Eine Journalistin einer Dresdner Zeitung interviewt Frau Helene Vogel. "Guten Tag, ich bin eine uneheliche Tochter von Karl May,der eine Liebesbziehung mit meiner Mama hatte,sie aber leider verließ. Sie war eine arme Weberstochter und wurde in dem 1.Verlag,für den er schrieb, Kartonarbeiterin. Meine Mama hat auch sein Zimmer aufgewartet-und ihn mal in der Nacht geküsst und ihm Blumen reingestellt. Als sie mal mit ihm tanzen wollte,lehnte er das leider ab, und Mama lernte einen sehr gewissenlosen Mann kennen,der sie NIE geliebt hat! Als sie schon eine grandiose Sängerin war,hat er sein ganzes Geld VERSOFFEN! Sie und ihr Bruder haben viel geerbt,und er gründete eine Schule für arme,begabte Kinder und sie ein Heim für obdachlose Menschen. Weil Mays 1.Frau ihn nicht verstand und seine zweite Gattin nach seinem Tod Nationalsozialistin wurde, hätte meine Mama sicher am besten zu ihm gepasst: Sie stammte aus dem selben Milieu und verstand seine Bücher und deren Sinn. In seinen Büchern hat er sie »Martha«genannt, und der Karl-May-Verlag schrieb über beide die Geschichte »Wenn sich 2 Herzen scheiden.«