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Bettina Beispiel schrieb am 1.5. 2018 um 21:33:47 Uhr über

endlich

Den wunderschönen Monat Mai, dessen ersten Tag unser bis nach Arabien geliebter Führer bekanntlich als »Tag der Arbeit« zum Feiertag erhob (was stramme deutsche Burschen heute noch auf Berliner oder Hamburger Straßen ganz SA-mäßig, aber mit rot-grünem Segen, zelebrieren, auch wenn Arbeit nicht so ihr Ding ist), den Wonnemond also beginnt der Kulturmensch selbstredend mit der »Dichterliebe«, und zwar mit deren schönster, innigster, glanzvollster, kurzum ragendster Interpretation, jener nämlich.

Sodann steht die Kür der Monatsendfigur an, die unter den Besuchern meines kleinen Eckladens, wie Spiegel online schreiben könnte, »heiß diskutiert« wird. Grob zusammengefasst könnte ich sagen, dass es drei Fraktionen gibt; der ersten sind meine Figuren zu ordinär, ja vulgär, der zweiten nicht ordinär genug, die dritte hat sich noch nicht entschieden. Der Vorwurf der Frauenfeindlichkeit fiel immerhin noch nicht. – Nun gut, letzte Woche stattete ich der Berliner Gemäldegalerie am sogenannten Kulturforum einen Besuch ab. Von außen sieht dort alles nach Brache und Industriegebiet aus, abstoßend, der Bau selber hat den Charme einer Gesamtschule, doch sobald man die Galerie selber betritt, ist alles vergeben und vergessen. Auch an Monatsendfiguren herrscht kein Mangel, der göttliche Vermeer etwa steuert jene bei


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