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persona non grata schrieb am 11.2. 2011 um 00:06:48 Uhr über

Systemgewinnler

Wohlhabender schrieb am 5.2. 2011 um 17:54:07 Uhr über
Systemgewinnler

Wer im System gewinne will, muss lediglich die Regeln kennen und den Intellekt besitzen, das Spiel auch zu gewinnen. Armut und Asozialiltät sind das Etikett eines minderwertigen Menschen.


Kleiner Denkanstoß (Netzfundstück):

>Wirtschaft & Finanzen: Börse
>Hemmungslose Spekulation mit Nahrungsmitteln tötet Menschen!
>Täglich verhungern Menschen und Spekulanten verdienen daran.
>19.10.2010 11:57:15 eingesandt von Alex Ost für OnlineZeitung 24.de
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>„Weizen und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse stehen vor einem starken Preisauftrieb, mit den richtigen Zertifikaten sind Sie dabei und können eine Menge Geld machen.“ So wirbt ein deutscher Anlageberater um Geld seiner Kunden. Wissen Sie, was passiert, wenn der Weizenpreis, angefacht durch Spekulationen, steigt? Es sterben Menschen für ihren Gewinn! Menschen können sich den Weizen nicht mehr leisten, Hunger, Revolten und Tote sind das Ergebnis.
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>Landwirte können mittels der Warenterminbörse auf ihre Ernte sogenannte Terminkontrakte abschließen und hierdurch die Preise, die sie für ihre Ernte erzielen werden, frühzeitig absichern. Sie schützen sich so vor Verlusten durch Ernteausfälle oder einem Preisverfall. Solche Geschäfte sind sinnvoll, denn Ziel des Warentermingeschäfts ist eine sichere Planung durch frühzeitige Absicherung der Preise und Mengen. Bedingung dafür ist, dass die Vertragspartner auch wirklich am Agrarprodukt interessiert sind. Spekulanten ist das Agrarprodukt nur Mittel zum Zweck. Sie haben kein Interesse daran, das Produkt wirklich zu erwerben. Um möglichst hohe Renditen erzielen zu können, werden Knappheiten künstlich erschaffen und danach gewinnträchtig ausgenutzt. Die Investmentbank Goldmann Sachs machte 2009 allein mit Rohstoffen fünf Milliarden Dollar Gewinn. Die Folgen für die Landwirtschaft und den Verbrauchern sind ihnen egal. Sie beteiligen sich an einem Markt auf dem Sie eigentlich nichts zu suchen haben.
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>Laut Agrarministerin Aigner gibt es inzwischen Vorschläge von allen Seiten, wie Spekulationen begrenzt werden könnten. Das können die Begrenzung von Kontrakten je Marktteilnehmer, die Einführung von Haltefristen, zentrale und virtuelle Reserven oder die Schaffung einer Clearingstelle sein. Ein deutscher Alleingang ist allerdings nicht zielführend. Dazu bedarf es internatonaler Regelungen. Die Einführung solcher Regeln weltweit scheitert allerdings oft am Einfluss derer, die an hemmungslosen Spekulationen verdienen.
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>Spekulationen mit Nahrungsmittel sind unmoralisch. Nicht nur das, sie führen jedes Jahr zum Tod vieler Menschen, Krisen werden verschärft. Ein Handeln der verantwortlichen Politiker ist dringend notwendig.
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>Aber glauben sie, dass es den Verantwortlichen wirklich interessiert? Können und wollen sie sich überhaupt gegen Lobbyisten durchsetzen? Die Bundesregierung war bisher dazu nicht in der Lage und macht sich damit mitschuldig an der Not vieler Menschen. Von einer Klientelpartei wie der FDP ist nichts anderes zu erwarten, aber von einer Partei, die sich christlich nennt?
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>Quellen: www.tagesschau.de/wirtschaft/agrarpreise100.html Matthias Miersch, SPD Fraktion in AG Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit am 17.08.2010
>Lesen Sie dazu auch:
>
> * Hemmungslose Spekulationen mit NahrungsmittelnTeil II


Geldler haben eben das bessere Genom, -lieber »wohlhabender«.... !


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