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Romanzero Neumann schrieb am 6.2. 2003 um 22:40:26 Uhr über

SterbenohnejeeinemMädcheninsGesichtonaniertzuhaben

Nach Heinrich Heine:

Es saß ein goldhaariges Mädchen
am meeresumspülten Strand.
Sie spielte mit einem Fädchen
in ihrer zartgliedrigen Hand.

Da trat ihr zur Seite ein Knabe
und sprach: "Ach, würdest Du nicht
mir gestatten die milchige Gabe
in dein goldhaarumrahmtes Gesicht?"

Sie zeigte die rote Zunge
und sagte: »Du bist ja wohl krank
so kam's, daß der fordernde Junge
entseelt in die Dünung sank.



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