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Dottore Marcellini schrieb am 19.9. 2026 um 00:01:13 Uhr über

Kastrat

Auch Eunuch oder Verschnittener: Junge oder Mann, dem nur die Hoden oder aber sowohl Hoden als auch Penis entfernt wurden. Ersteres war in der westlichen Welt verbreitet, letzteres vor allem im Osmanischen Reich und in China.

Beides führte dazu, dass der Betroffene keinen Nachwuchs zeugen konnte.
Davon abgesehen konnten die Folgen sehr unterschiedlich sein: Ohne Penis und Hoden ging, wie man leicht einsehen kann, nichts mehr. Mit Penis und ohne Hoden kann ein Junge oder Mann, wenn er vor der Kastration bereits sexuell aktiv war und sein Geschäft hinreichend geübt hatte, noch Monate, oft auch über viele Jahre den Beischlaf ausüben, wenn auch nicht mehr mit der lustvollen Empfindung und Kraft des »intakten« Jungen oder Mannes.

Die Bezeichnungen der Prozedur – Kastration, Entmannung oder Verschneidung – sagen übrigens nichts darüber aus, welche Teile der Männlichkeit dem Messer anheim fallen sollten bzw. gefallen waren.

Flucht-Links: Kastration | kastrieren | Entmannung | entmannen | Eunuch


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