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Mitteilung von Fahrerin (3.7.2026 16:31:17):
>>>>>>>>>>>Ausritt bei 32 Grad
Hallo Paul, ich finde deine Anekdote gut beschrieben und bewertet.
Klar wird, das es für jeden Aussenstehenden irritierend bis
abstoßend ist, wenn Pferde, die wahrscheinlich nachvollziehbar weil auf den ersten Blick überfordert den Gehorsam verweigern, weil sie vor einem scheinbar bedrohlichem Hindernis anhalten oder gar zurückweichen, mit energischen Peitschenhieben vorwärts getrieben werden. Was sie nicht wissen ist, daß die Pferde vorher geduldig und konsequent gelernt haben, daß ihr Kutscher oder Reiter beurteilen kann und soll, ob von einem Hindernis Gefahr ausgeht oder nicht.
Diesem Urteil können, ja müssen sie vertrauen. Nur so kann gefahrlos und sicher gefahren oder geritten werden.
Dies zu lernen bedeutet auch, daß sie die Erfahrung machen müssen, daß es unbequem bis sogar sehr schmerzhaft ist, wenn sie sich
trotzdem verweigern. Das rechtfertig den Peitscheneinsatz , auch einen intensiven. Denn die Pferde müssen unbedingt , ja gezwungen werden, die Erfahrung machen, daß ihre Angst unbegründet war und
der Alpha-Mensch auf dem Recht hatten man ihm auch in Zukunft vertrauen kann.
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