Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 230, davon 227 (98,70%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 93 positiv bewertete (40,43%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.9. 1999 um 14:03:27 Uhr schrieb
Löwe über Schweigen
Der neuste Text am 14.3. 2019 um 00:18:01 Uhr schrieb
Schmidt über Schweigen
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 93)

am 4.1. 2010 um 14:07:42 Uhr schrieb
richard über Schweigen

am 13.8. 2018 um 22:09:36 Uhr schrieb
Christine über Schweigen

am 6.10. 2003 um 00:26:37 Uhr schrieb
Bodentruppe über Schweigen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Schweigen«

Galaxie schrieb am 3.1. 2000 um 19:07:12 Uhr zu

Schweigen

Bewertung: 8 Punkt(e)

Manchmal wünsche ich mir, das meine Gedanken schweigen könnten. Dann könnte ich die Welt einfach nur in aller Stille genießen, ohne die Banalität der Gedanken, die mir dazwischenfunken. Schweigen ist eine angenehme Stille in dieser verrückte, komplizierten Welt, die ich schon lange nicht mehr verstehe. Aber Schweigen verstehe ich. Es sagt meistens mehr als alle Worte sagen könnten.

Michelmann schrieb am 28.12. 1999 um 21:37:04 Uhr zu

Schweigen

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ich will euch eine kleine Geschichte dazu erzählen:

Ein Grübler traf eines Tages auf eine Grüblerin. Beide dachten viel über das nach was war, was ist und was sein könnte. Von der ersten Stunde an verbrachten sie viel Zeit mit reden. Die Gespräche dauerten ímmer sehr lang, denn beide mußten oft nachdenken. Es gab lange Pausen.
Als nach vielen Wochen des Redens fast jedes Thema erschöpft war, und die Pausen immer länger und länger wurden, wußten sie, daß es bald sehr kalt und eisig werden würde.
Nur wenige Themen hatten sie noch übrig. Um diese nicht zu vergeuden, sprachen sie weniger und weniger.
Sie hatten sich wahrlich nicht mehr viel zu sagen.

Fast könnte man meinen, diese Geschichte wäre hier zu ende ...
aber seht selbst:

Die Grüblerin und der Grübler suchten verzweifelt nach einem Ausweg. Sie hatten große Angst davor, sich ohne ein Wort zu verlieren, nur mehr anzustarren. Tote Blicke. Klirrende Stille. Angst.
Und erst im allerletzten Moment - kurz vor der ewigen Ruhe - fanden unsere beiden Grübler einen Ausweg aus dieser üblen und katastrophalen Lage.
Sie hatten eine Idee. Diese Idee kam ihnen im Schlaf. Denn sie träumten vom Traum. Träume, so fiel ihnen ein, sind unerschöpflich. Sie erkannten, daß Tag für Tag ein neuer Traum entsteht. Unendlicher Gesprächsstoff tat sich auf.

Sie freuten sich und jubelten, - doch es kam anders:

Die Grüblerin erfuhr ihren ersten Traum. Dieser Traum aber löste in ihr
Zweifel aus. Sie suchte darin nach dem Sinn.
Auch der Grübler hatte seinen ersten
Traum. Auch er mußte darüber nachdenken. Der Traum gefiel ihm nicht. Er wußte nicht was er zu bedeuten hatte. Und auch er suchte nach dem Sinn...

Nun ist viel Zeit, sehr viel Zeit vergangen und unsere beiden Grübler träumen vor sich hin und versuchen ihre Träume zu deuten. Jeder für sich. Ganz allein in Gedanken. Keiner hat Zeit für den anderen. Und gesprochen haben sie seither auch nicht mehr ...

Hellkeeper schrieb am 25.9. 1999 um 16:41:51 Uhr zu

Schweigen

Bewertung: 4 Punkt(e)

Menschen, die zuhören und doch kein Wort verstehen. Menschen, die sehen und doch blind sind. Menschen, die reden und doch nicht miteinander sprechen. Menschen, die weinen und gar nicht fühlen können. Was ist das für eine Welt, in der jeder seine Rolle spielt und jeder nur für sich selbst lebt.

Heynz Hyrnrysz schrieb am 14.10. 1999 um 21:38:54 Uhr zu

Schweigen

Bewertung: 5 Punkt(e)











































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christine schrieb am 14.9. 2012 um 08:29:20 Uhr zu

Schweigen

Bewertung: 1 Punkt(e)

heute habe ich wieder einen termin beim psychiater. das gespräch selbst ist kurz, aber das warten auf die wenigen worte und das rezept dauert stunden. der wechsel zu ihm war keine gute idee. immerhin sind die intervalle jetzt größer. ich brauche nicht mehr sooft hin. es ist so eine mischung aus explosibler extrovertiertheit und grenzenloser gleichgültigkeit, der ich bei ihm begegne. der richtige psychiater für mich muss wahrscheinlich erst noch geboren werden. ich stelle ihn mir vor wie ein expertensystem. ich gebe zum beispiel das stichwort gastroenterologe ein und er gibt mir sofort den fragenkatalog, der mir am sichersten die reizdarmkur erspart. ich nuschele wiederzulassung und er nennt mir sämtliche allgemeinmediziner im stadtteil, die sich um meine mitarbeit reißen würden. außerdem wäre es noch ganz passabel, wenn er einen abend mit zum tango käme, um direkt vor ort zu sagen, was ich ändern kann, um weniger zuschaun zu müssen und mehr mittanzen zu können. er müsste so eine art automat sein und ständig funktionieren und nicht so ein wusch mit bühnenerleben.

BeBe schrieb am 16.12. 2004 um 23:48:32 Uhr zu

Schweigen

Bewertung: 1 Punkt(e)

als Gedankenmittel, überflüssiges wie schlecht oder nicht ausreichend gedachtes ruhen zu lassen wie dadurch weiter verarbeiten zu können, ist sicher so gut wie Schweigen, das Beherrschung verrät.
Schweigen als taktisches Mittel eingesetzt bei gleichzeitiger Redseligkeit, kann gut und richtig wie auch das genaue Gegenteil sein.
Schweigen als Korrektiv in der Kommunikation ist dann sinnvoll, wenn aufschäumende und wenig gut gedachte Emotionalität dadurch reduziert werden kann, das Gegenteil jedoch in einer lebendigen Auseinandersetzung, die erfordert, es zu durchbrechen oder und es als allenfalls noch nötige Verschiebung von auch wichtigem einzusetzen.
Schweigen sollte nie mit Stillschweigen, d.h. einer nur positiven Eigenschaft, ein anvertrautes Geheimnis für sich behalten zu können, verwechselt werden. Um allein diese wichtige Differenzierung erreichen zu können, sollte jeder Einzelne seinen eigenen Gedanken mit allem, nur nicht mit schweigender Beantwortung kommen.
Schweigen sollte immer als ein Mittel eigener Güteabwägung gesehen, genutzt und eingesetzt werden und damit als ein wichtiges Gedankenwerkzeug mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und nicht nur plumper Behandlung, womöglich der Art »entweder oder«.

LALA schrieb am 19.5. 2000 um 13:19:28 Uhr zu

Schweigen

Bewertung: 4 Punkt(e)

verbinde ich mit Stille, Ruhe. Es gibt auch ein unangenehmes Schweigen. Wenn man nicht mehr weiterweiß. Ein Scheißgefühl.

folltroddel schrieb am 2.1. 2010 um 20:01:47 Uhr zu

Schweigen

Bewertung: 3 Punkt(e)

ich will mit ihr vor dem Fernseher liegen, sie in meinen Armen.
Wir schweigen, bl0ß unser Lachen in den witzigen Szenen unterbricht es.
Meinen Arm um sie geschlungen, glücklich sein.
Hoffen, dass der Film nie zu Ende geht.
Danach ein bisschen kuscheln und Sex.
Nie mehr reden, nix erklären. Worte stiften nur Verwirrung, lassen sie merken, dass ich ein Idiot bin, will nie mehr was zu ihr sagen müssen,
nie mehr verstehen müssen, nur zuhören und schweigen.
Aber sie ist garnicht da,weiß ja nich, dass ich sie liebe hab ja nix gesagt, nur geschwiegen.



Hamsta schrieb am 16.12. 2000 um 18:46:06 Uhr zu

Schweigen

Bewertung: 1 Punkt(e)

Schweigen... Schweigen muss nicht Stille sein.
Schweigen kann man auch, wenn man redet, nur still sein kann man beim Reden nicht. Schweigen ist nicht Lügen, denn wenn man lügt, dann sagt man die Unwahrheit. Schweigen kann positiv oder negativ sein, Schweigen kann auch beides sein. Wer lange verschweigt, was ihn quält, kann damit rechnen, dass das, was ihn quält ihm über den Kopf wächst und ihn langsam von innen auffrisst.

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