| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
18, davon 17 (94,44%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 6 positiv bewertete (33,33%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
209 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
4,111 Punkte, 8 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 21.2. 2003 um 11:51:09 Uhr schrieb biggi
über Kastrat |
| Der neuste Text |
am 19.9. 2026 um 00:01:13 Uhr schrieb Dottore Marcellini
über Kastrat |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 8) |
am 17.2. 2004 um 13:33:24 Uhr schrieb biggi über Kastrat
am 17.2. 2004 um 13:32:53 Uhr schrieb biggi über Kastrat
am 6.5. 2004 um 10:02:01 Uhr schrieb biggi über Kastrat
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Kastrat«
Dottore Marcellini schrieb am 24.7. 2026 um 02:01:23 Uhr zu
Bewertung: 27 Punkt(e)
Die römische Kirche konnte nicht genug davon kriegen. Bis zu 3000 Jungen wurden jedes Jahr kastriert, über drei Jahrhunderte. In dieser Zeit musste in Italien jeder Junge mit einer schönen Sopran- oder Altstimme damit rechnen, kastriert zu werden. Um so mehr, wenn er auch noch ein hübsches Gesicht hatte.
Es gab die „frühen Kastrationen“: Jungen, die im Alter von sieben bis zehn oder elf Jahren zum Chirurgen gebracht wurden. Die hatten Angst, weil es weh tat, es gab ja noch keine Betäubungsmittel. Aber ansonsten waren die ahnungslos und ließen’s geschehen – für die Kunst und die Karriere.
Aber es gab auch die „späten Kastrationen“: Jungen, die bereits geschlechtsreif waren, wenn sie beim Chirurgen auf den Tisch kamen. Die waren schon „aktiv“, die kannten die Lust, die wollten das nicht, die wollten nicht kastriert werden. Aber sie wurden nicht gefragt. Sie wurden festgebunden, und ehe sie sich versahen, war die Welt um einen hübschen, verheißungsvollen Kastraten reicher.
Dottore Marcellini schrieb am 19.9. 2026 um 00:01:13 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Auch Eunuch oder Verschnittener: Junge oder Mann, dem nur die Hoden oder aber sowohl Hoden als auch Penis entfernt wurden. Ersteres war in der westlichen Welt verbreitet, letzteres vor allem im Osmanischen Reich und in China.
Beides führte dazu, dass der Betroffene keinen Nachwuchs zeugen konnte.
Davon abgesehen konnten die Folgen sehr unterschiedlich sein: Ohne Penis und Hoden ging, wie man leicht einsehen kann, nichts mehr. Mit Penis und ohne Hoden kann ein Junge oder Mann, wenn er vor der Kastration bereits sexuell aktiv war und sein Geschäft hinreichend geübt hatte, noch Monate, oft auch über viele Jahre den Beischlaf ausüben, wenn auch nicht mehr mit der lustvollen Empfindung und Kraft des »intakten« Jungen oder Mannes.
Die Bezeichnungen der Prozedur – Kastration, Entmannung oder Verschneidung – sagen übrigens nichts darüber aus, welche Teile der Männlichkeit dem Messer anheim fallen sollten bzw. gefallen waren.
Flucht-Links: Kastration | kastrieren | Entmannung | entmannen | Eunuch
Dottore Marcellini schrieb am 24.7. 2026 um 02:36:07 Uhr zu
Bewertung: 22 Punkt(e)
Findest Du „Kastrat“ gut oder schlecht?
Kastraten waren aus gesunden, verheißungsvollen Jungen geschaffene Wesen, die mit ihren engelsgleichen Stimmen die Damenwelt entzückten und Begeisterungsstürme entfachten. Persönlich habe ich leider keinen kennengelernt. Aber schlecht können sie ja nicht gewesen sein.
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