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Kara Rudolph schrieb am 25.1. 2005 um 23:59:41 Uhr über
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1. Einleitung ist etwas peinlich deutsches. Man lernt sie im Deutschunterricht (damals jedenfalls)und später, bei allen Journalisten-Trainings lernt man, dass sie überflüssig, schädlich, langweilig, Leser vergrätzend ist. Statt Einleitung besser: in-medias-res, mit-der-Tür-ins-Haus-fallen, nicht-lange-fackeln und Überraschungsangriff
2. Einleitung ist etwas rücksichtsvoll kultiviertes. Man springt seinen Lesern nicht einfach ins Gesicht, sondern bereitet sie schonend darauf vor, was sie zu erwarten haben. (Unterdessen können die sich in Ruhe überlegen, ob sie sich das reinziehen wollen.)
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Assoziationen, die nur aus einem oder zwei Wörtern bestehen, sind laaaaaaangweilig.
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