das Spielchen wiederholte sich, bis vielleicht noch 500 E-Mail Adressen übrig waren. Bei diesen hatte der Versender also nun einen Stein im Brett, denn er hatte ihnen über 6 Wochen immer wieder die korrekte Voraussage geliefert. Etliche dieser Leute würden nun schon an seine Unfehlbarkeit glauben und die teure Information kaufen, die natürlich völlig wertlos und zufällig war.

Der langen Rede kurzer Sinn ist der, dass der Baggerkönig mir nach dieser schnell erzählten Geschichte dann bekanntgab, dass er bei einem Börsenverlag arbeite und dort neue Abonnenten für einen Börsenbrief aquiriere. Ich denke nicht, dass wir uns in Zukunft viel zu sagen haben werden, aber ich bin beeindruckt von den unerwarteten Zusammenhängen, die sich bei manchen Kontakten und den ersten Gesprächen ergeben.

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