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from sarah with love, am 7.1. 2002 um 19:53:50 Uhr
Phase

Die christliche Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves ist mit dem diesjährigen Deutschen Schulbuchpreis ausgezeichnet worden. Sie erhielt die mit 5.000 Mark dotierte Auszeichnung für ihr 1970 erstmals erschienenes BuchErziehen lernen“, das seither in 13 Auflagen mit 220.000 Exemplaren verbreitet wurde. Die Preisvergabe verwundert nicht nur Homo-AktivistInnen, schließlich gelten die Thesen von Christa Meves nicht nur als homofeindlich, sondern auch als realitätsfern und sachlich zweifelhaft.

So warnt Meves in einem an junge Eltern gerichteten Faltblatt ihres Vereins „VFA – Verantwortung für die Familienicht nur vor den Gefahren von Drogen und der „Schädlichkeit für Ohren und Seelen durch Hard-Rock“, sondern auch vor Sexualität unter Jugendlichen: „Das Kondom ist kein sicheres Verhütungsmittelnicht gegen Schwangerschaft, erst recht nicht gegen Aids! Absolute Treue der Paare zueinander ist die einzige vernünftige Schlussfolgerung nach dem Auftauchen der tödlichen Geschlechtskrankheit und das Gebot der Stunde (...) Darüber hinaus: Es ist diabolisch, angesichts dieser Lage Jugendlichen zu suggerieren, Homosexualität sei grundsätzlich eine angeborene, natürliche, normale Spielart von Sexualität. Diese Lüge ist deshalb besonders böse, weil sich manche Jugendliche in der sogenannten 'homoerotischen Phase' noch ganz harmlos vorübergehend in gleichgeschlechtliche Personen verliebenohne auch nur annähernd homosexuell zu sein. Sie werden aber zur Zeit durch die Aids-Aufklärung zum Praktizieren und 'Outen' ihrer angeblichen Neigung gebracht und damit noch besonders zusätzlich HIV-gefährdet! (85 Prozent der Aids-Toten starben nach homosexuellen Kontakten!) Jugendliche müssen nachdrücklich über Desinformationen dieser Art aufgeklärt werden.“

In der ZeitschriftMedizin und Ideologie“ äußerte Meves im Februar 2000: „Jugendliche müssen wissen, dass praktizierte Homosexualität ein krankhafter Irrweg ist.“ Für viele Homo-AktivistInnen, die sich unter anderem auch in der Aufklärung über Homosexualität in der Schule engagieren, mutet es da unglaublich und zynisch an, dass Meves nun den Deutschen Schulbuchpreis bekommen hat. Den Preis, der am 16. Dezember in Bielefeld übergeben wurde, vergibt der gemeinnützige VereinLernen für die Deutsche und Europäische Zukunftjährlich. Es ist nicht die erste Auszeichnung für Christa Meves. Die Mitherausgeberin des „Rheinischen Merkurerhielt unter anderem denKonrad-Adenauer-Preisder Deutschlandstiftung, die „Sonnenscheinmedaille“ der Aktion Sorgenkind und das Bundesverdienstkreuz erster Klasse. Christa Meves hat an rund 100 Büchern und Publikationen mitgewirkt, gerade in den 70er und 80er Jahren wurde sie viel zitiert und von den damaligen Homo-Verbänden kritisiert.



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