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diese woche zum ersten mal seit langem
wieder richtig schön gekotzt.
müde war ich nicht, nein, im gegenteil:
mir ging's prima (danach).
oder ist die müdigkeit nach dem erbrechen eher, ähm, philosophisch gemeint?
wenn man alles, aber wirklich alles, was einen schon immer bedrückt und auf der leber, ähm, im magen liegt, losgeworden ist, wenn sich die ganze verfluchte scheiße des alltäglichen mülls, der durch die ohren quakert, sich eben so richtich, echt, aus tiefster, schwärzster seele, ausgespieen, ausgekotzt, hinausgewürgt hat, ja, ja dann, ja, dann hat man nichts mehr zu melden, alles essig, der tag gelaufen, das leben vorbei, worum geht's denn bitte schön, jaja, eben, worum, wenn nicht ums fressen und um die moral, ist das vielleicht so gemeint?
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