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voice recorder schrieb am 23.1. 2003 um 03:16:12 Uhr über

schreibmaschine

Zum Schluß das Becken rhythmisch vor- und zurückschieben,

einatmen, wenn es nach hinten schwingt, ausatmen, wenn es nach vorn schwingt.

Kreise

Wir beschreiben mit dem Kopf, mit Armen, Beinen, dem ganzen Körper sanft abgerundete Kreise.

Mit diesen Basisbewegungen können wir bereits improvisieren. Z. B. die Schreibmaschi'ne: Die Finger hämmern auf (imaginären) Tasten, der Kopf rückt immer einen »Anschlag« nach und wird dann mit der Walze nach links zurückgeholt. Bei Großbuchsta-
ben: Kopf anheben usw.

Hampelmann: Ich packe einen anderen Teilnehmer am Kragen. Dieser läßt, nur noch den Gesetzen der Schwerkraft folgend, wie ein Hampelmann den Kopf nach vorn fallen.
Die gleiche Übung. Kopf und dazu rechter Arm hängen willen-

los und gehorchen nur den Gesetzen der Schwerkraft. Das gleiche, Kopf und linker Arm.

Ich fasse nun den »Hampelmann« am Gürtel. Seine ganze obere Körperhälfte fällt schlaff nach vorn.

Bewegungsabläufe zerlegen

Eine fließende Bewegung Wird Zerlegt, Z. B. das Gehen. Wir setzen das eine Bein vor, Pause, dann den einen Arm, Pause, dann das andere Bein, Pause, dann den anderen Arm usw.
Durch diese Übung lernen wir, Bewegungen einzeln, voneinan der getrennt, asynchron zu erfahren. So können wir die Beine in unterschiedlichem Rhythmus vorsetzen, die Bewegungen nicht mit den Armen begleiten, oder jeden Arm eine andere Bewegung ausfahren lassen usw. Man kann die Übung nach Belieben variieren.
Dann bewegen wir uns voran wie Roboter, mit abgehackten, eckigen ' Kopf-, Arm- und Beinbewegungen. Alle Körperteile bewegen sich. Die Bewegungen sollen eckig sein, dürfen aber nicht heftig ausgeführt werden. Darauf folgen abgerundete Bewegungen: Kreise, Ellipsen, Spiralen. Die Arme kreisen, der Kopf be-

igo

wegt sich in Kurven, der ganze Körper ist in einer langsamen, sanften, fließenden Bewegung begriffen.
Diese Übungen abwechselnd mehrmals hintereinander wiederholen. Wir spüren, welche Muskelpartien beteiligt sind und welche nicht. Erst wenn eine Bewegung »erlebt« ist, gehen wir zur nächsten über. Diese Übungen sollen ohne Anstrengung ausgeführt werden, sanft, fließend, mit Genuß. Dann führen wir abwechselnd fließende, abgerundete und eckige, abgehackte Bewegungen aus. Anschließend mit der rechten Körperhälfte fließende Bewegungen, mit der linken eckige. Nach einigen Minuten abwechseln. Nun beschreibt die obere Körperhälfte runde Bewegungen, das Becken und die Beine eckige. Nach einigen Minuten wechseln.
Jetzt die verschiedenen Körperteile entkoppeln, möglichst unabhängig voneinander bewegen, Kopf, Arme und Beine recken und so'die Vertikale spüren. Auf den Fußspitzen laufen. Dann zu immer engeren kreisförmigen Bewegungen übergehen, alle Körperteile einander nähern, bis der ganze Körper zu einer Kugel zusammengerollt ist. Anschließend die gleichen Übungen in entgegengesetzter Richtung. Zuletzt alle Übungen im »Rückwärtsgang«, in umgekehrter Reihenfolge.

Der Kampf mit der Schwerkraft

Schließlich gehen wir mit eingeknickten Knien, immer tiefer, ohne uns aufzurichten, als würden die Glieder immer schwerer. Wir spüren die Schwere unseres Körpers. Das Gehen wird immer mühsamer, erfordert immer mehr Kraftaufwand. Wir schleppen un 1

aufwand heben, nur mit Mühe können wir den Kopf aufrecht sere Beine nach, können unsere Arme nur mit größtem Kraft-

tragen. Alles zieht uns zu Boden. Die Schwerkraft besiegt die Muskelkraft. Wir können ihr immer weniger entgegensetzen. Wir liegen auf dem Boden, wir geben auf. Bewußt erleben wir einige Minuten lang am ganzen Körper die Schwerkraft. Nach einiger Zeit beginnt ganz allmählich wieder Kraft in uns zu fließen. Wir beginnen, Widerstand zu leisten. Die Finger bewegen sich, dann allmählich die ganze Hand, der ganze Körper. Schrittweise steigern wir unseren Kraftaufwand. Die Hand hebt sich, fällt wieder, hebt sich wieder, immer höher. Die Knie heben sich, fallen zurück, heben sich wieder, immer höher. Wir richten unseren

igi



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