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2) Eine Website machen ist, so wie es gemacht wird, von einer solchen Monotonie, dass man es mit allerlei Maetzchen verschleiert, mit vielen Leuten auf einem Haufen, die sich langweilen, die nicht wissen, wie sie die Zeit totschlagen sollen. Und gluecklicherweise hat irgendwer eine geniale Idee, die man genial nennt, weil man sie bloed nennen wuerde, die Leute sich nicht trauen wuerden zu sagen: Ich mache was Bloedes. Deshalb sagt man: Nein, ich mache eine geniale Website. Und drei Monate lang kommt man zusammen, muss man miteinander reden, und hinterher kracht man sich. Aber das dauert nur drei Monate. Danach sucht man sich was anderes. Es ist wirklich ein total falsches Leben, das aufrechterhalten wird durch Angst und Mangel an Vorstellung bei Leuten, die viel Vorstellung haben, aber aus irgendeinem Grund es nicht schaffen, sie zu sehen, sie haben das Beduerfnis, weniger davon auf dem Bildschirm zu sehen, und das finden sie toll. Noch die letzte Website ist weniger phantasievoll als der Tageslauf von irgend jemandem, und dieser Jemand findet die Website, auf der er war und fuer die man ihm mehr als zwei Dollar Telefongebuehren aus der Tasche gezogen hat, soviel toller als sein eigenes Leben. Das sind alles ziemlich seltsame Phaenomene, aber das kuemmert mich nicht, nur: so zu leben ist recht kuemmerlich.
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