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Hannes schrieb am 31.3. 2021 um 16:38:28 Uhr über

Gouvernante

Die Szene, die sich ihm nun bot, brannte sich in sein Gedächtnis ein.
Er sah seine Schwester mit rosigen Wangen, die Augen gen Boden gerichtet. Ihr gegenüber stehend die Gouvernante, deren Gesicht zorngerötet war. Ihr entschlossener Blick ruhte fest auf Liesel.

Ich habe jetzt wirklich genug von Deinen Ausreden! Du hast wieder nicht getan, was ich Dir aufgetragen habe und weißt genau, was nun auf Dich zu kommt. Ich habe Dich lange genug gewarnt, aber Du willst ja nicht auf mich hören. Jetzt bekommst Du die Quittung für Dein Verhalten!“

Liesels Füße trippelten nervös auf und ab. Allem Anschein nach war ihr vollkommen bewusst, dass Fräulein Luise ernsthaft böse war. Karl wunderte sich, dass seine jüngere Schwester gar nicht zu widersprechen wagte, war sie doch sonst eher selbstbewusster Natur. Jetzt erst fiel ihm der Stuhl auf, der ungewöhnlicher weise mitten im Zimmer stand. Die schöne Luise nahm darauf Platz, und nun geschah das Unfassbare. Liesel trat vor die sitzende Gouvernante und legte sich dann, demütig wie ein Lamm, über deren Schoß. Karl sah mit flackernden Augen, wie die schmalen, gepflegten Hände der schönen Erzieherin Liesels Kleid lüfteten. Sinnverwirrende Mädchenwaden wurden sichtbar, gingen in lange Beine in durchbrochenen Strümpfen über, die oberhalb der Knie von einem neckischen Strumpfband gehalten wurden. Die Röcke wanderten weiter aufwärts, ein handbreites Stück rosige Schenkelhaut war zu sehen, bis dann die ersten Spitzen von Liesels Hose zum Vorschein kamen. Die Erzieherin zog das Kleid höher hinauf, und langsam geriet Liesels famose Kehrseite ins Blickfeld des heimlichen Betrachters. Die umgab ein reizendes Stück Textil, blütenweiß mit feinen Spitzen garniert. Besonders hübsch fand Karl den rückwärtigen Schlitz, der so diskret auseinander geschoben werden konnte, was die Gouvernante sogleich tat. Nicht nur dassie nahm Liesels Popo auch die letzte Hülle, indem sie das Hemd aus der Hose zog, und es weit über die Hüften des armen Mädchens zurück schlug. Karl staunte – so dick hatte er Liesels Gewissen nicht in Erinnerung.

Hätte die Bedauernswerte bemerkt, dass ihr Bruder zusah, wäre ihr Schluchzen wohl um einiges heftiger ausgefallen. Sie schämte sich sehr vor dem Fräulein! Fein umrahmt vom schneeigen Weiß der Wäsche, lud der rosige Backfischpopo zum tüchtigen Ausklatschen geradezu ein. Karls Atem ging stoßweise, als er seine Schwester in dieser peinlichen Lage sah. Wie groß und rund ihr Popo geworden war, wie glatt und zart die Haut der hinteren Backen. Welchen Anblick würde der adrette Mädchenhintern bieten, wenn das strenge Fräulein mit ihm fertig war? Auf die Beantwortung seiner Fragen musste der junge Mann nicht lange warten. Die Gouvernante hob ihre rechte Hand, begann Liesels Popo gebührend zu versohlen. Das Fräulein verstand ihr Metier, das merkte er gleich. Sie nahm ihre Aufgabe ernst, was man an Liesels Geschrei deutlich hören konnte. Die Tränen flossen.

Es war kein alltägliches Ereignis, bei dem Karl Zeuge wurde. Liesel war immerhin schon 18, auf dem Weg eine junge Dame zu werden. Aber das Fräulein behandelte sie, als wäre das Mädchen davon noch sehr weit entfernt. Lieschens Po verhaute sie so kräftig, als gelte es, ja keine Unfolgsamkeit mehr in ihm übrig zu lassen. Karl staunte, da Luise keinerlei Anstalten machte, auf die deutlichen Schmerzensäusserungen seiner Schwester einzugehen, und stattdessen ihren Popo unbarmherzig weiter versohlte. Oh, wie musste Liesel ihr Sitzfleisch brennen, denn die Hiebe gaben kräftig aus. Beidseitig knallte es auf den armen Bäckchen. Seine Schwester heulte gar herzzerreißend. Liesel flehte verzweifelt. Sie bettelte, dass die Gouvernante sie nicht weiter demütigen möge.

Liebes Fräulein Luise! Bitte geben Sie mir doch eine andere strenge Strafe. Vielleicht Hausarrest, oder Tatzen auf die Finger. Alles will ich tun, was Sie diktieren, wenn Sie mich nur nicht so strafen.“

Papperlapapp!“, kam die schnelle Replik.

Ich weiß recht gut was Du Dir aus anderen Strafen machst. Ich war selbst in Deinem Alter! Nein, nein: eine strenge Tracht auf den bloßen Hintern wirkt immer noch am besten. Du benimmst Dich immer mehr wie ein Fräulein Leichtfuß, bist recht garstig und frech noch dazu! Du hast daher einen tüchtigen Popovoll verdient! Das ist die beste Strafe für vorlaute Mädchen. Dann merkst Du endlich einmal, dass Du nur eine verzogene Göre bist und nicht die vornehme Dame, als die Du Dich siehst!“

Das mittlerweile feuerrote Gesäß litt sicher arge Schmerzen, denn Liesel schrie bei jedem Hieb laut auf, sie ächzte und stöhnte, strampelte wie wild mit den Beinen. Luise tadelte dieses Verhalten.

Bleib ruhig liegen, oder es gibt zehn extra hinten drauf! Dir werde ich die Flausen schon austreiben!“

Karl überlegte, ob er nicht doch besser eingreifen und seiner Schwester zur Hilfe eilen sollte, als die Gouvernante endlich ein Einsehen hatte. Liesels Po strahlte im hellsten Inkarnat, und die Gouvernante lächelte zufrieden. Nun wurde das Mädel auf die Beine gestellt, um die übliche Bitte um Verzeihung vorzubringen. Die Gouvernante gestattete ihr, die derangierte Kleidung zu richten und nahm sie dann auch in den Arm. Liesel, am ganzen Leib zitternd, lehnte ihren Kopf an die Schulter der Gouvernante. Mit beiden Händen rieb das bestrafte Mädchen die heftig schmerzende Erziehungsfläche. Ganz demütig stand sie vor der Erzieherin, wagte kein Wort zu sprechen.

Siehst Du Liesel, nun hast Du wieder einmal Deine Hiebe bekommen! Nimm Dich doch besser in acht und betrage Dich anständig. Es ist doch furchtbar beschämend, dass ich Dir in Deinem Alter noch die Röcke heben und das Höschen aufmachen muss! Stell Dir vor Dein Vater, oder gar Dein Bruder erfahren davon. Was würden Sie wohl von Dir denken? So ein großes Mädel, und kriegt immer noch den bloßen Popo voll! Pass also auf, dass es nicht mehr dazu kommt. Versprich es mir!“

Liesel gelobte Besserung, was das Fräulein mit einem süffisanten Lächeln goutierte.


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