Was MuratKurnaz über seine fünfjährige Haftzeit im afghanischen Kandahar und dann auf Guantanamo schreibt, gleicht den Auswüchsen, die aus dem amerikanischen Militärgefängnis von AbuGhraib im Irak bekanntgeworden sind. Es ist ein Dokument systematischer Folter und Barbarei. Man will es nicht fassen, doch gibt es wenig Grund, anzunehmen, dass MuratKurnaz übertreibt.