Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 334, davon 320 (95,81%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 139 positiv bewertete (41,62%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.1. 1999 um 13:40:06 Uhr schrieb
Dragan über Computer
Der neuste Text am 26.3. 2019 um 18:45:59 Uhr schrieb
Marius über Computer
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 102)

am 5.1. 2004 um 22:15:56 Uhr schrieb
zengaya über Computer

am 3.11. 2009 um 14:50:05 Uhr schrieb
assoziierter Spieletester über Computer

am 26.11. 2002 um 19:29:39 Uhr schrieb
frasi über Computer

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Computer«

Liamara schrieb am 6.2. 1999 um 21:50:55 Uhr zu

Computer

Bewertung: 10 Punkt(e)

Die geheime Geschichte der Computer.


Computer gibt es nicht, weil irgendein Wissenschaftler gedacht hat, er würde der Menschheit mit einer neuen technischen Erfindung einen Fortschritt bringen. Nein. Computer wurden aus einem ganz anderen Grund erfunden, und das war so:
Eines Tages wachte Elzebub Denkefein in seinen zerknüllten Laken auf und ihm fiel ein, dass dies der schwärzeste Tag seines Lebens war. Nicht nur, dass ihm gestern gekündigt worden war und er kaum noch Geld hatte, die nächste Miete zu zahlen. Nicht schlimm, dass seine Wohnung eine Bruchbude war, in der die Kakerlaken auf dem Küchenboden Polka tanzten und dass er die meiste Zeit von Hamburgern lebte, weil er keinen Platz hatte, in seine Wohnung auch nur einen winzigen Tisch zu stellen, an dem er hätte essen können. Aber was wirklich schlimm war: er hatte keinen Kaffee mehr. Ohne Kaffee war Elzebub ein Wrack, ein Nichts, ein hirngeschädigter Verrückter, der jeden Moment ausrasten konnte. Er kramte in den Taschen seiner Klamotten, die er gestern auf den Boden geworfen hatte - es waren seine einzigen, aber er war unordentlich und brachte es nicht fertig, sie ein bisschen besser zu behandeln. Doch nirgends fand sich eine Münze, um wenigstens einen Kaffee in der dreckigen Imbißstube um die Ecke zu kaufen. Elzebub raufte sich die Haare. Warum nur vergass er immer, neuen Kaffee zu kaufen? Er sah doch, wann der Vorrat zu Ende war. Er hatte ja schon oft versucht, es in seinen Terminkalender zu schreiben. Doch er schaute nie hinein, weil es der Kalender vom letzten Jahr war, den er eigentlich gar nicht mehr brauchen konnte, aber dieses Jahr war er irgendwie nicht dazu gekommen, einen zu kaufen. Er hatte es auf seinen Wandkalender geschrieben, aber die Spinnweben, die sich inzwischen darauf gebildet hatten, waren so gross, dass er sich fürchtete sie zu beseitigen, weil er sich vor Spinnen ekelte. Elzebub seufzte frustriert. Es müsste eine Maschine geben, dachte er, eine Maschine die mich daran erinnert, Kaffee zu kaufen. Sie müsste in der Lage sein, selbständig zu berechnen, wie lange mein Kaffeevorrat hält, und sie müsste fähig sein, das billigste Angebot zu finden und den kürzesten Weg zum Laden und... Elzebub setzte sich auf, plötzlich elektrisiert. Ja! Eine solche Maschine wäre Gold wert! Nur - so etwas war eigentlich nicht möglich. Niemand hatte je ein Gerät erfunden, das selbständig rechnen konnte. Aber wenn er... Elzebub sprang auf, schlüpfte in seine Klamotten und rannte aus der Wohnung. Doch, es wäre möglich, und er bräuchte nur... und er müsste... wenn er vielleicht...
Wenige Tage später hatte Elzebub alles zusammen, was er zu brauchen glaubte. Ein bisschen Draht, ein paar Glühbirnen, etwas Metall hier, ein paar Kobaltspulen dort... Elzebub baute und bastelte und schraubte und bohrte. Und nach einer Woche hatte er etwas fertig gestellt... einen Kasten, einen rechteckigen Kasten; in der Mitte war eine Glasplatte, unten befanden sich ein paar Drehknöpfe. Elzebub betrachtete seine Erfindung mit Stolz. Sie mochten ihn gefeuert haben, aber sie hatten sich vielleicht ins eigene Fleisch geschnitten. Doch nun fiel ihm etwas ein. Wie sollte er die Maschine dazu bringen, ihm eine Antwort zu geben, wenn er keine Möglichkeit hatte, eine Frage zu stellen? Nach all seinen Berechnungen war dieses Gerät fähig, eigenständig zu rechnen. Doch er konnte es nicht veranlassen, das auch zu tun. Mutlos drehte Elzebub an den Knöpfen. Plötzlich entflammte eine der Glühbirnen direkt hinter der Glasscheibe, und ein verschwommenes Bild erschien. Elzebub starrte darauf. Plötzlich hatte er eine neue Idee. Er vervollkommnete seine Erfindung und nannte sie Fernvision. Aber leider war er seiner Zeit weit, weit voraus. Niemand wollte etwas davon wissen, weil alle den armen Elzebub für einen Spinner hielten. Elzebub fing an, an sich selbst zu zweifeln. Das war ja schliesslich auch nicht, was er hatte erfinden wollen. Doch er gab den Gedanken nie auf, eines Tages ein Rechengerät erfinden zu können. Und er schaffte es. Doch auch jetzt war die Zeit einfach noch nicht reif für einen Computer. Elzebub nannte es übrigens Rech-o-mat. Immerhin konnte er mittels dieses Gerätes seinen Kaffeevorrat berechnen, und ihm geschah es nie mehr, dass er keinen Kaffee zu Hause hatte. Und eines Tages lernte er eine tolle Frau kennen, die er mit nach Hause nahm. Die Frau blieb nicht lange, weil Elzebub trotz des Rech-o-mat kein bisschen ordentlicher geworden war und sie Kakerlaken hasste. Doch sie hatte die Rechenmaschine gesehen, und sie war beeindruckt. Sie arbeitete für ein Unternehmen namens Internationale Beton Maschinen, und sie erzählte ihrem Chef von Elzebubs Erfindung. »Ich meine«, sagte sie, »dass dieses Ding uns helfen könnte, die benötigte Menge von Beton zu berechnen, die für den Bau eines Hauses gebraucht wird.« »Bisher haben wir das auch ohne ein Gerät gekonnt«, sagte der Chef. Doch die Frau liess sich nicht beirren, sie schwatzte so lange, bis der Chef bereit war, sich die Sache mal anzusehen. Und er war begeistert. Nun, um es kurz zu machen, die Sache mit dem Beton liess der Mann ganz schnell fallen, denn er fand das Gerät so gut, dass er es in Serie produzieren liess und Elzebub anstellte. Die Firma wurde umbenannt, und der Chef wurde in aller Welt berühmt. Nur Elzebub, der zum Zeitpunkt des endgültigen Durchbruches der Computer schon ein alter Mann war, der wurde nie erwähnt. Er sah irgendwie zu verrückt aus, dachte der Chef, mit ihm konnte man keinen Staat machen. Also gab er den Computer als seine Erfindung aus und Elzebub erhielt eine stattliche Abfindung. Dafür kaufte er sich eine Wohnung. Elzebub ging es nun gut, auch ohne dass man wusste, dass der Erfinder des Computers eigentlich nur um seinen Kaffeevorrat besorgt gewesen war.

So war das nämlich mit den Computern. Aber diese Version findet ihr in keinem Lehrbuch...

e-lector schrieb am 29.4. 2000 um 17:47:57 Uhr zu

Computer

Bewertung: 8 Punkt(e)

Also sprach der Prozessor




Stromversorgung:
He Leute! Aufwachen, der Alte will was von euch!
Prozessor:
Gaehn...was'n los?
Stromversorgung:
Aufstehen...der Alte will was!
Prozessor:
SCHOOON wieder? Na gut. Hier Prozessor. Alle mal herhoeren. Startbereitschaft. Video-chip sofort
Anfangsbild ausgeben.
Video-Chip:
Anfangsbild ausgegeben.
Sound-Chip:
Gibt's was zu tun? Gibt's was zu tun?
Prozessor:
SCHNAUZE! Puffer bitte melden, aber dalli!
Puffer:
Alles ready. Er will was von der Disk haben.
Prozessor:
Disk... Disk... sofort melden.
Diskette (rattert):
Diskette bereit. Sende Daten.
Puffer:
Moment...bin noch nicht soweit.
Sound-Chip:
Kann ich nix tun? Ich mach gern was!
Prozessor:
Halt die Klappe... wir sind doch kein Amiga, dass wir hier mit Multitasking rumfummeln.
Disk:
Na? Was ist denn? Daten bereit.
Puffer:
Jajaja... einen Augenblick!
Prozessor:
Jetzt mach mal hinne, es wird Zeit.
User-Port:
Empfange Daten. Sende sie.
Puffer:
Ja, wer denn noch alles... ich hab auch nur 8 bit!
Disk:
Mir reichts. Ich schick jetzt nen 'Device not present Error'!
Tastatur:
Erhalte Eingabe. Er will ein Programm schreiben.
Prozessor:
Seit doch mal ruhig. RAM. RAM, bitte Empfang bestaetigen.
RAM:
Empfang bestaetigt. Sagt ihm, dass ich schon voll bin.
Prozessor:
Bist du verrueckt? Nach so wenig Daten?
Sound-Chip:
Ich kann ja welche nehmen.
Alle andern:
SCHNAUZE!
Sound-Chip:
Dann eben nicht!
RAM:
Habe wieder Speicherplatz.
User-Port:
Habt ihr irgendwelche Daten fuer mich?
Sound-Chip:
Oh ja... fuer mich auch!
Prozessor:
Klappe... ich blick schon nicht mehr durch! Video-Chip, bitte sofort wirre Daten schicken, zwecks
aufhaengen!
Tastatur:
Er haemmert mir - aua - auf der Escapetaste - autsch - rum!
Prozessor:
Alles klar. Gib ihm ein Ready, Vic!
Video-Chip:
Ok... ready ausgegeben.
Sound-Chip:
Mir ist langweilig.
RAM:
Ich denk, er will programmieren, wo bleiben die Daten?
Tastatur:
Schreib dir doch selbst welche, wenn du kannst.
Prozessor:
Achtung, Soundchip! Hier kommen Daten fuer dich!
Sound-Chip:
Jetzt mag ich nicht mehr.
Prozessor:
Entweder du spielst jetzt, oder du wirst ausgewechselt.
Sound-Chip:
Spiel doch selbst!
Prozessor:
Jetzt sei lieb und spiel!
Sound-Chip:
Mag nicht!
Ram:
Lasst doch diesen Kindskopf...sagt mir lieber, wo ich mit den Daten noch hin soll...hier ist schon alles dicht
gedraengt.
Prozessor:
Hat der Alte das Board nich von V*b*s. Bei dieser Qualität fällt das nicht auf, wenn Du die Daten einfach
auf die andere Datenleitung rüberwirfst.
User-Port:
Hier sind schon wieder ein paar Daten... Ich werfe sie auf den Chipselect für den dritten Bus.
Harddisk:
Leg sie mir in den INT 14, dann flucht der Alte immer so toll, weil er denkt ich bin hinüber.
Streamer:
Selber schuld, wenn er mich seit einem halben Jahr nicht mehr benutzt hat.
Disk:
Ruhe mal, ja... Erst komme ich... ich warte schon eine Ewigkeit.
User-Port:
Halt die Klappe, du ueberkandierte Nudel.
Disk:
Bloeder Datenschieber!
User-Port:
Hupfdohle!
Disk:
Schieber!
Prozessor (schreiend):
ARGH! SCHLUSS! Es reicht! Ich haeng mich auf!
Stromversorgung:
Ganz ruhig Leute...er hat euch schon vor zehn Minuten abgestellt.
Prozessor:
An alle...jede Taetigkeit einstellen und still sein.
Sound-Chip:
Soll ich jetzt nicht mehr spielen?
Alle:
SCHNAUZE!

Papierkorb schrieb am 26.4. 2000 um 21:54:24 Uhr zu

Computer

Bewertung: 9 Punkt(e)

Sind Computer männlich oder weiblich?

Um festzustellen, ob Computer nun eigentlich eher männlich oder eher weiblich sind, bildete ein Professor einmal zwei Gruppen
von Computer-Experten. Die erste bestand aus Frauen, die zweite aus Männern. Jede Gruppe wurde gefragt, welches
Geschlecht sie einem Computer zuordnen würden und warum. Dies sollte mit jeweils 4 Punkten begründet werden.

Die Gruppe der Frauen meinte, Computer wären typisch männlich:
1. Um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, muß man sie anmachen.
2. Sie haben eine Menge Daten, aber wissen trotzdem nichts.
3. Sie sollten eigentlich dabei helfen, Probleme zu lösen, aber in der Hälfte aller Fälle sind sie selbst das Problem.
4. Sobald man sich für einen entschieden hat, findet man heraus, daß man noch etwas länger hätte warten sollen, dann hätte
man einen besseren bekommen.

Die Gruppe der Männer meinte jedoch, Computer wären ganz klar weiblich, denn:
1. Keiner außer ihrem Schöpfer versteht ihre interne Logik.
2. Die Sprache, die sie untereinander zur Kommunikation benutzen, ist völlig unverständlich für andere.
3. Sogar Deine kleinsten Fehler bleiben für immer sicher gespeichert.
4. Sobald man sich zu einem entschlossen hat, gibt man seinen halben Lohn für Zusatzkomponenten aus !

Tarzan schrieb am 30.4. 2000 um 18:20:30 Uhr zu

Computer

Bewertung: 12 Punkt(e)

Wenn Betriebssysteme Fluggesellschaften wären

DOS-Airlines
Alle schieben das Flugzeug an, bis es abhebt, dann springen alle auf und lassen das Flugzeug trudeln, bis es wieder auf den Boden schlägt. Dann schieben wieder alle an, springen auf...

DOS-mit-Qemm-Airlines
Genau wie bei DOS, nur ist nun mehr Platz für die Füße beim Anschieben.

MAC-Airlines
Alle Stewards, Stewardessen, Piloten, Gepäckträger und Ticketverkäufer sehen gleich aus, bewegen sich gleich und sagen das gleiche. Wenn man nach Details fragt, bekommt man immer die gleiche Antwort: Das müsse man nicht wissen, und es laufe schon alles richtig. Man sollte also lieber still sein.

Windows 3.x-Airlines
Das Flughafen-Terminal ist schön bunt, die Stewardessen und Stewards freundlich. Man gelangt ohne Probleme an Bord, ein reibungsloser Start - plötzlich und ohne jegliche Verwarnung stürzt dann das Flugzeug ab.

Windows95/98-Airlines
Das Flughafen-Terminal ist bunter den je. Die Mannschaft superfreundlich. Um allerdings ein Ticket zu kaufen muss man vorher einen Fragebogen ausfüllen, in dem Daten wie Familienstand, Anzahl der bisherigen
Geschlechts-Partner, Mitgliedschaft in politischen Vereinigungen usw. eintragen muß. Hat man dies getan, so
findet auch ein Blinder alleine den Weg ins Flugzeug. die Maschine rollt an, hebt ab - und stürzt wegen
Überladung auf das Flughafengebäude.

OS2-Airlines
Um an Bord des Flugzeuges zu kommen, muss man sein Ticket zehnmal stempeln lassen und in zehn
unterschiedlichen Schlangen anstehen. Dann füllt man ein Formular aus, in dem man angeben muss, wo man sitzen möchte, und ob der Sitzplatz wie in einem Schiff, einem Zug oder einem Bus aussehen soll. Wenn es einem gelingt, an Bord zu kommen und wenn das Flugzeug tatsächlich vom Boden abhebt, hat man einen wunderbaren Flug... außer, wenn die Höhen und Seiten-Ruder einfrieren. In diesem Fall hat man jedoch noch genügend Zeit, sich auf den Absturz vorzubereiten.

Unix-Airlines
Jedermann bringt ein Stück des Flugzeuges zum Flughafen mit. Alle gehen auf die Startbahn und setzen das
Flugzeug Stück für Stück zusammen. Dabei diskutieren sie fortwährend, welche Art von Flugzeug sie gerade
zusammenbauen.

VMS Airlines
Megacarrier mit weltweiter Ju52-Flotte. Passagiere streiken zur Zeit gegen Umstellung auf moderneres
Fluggerät. Spezialisiert auf Formationsflug in kleinen Gruppen mit spektakulären Crashmöglichkeiten.

NT Airlines
Alle gehen auf die Startbahn, sagen im Chor das Passwort und bilden die Umrisse eines Flugzeugs. Dann
setzen sich alle auf den Boden und geben Geräusche von sich, als würden sie wirklich fliegen.

Linux Airlines
Wir sammeln die Teile des Flugzeugs, die wöchentlich in einer Illustrierten als Bastelbogen erscheinen, schneiden sie schön zurecht, kleben sie alle zusammen und malen sie dann noch bunt an. Dann starten wir das Flugzeug und hoffen, daß es bei einer Ozeanüberquerung nicht ins Wasser fällt und die Pappteile sich dabei auflösen. Benutzen wir NFS, kann man auf den Ozean verzichten, um das Auflösen hervorzurufen. In diesem Fall entstehen auch keine Zeugen des Unglücks, Sitze und Passagiere lösen sich vorher in Nebel auf.

Solaris 2.3 Airlines
Wir besteigen das wartende Flugzeug, werden von dem netten Flugpersonal begrüßt und nehmen bequem
Platz. Das Flugzeug startet normal, aber in ca. 1000m Höhe stellen wir fest, dass Piloten und Stewardessen
soeben mit einem Fallschirm abgespungen sind, ohne uns vorher zu warnen. Leider sind auch keine weiteren Fallschirme an Bord und der Autopilot ist direkt auf den Südpol eingestellt. Der Versuch man autopilot in den Bordcomputer einzugeben, wird von diesem freudig mit einem Shutdown started begrüßt. Danach setzt sich
automatisch der Bordfilmprojektor in Gang und während wir uns in den Sinkflug versetzt fühlen, erfreut uns
dieser mit Dr. Seltsam - oder wie ich lernte die Bombe zu lieben.

IRIX Airlines:
Das Flugzeug ist sehr wohlgeformt ('designed') und bunt, die Stewardessen gutaussehend und der Pilot wirkt sehr adrett. Man weist uns höflich unsere Plätze zu, sofort beginnen nette Filmchen zu laufen und lenken uns vom eigentlichen Geschehen ab - hoppla, da sind wir ja schon gestartet! Auf die Frage, ob man denn auch ein anderes Programm sehen könnte, weist die Stewardess freundlich lächelnd darauf hin, dass das zwar prinzipiell möglich sei, man dazu jedoch die Verdrahtung der Fernbedienung ein wenig modifizieren müsste. Von gelegentlichen Programmstörungen abgesehen, verläuft der Flug ruhig, so dass wir entsetzt Auffahren, als der Pilot uns kurz vor dem Aufschlag auf arktischem Packeis mitteilt, daß leider der Sprit alle ist.

IRIX 5.2 Airlines
Sie schlagen auf dem Packeis auf, das Flugzeug explodiert und sie werden wie durch ein Wunder unverletzt ins Freie geschleudert. Bei Windstärken von 200 km/h und Außentemperaturen von -30 Grad kriechen sie über das Eis, verlieren bei einem Pinguinangriff noch das linke Bein und können sich in ein Iglu schleppen. Innen erwartet sie ein kaltes (was denn sonst?) Buffet, sie befinden sich plötzlich sicher im Tokio Airport und stellen fest, dass sie die ganze Zeit mit einer fantastischen Flugsimulation unterhalten worden sind. Ihr Gepäck wurde schon ins Hotel gebracht, bis auf einen kleinen Koffer, auf dem aus Versehen nroff draufstand.

SINIX-Air
Die Gäste nehmen im Flugzeug Platz, in dem etwa nur die Hälfte der normalen Plätze vorhanden sind. Der
restliche Platz ist mit allerlei Zubehör vollgestopft wie Fallschirm und Schleudersitz für jeden Gast. Dafür bezahlt der Fluggast etwa das doppelte des regulären Preises, aber wo SINIX draufsteht, ist auch SINIX drin. Kurz vor dem Start müssen alle Passagiere wieder aussteigen, weil sofort noch ein paar notwendige
Verbesserungen eingebaut werden. Nach einer kurzen Dauer von etwa zwei Tagen können die Passagiere wieder Platz nehmen. Kurz vor dem Start müssen... (etc, etc)
Nachdem diese Prozedur etwa 20-50 mal wiederholt worden ist, stellt die Flugaufsicht fest, dass der Flugzeugtyp total veraltet ist und sofort ein neues Modell bestellt werden muss. Das gibt's zwar erst in ein paar Monaten, aber dafür können sofort wieder 20-50 Verbesserungen eingebaut werden...

NeXTair (NeXTAIR, NEXTAIR - sie wechseln öfter mal den Namen) Die Passagiere kaufen ihre Tickets (mit einem Bild des Präsidenten auf jedem) und werden mit Bussen zur Intel Aerospace Inc. gefahren, um dort ihr Flugzeug auszusuchen. Einmal darin, finden sie perfekte, wohlgeformte Sitze vor, jeweils mit eigenem Monitor, Telefon und Fax sowie Videospiele. Sie beginnen sich richtig wohlzufühlen, als plötzlich eine Stewardess erscheint. Auf die Frage nach einem Essen verteilt sie nur 3 der 7 Zutaten und sagt: »Kann das hier denn niemand selber zubereiten

joachim schrieb am 1.6. 2000 um 20:52:39 Uhr zu

Computer

Bewertung: 6 Punkt(e)

Computer sind irgendwie mystisch. Und das tolle ist ja, dass wir durch sie unseren Glauben an den Fortschritt, der spätestens nach Tschernobyl ins wanken geraten war, wiedergefunden haben. Nicht dass es dazu irgendeinen Grund gäbe. Ich meine, wieso sollten Computer die Welt besser machen? Ich meine, gut, sie bieten gewisse Möglichkeiten, aber sie halten auch die meisten Versprechen nicht, die sie geben. Jeder glaubt doch, er braucht einen Computer, und sei es nur, um ins Internet zu kommen oder E-mails zu schreiben. Klar, bald wird jeder Haushalt seinen Compi haben. Und die Erderwärmung durch CO2-Ausstoß geht genüsslich weiter, das Ozonloch gedeiht prächtig, aber das macht uns ja jetzt nichts mehr, wir haben ja jetzt die Computer und mit denen wird schon alles wieder gut. Nicht?

Anina schrieb am 25.1. 1999 um 15:17:09 Uhr zu

Computer

Bewertung: 6 Punkt(e)

Computer sind bekantlich doof. Das weiß jeder, spätestens nach dem 23. Absturz. Computer, ein Zeitfresser - wieviel Zeit hängt man vor nutzlosen Spielen, unsinnigen Programmen, bearbeitet unnötige Texte, surft ziellos über nichtssagende Internet-Seiten. Und doch: wenn man nach Stunden, Tagen das Teil ausschaltet, ist es ein bißchen wie der Abschied von einem guten Freund. Das grüne Licht verlöscht, flackert vielleicht nocht zweimal auf, blinkt, Exitus - Tod einer Maschine. Doch bald wird der Strom des Lebens wieder in ihr fließen, sie erwecken, und sie wird an die Arbeit gehen, um eine künstliche Welt für mich zu schaffen. Wer braucht da noch die Realität?

Burki schrieb am 24.3. 2001 um 12:33:37 Uhr zu

Computer

Bewertung: 3 Punkt(e)

Doch funktioniert das mit der Papierlosigkeit? Jeder, der einmal das papierlose
Büro ausprobiert hat, wird das Phänomen kennen: Bald nach dem radikalen Start
türmen sich die Papierstöße auf Schreibtisch, auf Regalen und auf dem Fußboden
schlimmer denn je. Der Mensch ist schwach und seine Affinität zum Papier stark.
Es bedarf schon eines ganzen Bündels von Maßnahmen, um sich das Papier auf
Dauer vom Leib zu halten. Der Verzicht auf Regale und Schränke allein ist
sicherlich hilfreich, aber nicht ausreichend. Und offenbar nicht ganz durchzuhalten:
Sun stellt jedem Mitarbeiter eine abschließbare Box zur Verfügung, in der
Unverbesserliche bis zu einem Regalmeter Akten verstecken können. In einigen
Abteilungen des Hauses haben sich auch wieder Rollschränke eingeschlichen.

Im »Flexible Office« muss man sich von vielem trennen können

Yadgar schrieb am 16.8. 2011 um 17:28:15 Uhr zu

Computer

Bewertung: 2 Punkt(e)

...kann beim Raytracen nie schnell genug sein! Im Moment rendere ich meinen ersten »abendfüllenden« PoV-Ray-Film, 144100 Einzelframes für 96 Minuten Spielzeit bei 25 fps - und immer noch braucht jeder Frame im Durchschnitt 13 Sekunden, und das auch nur, wenn der Rechner sonst nichts zu tun hat! Das muss noch viel schneller werden - zumal der Film in späteren Versionen (!) noch wesentlich mehr Details zeigen soll!

Für meine Fans vorab: nein, geht noch lange nicht um das Kabulmodul mit dem fotorealistischen Basar-Gewimmel und den physikalisch korrekt im Wüstenwind wehenden Kandahari-Turbanenden, im Moment ist Afghanistan noch platt wie Ostfriesland (kein Witz!).

Nein, es ist einfach eine laaaaange Kamerafahrt in 10 km Höhe um die Erde, jeder Orbit leicht in West-Ost-Richtung gestaucht, so dass man nach 20 Orbits wieder am Ausgangspunkt (Köln, 51°N, 7°O) ankommt.

Gegenwärtig verwende ich dazu nur ein einfaches Kugel-Objekt als Erde, ohne Geländerelief, mit einer NASA-Satelliten-Mosaiktextur (»Blue Marble«, Version Juli 2004) in 21600 x 10800 Pixel Auflösung. Lichtquellen gibt es keine, die Textur ist gewissermaßen selbstleuchtend (ambient 1).

In der kommenden Version 0.5 gibt es dann erstmals realistischen Wechsel zwischen Tag und Nacht und dementsprechend als zweite Texturschicht ein Nacht-Satellitenmosaik mit Großstadtlichtern (30000 x 15000 Pixel), außerdem einen Sternenhimmel mit korrekten Sternpositionen und relativen Helligkeiten, eventuell auch schon den Mond, allerdings wohl noch nicht auf astronomisch korrekter Umlaufbahn.

Für Version 1 plane ich die komplette Umstellung des Erdmodells auf 360 x 180 Mesh-Kacheln von jeweils einem Quadratgrad à 1200 x 1200 Knotenpunkte, damit die Geländedaten aus den SRTM-Radarvermessungsmissionen vom Februar 2000 nutzbar werden; es sollen nur die Kacheln verwendet werden, die im aktuellen Blickfeld der Kamera liegen. Diese Meshes werden dann mit »Blue Marble«-Farbdaten der höchsten Auflösungsstufe (86400 x 43200 Pixel für die gesamte Erde) eingefärbt.

Von jetzt an wären es auch nicht mehr nur stumpfsinnige Erdumrundungen, sondern per Zufallsgenerator ausgewählte Nonstopflüge zwischen den Hauptstädten aller gegenwärtig souveränen Staaten, immer der kürzesten Flugstrecke (Orthodrom) folgend.

Ab Version 2 würde ich mir dann Mitstreiter in der internationalen Raytracing-Szene suchen müssen, weil spätestens jetzt die Ausgestaltung der Hauptstädte beginnt (wahrscheinlich ausgehend von den Flughäfen) und ein einzelner Mensch schon mit einer einzigen Stadt auf die Dauer völlig überfordert wäre.

Ja, es soll ein echtes Open Source-Konkurrenzprojekt zu Google Earth werden (vgl. auch mein Posting vom 11. September 2005 auf povray.binaries.images)!

Aber als erstes brauche ich jetzt eine Speichererweiterung für meinen ollen Athlon 64, von 1,5 auf 3 GB RAM, anders ist die Nachtlichter-Textur nicht zu wuppen!

Und im Laufe des nächsten Jahres wird es dann auch Zeit für einen AMD Opteron Hexa-Core... hoffentlich laufen die neuen PCI-Express-Grafikkarten auch unter Linux!

Derweil schippert die Orbitalkamera gerade im 10. Orbit südlich von Südafrika durch meine geliebte Subantarktis... mit etwas Glück kommen in der nächsten Stunde die Prinz-Edward-Inseln in Sicht!

Lex schrieb am 1.8. 2000 um 11:17:21 Uhr zu

Computer

Bewertung: 5 Punkt(e)

Last secret
von Lex

Computer werden in Kürze in Gigahertz takten, Raumstation Alpha ist auch schon in Fähren verladen, die nur noch auf gut Wetter warten, und selbst der alle erlösende Impfstoff wird -nach den üblichen Machtgerangeln der obersten Etagen der Pharmakonzerne - bald in kleinen teuren Fläschchen auf den Markt gelangen.
Das Leben hat hohen Stellenwert, ist längst nicht mehr Bürde, sondern eine spaßige Zeit vor dem Tod. Alle haben jetzt alle Möglichkeiten. Das Individuum ist höchste Maßeinheit. Nie hatten Mopeds mehr Hubraum, und nie waren Flaschenöffner so gut designed.
Die Welt ist vermessen und in Quadranten eingeteilt, die kleiner sind als der Deckel ei-ner Colaflasche. Religionein langer mühevoller Wegist endlich überwunden. Auch Europäer stehen neuerdings sich selbst nicht mehr im Weg. Die alten Zöpfe sind gekappt, die Haare werden mit Schauma gewaschen; täglich, wenn`s sein muß.
Gelebt wird nämlich heute, hier und jetzt.
Die letzten Bremser dieser schönen neuen Welt durchlaufen glücklicherweise gerade ihre Pflegeheimphase. Ein paar Jahre noch, und es gibt nur noch moderne Menschen. Die Überlegenheit ist unübersehbar. Denn niemals wurden Hochhäuser höher gebaut, niemals Brücken weiter gespannt und nie zuvor produzierte man Nahrungsmittel so effektiv. Der genetische Code ist entschlüsselt, die höchste Primzahl auch bald ermittelt und die Dinge sind nun schon so weit, daß Wissenschaftler darüber grübeln müssen, über was sie über-haupt noch grübeln könnten.
Die letzte unbekannte Größe ist lediglich die Anzahl derer, die momentan vor ihrem laufenden TV-Gerät verwesen.

Schlauchboot schrieb am 2.9. 1999 um 15:30:26 Uhr zu

Computer

Bewertung: 7 Punkt(e)

Computer zeigen gerade in den Momenten, in denen sie krachend aus dem 10.Stock durch die geschlossenen Fenster fliegen, immer wieder eine atemberaubende ähstetische Schönheit.

Einige zufällige Stichwörter

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Erstellt am 26.10. 2009 um 23:25:47 Uhr von Nike.Nemo, enthält 13 Texte

Leonardo
Erstellt am 8.5. 2000 um 23:10:23 Uhr von Liamara, enthält 18 Texte

Angelchik
Erstellt am 25.10. 2001 um 19:21:29 Uhr von Betty, enthält 12 Texte

keinelustdazu
Erstellt am 22.7. 2009 um 09:14:05 Uhr von mesi, enthält 1 Texte


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