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Douglas Adams hat einmal (im Buch »Lachs im Zweifel«) geschrieben, dass der Computer im Wesentlichen eine Nacharmungsmaschiene sei (entschuldigung, habe das Buch nicht zu Hand, sinngemä.).
Davon ausgehend kann man sagen, dass das Internet und diverse Computerspiele schon sehr unterhaltend sind, der eigentliche Wert des C. erschließt sich aber erst dann, wenn man auch etwas _mit_ ihn rumspielt.
Ach: Interessanter ist die benutzung dieses Wortes in der Zeit vor Turnig-Maschinen und ähnlichem, damals im Mittalter gab es zwei Zweige der »Mathematik«:
- Einmal die Rechenmeister, wie Adam Ries (Riese), die sich z.B. Methoden ausdachten, wie man rechnen solle. Hier natürlich eher in Anbetracht der Korrektheit der Ergebnise und der Schnelligkeit/Einfachheit, Didaktik als im Sinne von moralischen Geboten oder sowas.
Das waren damals echte Mathematiker, und ihre Fähigkeit bestand darin, recht gut rechnen zu können.
- Die eher vertraute Mathematik mit Beweisen, die extrem Abstrakt ist und den einfachen Verwaltern und Kaufleuten wahrscheinlich weniger gab.
Computer war dabei eine Person, die sehr gut rechnen konnte, im Zweifelsfall aber keine besonderen Ideen zu beweisen usw. hatte.
»Die Mathematiker sagen den Computern, wie sie rechnen sollen« sagt ein Sprichwort.
Man darf dabei nicht vergessen, wie fatal falsch man kalkulieren kann. Im Mittelalter verwendete man oft genug ein Rechenseil, bei man anhand von Knoten usw. Anzahlen bestimmt wurden.
Aus dem frühen Mittelalter/der Spätantike ist dabei folgende Story bekannt:
Ein germanischer Stamm verwendete auch Seile zum Rechnen, dabei war ein Knoten, eine Anzahl:
-----X------X-----
War zwei.
-----X------X-----
War auch zwei. Bei der addition verband man einfach beide Seile:
-----X------X-----><-----X------X-----
Schon hatte man 5 Knoten (ich hab den 5 mal anders markiert). So zumindest wird gesagt, dass es zugetragen haben soll...
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