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Felix schrieb am 19.2. 2007 um 10:34:59 Uhr über

Schwul



Jojo, Joachim, freut sich aufs Wochenende. Wer macht das nicht? Samstag Morgen. Er räumt auf, macht die Küche klar und regt sich immer noch über das letzte Fussballspiel auf. Dirk hatte ihn gefoult. Ziemlich starker Schmerz. Ausgerechnet Dirk. Schmerz, dann gemeinsam unter der Dusche, Dirks Lachen, sein perfekter Körpernull Haare am Body außer dort, wo sie hingehören- oberhalb von seinem Schwanz: dicht, wie ein Pelz. Die Eier total prall und mit Sicherheit abgefüllt mit absolut heißer Sahne. Dirk gibt unter der Dusche immer damit an, dass er den geilsten Sex am Wochenende hatklar, mit seiner 17jährigen Freundin. Sonntagabend muss er wieder abziehen zur Bw. Jojo wird klar, dass er total in Dirk verschossen ist. Er zieht sich aus, wird geil, denkt an Dirk, und fängt an, na ja, sich Entspannung zu verschaffen. Der Schmerz ist vergessen, nur Dirk, sein perfekter Schwanz und die Vorstellung, wie er Sex hat, sind noch wichtig. Wie er wichst, fickt, was er macht, wenn er nichts zu ficken hat. Dirk ist Sex pur. So geil wie Dirk ist, kann er nicht nur auf Mädchen stehen. Bestimmt treibt er es auch mit Kerlenklar, muss so sein.

Dirk ist dauergeil, wichst wo er kann, und macht andere Jungs an, sich ihm anzuschließen. War schon in der Schule so. Vorm Sport, nachm Sportnur absahnen, wo er nur konnte. Abi hat er mit ner zwei gemacht. Will nicht wissen, wie er Manni dazu gebracht hat, ihm die Differenzialrechnunggeschweige denn die Integralrechnung - beizubringen. Enge Hose, Schwanz total geil, und mit Manni gewichst. Klaro, dann geht´s auch schneller mitkapieren“ – und vor allem entspannter.

Und welche Rolle ich spiele?

Heute, Mo., 24.04.06 bin ich Dirk seit langem zufällig übern Weg gelaufen. Er in absolut topgeilen Bauarbeiterklamotten. Hey, wo bistn Du gelandet? Na ja, Bauing. Abgeschlossen und jetzt eben Praktikum. Und dann das Dirk-Lachen mit den perfekten Zähnen. Note? 2. Mach eben alles mit 2. Mir fällt da was ein, was besser als 2 ist. Er kratzt sich hinterm Ohr, und ich musskann ja nicht anders seinauf seinen Schritt gucken. Er merkts. Mal was trinken gehn? Klar. Mir fällt nur ein, wie er alle unter der Dusche scharf gemacht hatob hetero oder schwul. N echter Wow-Kerl eben. Glaube, er merkt, woran ich denke. Ich seh in sein Gesicht, schau auf seine Händeund muss daran denken, wie er es eingefädelt hat, dass ich ihm beim ficken zusehen konnte. Glaube, das hat ihn absolut scharf gemacht. Sie hat ihn kurz geleckt, und dann gings ab – frag nicht nach Sonnenschein. Er hat gerammelt, als wärs das letzte Mal. In ihr abgespritztSchwanz raus, in meine Richtung gezeigt und dann das Dirk-Grinsen. Sie war immer noch scharf, leckt seine Eier, aber er wollte nicht mehr. Er wollte mirs einfach nur zeigen. Hat er geschafft. Er wollte es einfach nur zeigen. Und ich wollte ihn haben. Das wusste er. Stelle mir vor, wie ich an seinem Schwanz, Eiern undna jaauch an seinem kleinen geilen Arsch lecken würde. Er in Bauarbeiterklamotten, ich auf den Knien, mach´ seinen Latz auf, und dann: heaven. Er ohne Unterwäsche, perfekt rasiert und steinhart. Na komm mach schon. Erst seine schweren Eier, dann der Fickmeister. Lecken, lecken, lutschen, saugen. Ich wills ihm besser machen als jede Frau, die er jemals gehabt hat. Er merkts und lässt sich drauf ein. Er macht mit, wills wahrscheinlich selber rauskriegen, was er lieber mag. Alles nur Träume. Wenn er sich drauf einlässt, werde ich ihm das Beste bringen. Will einfach nicht, dass er ein 2-Kinder-Leben in Dreizimmer-Wohnung mit viermal vögeln die Woche haben wird. Mal sehn, kann ja werden, muss was tun. Topgeil kann ich ihm nicht begegnenalso: absahnen, einmal wenigstens. Und an Dirk denkennur an ihn.

Aufgewacht, Morgenlatte, Dirk, Dirk, Dirk, nichts als Dirk. Muss erst mal meinen Fickkerl zähmen. Ganz ruhigirgendwie werde ich ihn schon klein kriegen. Das ist bisher noch immer gelungen. Schnell oder langsam. Ich wills ihm zeigen wos lang geht, wer hier das Sagen hat. Muss ihn einfach mal wieder hart rannehmen, damit er Ruhe gibt. Mit etwas Druck auf die Eier.

1. Mai. Schönes Wetterund klar: Dirk. Was er jetzt wohl macht? Schon aufgestanden? Morgenlatte? Abgewichst oder Morgenfick gehabt? Ich denke jedenfalls an ihn. Stelle mir vor, dass er nichts im Bett hatte, absolut geil ist und sein Vögeltier in den Griff bekommen muss. Oh Mann. Abwichsen. Absahnen, das Ding ruhig stellen. 1. Mai. Jungvögler und die, die es sein wollen. Geile junge Ficker, die nichts zu ficken haben und sich richtig geil an den Eiern spielenihren Schwanz angucken, und anfangen, scharf daran rumzuwichsen.

JuniFußballweltmeisterschaft. Jungs ohne Ende und überall. Die tun alle so, als ob sie noch nie irgend etwas zwischen ihren Oberschenkeln entdeckt hätten. Abnormal ist kein Ausdruck dafür, wie rattenschaft die rumrascheln. Streifen ihre Unterhemdchen hoch, streicheln ihren Bauch, gähnen und tun so, als ob das alles sehr sehr langweilig ist. Tun so irre gelangweilt, dass ich gerade auf einen zugehen möchte, seine wunderschöne Schnute zwischen meine Lippen nehmen möchte. „Ach so, das gibt´s auch nochund irgendwie macht´s ihm Spass. OKweitermachen. Träume, und nichts passiert. Alles nur geträumt.

Spazieren gehen, vielleicht. Mit der fetten Ray Ban auf der Nase. Dirk treffen. N´ Bier mit ihm trinken. Anhören, was er zu sagen hat. Am Main mit viel Sonne. Alles ziemlich abgedreht. Schweiz gegen Frankreich. 33 Grad draußen. Und Jungs ohne Ende. Deutsch, englisch und französisch auf SWF3. Jetzt bloß nicht heulen. Jetzt bloß kein Selbstmitleid.

Schlussstrich: Dirk krieg ich nicht. Noch nicht. Er weiß, dass ich ihm alles geben würde. Und wahrscheinlich ist es gut , so wie es ist. Also: Nicht aufgeben, Dirk im Sinn behalten, und einen suchen, der Dich gern hat, so wie Du bist. Sich frei machen, schön sein, glücklich aussehen. Den Mann, den ich finden werde, tut mir deshalb leid, weil er irgendwann erkennen muss, dass er nur ein Ersatz für Dirk sein kann. Trotzdem will ich ein guter Freund für ihn sein.

32 Jahre zurück: Ein heißer Sommertag, wie heute. 11.06.06. 17 ist dann ein schönes Alter, wenn man das bekommt, was man sich wünscht. Wünsche mit 17 sind in der Regel harmlos, oder sie betreffen die aufkeimende Männlichkeitsorry: eher doch mit 13 oder 14. Und die war bei mir da. Und frag nicht wie. Immer scharf auf die Jungs, wenn sie sich umziehen in den hölzernen Kabinen im Freibad Killesberg. Das war zu schnell. Klar, umziehen, raus, und nach den Kerlen Ausschau halten. Es war, wie gesagt, ziemlich heiss, und ich suchte mir ein schattiges Plätzchen, war ziemlich fertig, breitete mein Handtuch aus, guckte mich um, und n ichts war zu sehen. Außer viel Grün und Hitze. Ich war eingenickt, und wurde plötzlich wach durch das Gejohle von einem Bubenrudel. Die Jungs wollte ich nicht anmachen, oder zur Rede stellen. Ich stützte mich auf meinen rechten Ellbogen, war etwas angesäuert, und schaute mich um. Es war ein echter Donnerschlag. Jungs, wie man sie sich schöner nicht vorstellen kann, kabbelten sich, rissen Witze, und kriegten sich vor schierer Lebensfreude nicht ein. Ich musste grinsen, legte mich auf den Rücken, schlug das linke über das rechte Bein, so dass ich meinen Schönen gut zwischen den Oberschenkelmuskeln hatte. Und plötzlichauf einmalwar Ruhe. Sie waren einfach still. Es war Ruhe. Ich blinzelte, und sah die Jungs einfach friedlich beieinander sitzen. Einem schaute ich in die Augen. Er mir auch. Kurz ein verstecktes Grinsen von ihm. Und das hat mich gedonnert. Jetzt bloß nichts Falsches machen. Ganz, ganz ruhig bleiben. Ich drehte mich ziemlich gelangweilt auf die Seite, und wusste, was angesagt war. Es war Instinkt. Zigarette raus, und tief durchatmen. Machte ich auch. Ich wurde ruhig. Richtig ruhig. Setzte mich im Schneidersitz hin, zog an der Ziga, und traute mich, ihn anzuschauen. Er sah zurück. Kleines Grinsen ernoch kleineres Grinsen ich. Seinen Schneidersitz hätte ich nicht herausfordern dürfen. Was jetzt passierte, wagte ich bis dahin nicht in meinen schönsten Jungs-Träumen zu glauben. Der Junge mit der hellblauen Badehose machte sich einen einfach harten Riemen. Er war höchstens 15 oder 16. Guckt mich an und nickt mir zu. Ein Teil wie aus dem Bilderbuch. Augenkontakt und auf seine Badehose gestarrt. Er merkte es. Klar. Und es schien ihm richtig Freude zu machen. Und als er es merkte, fing er an, mit seinem Riemen zu spielen. Ohne Hände. Er war juckig ohne Ende, und ließ sein Ding in der Hose rauf- und runtermachen. Er merkte, dass ich es sehe, und warso vermutete ichtotal hin und weg. Ich war wie erstarrt. Zumindest kommt es mir heute so vor. Plötzlich aggressiv im Gesicht, sah er mich an. So als ob er einen Schluckauf hatte, zuckte er zwei oder dreimal durch den ganzen Körper. Das konnte nicht wahr sein. Er spreizte seine Schenkel, und ein Teil seiner hellblauen Badehose war dunkelblaudrehte sich zur Seite, legte sich auf seinen Bauch, und schlief ein. Wahrscheinlich schämte er sich. Für mich bleibt er der Schönste, den ich bis dahin gesehen habe. Bis dahin. Bis Dirk kam.

Karriere machen kann ja ganz schön seinwenn auf der gegenüberliegenden Seite der Karriere das Gegengewicht vorhanden ist. Wenn nicht: Hölle. Es wird sehr darauf geachtet, dass keine krummen Spiele mit der Liebe getrieben werden.

Nochmal zurück: Ich und Pferde. Andere Jungs auch und Pferde. Drei-Wochen-Lehrgang. Im 8-Bett-Zimmer.
Ich war 22. Und er 14. Mit einem Riemen in der Hose, dass er schon waffenscheinpflichtig war. Und jeden Morgen steht er mit einer Selbstverständlichkeit auf, zieht sich erst mal ganz aus, zeigt froh und vergnügt sein halbsteifes Gerät, und gehtetwas schläfrig unter die Dusche. Kommt zurück, zieht sich seine viel zu kleine Unterhose an, richtet seinen Schritt, zieht sich seine Hosen an, gähnt, und geht zum Frühstück. Wenn ich ihn mit nem Mädchen erwischt hättegeheult hätte ich. Kein Ausdruck. Ich durfte ihn mit meinem gelben R4 zum Stuttgarter Hauptbahnhof fahren. Angerührt hätte ich ihn nie. Außer er hätte es gewollt.

Bubenzeiten und Jungmännerzeiten. Warum ich jetzt auf kernige Männer steheweiss der Himmel. Die guten sind ruhig, ausgeglichen, und stark im Bett. Einfach ´ne Schulter, an der man sich auch mal ausweinen kann. Und nach dem Tränenregen geht es dann einem besser. Mir zum Beispiel.

Und Dirk? Keine Ahnung. Wie ein Traum weggeflogen. Wie ein Duftein bisschen Aramis. Wahrscheinlich wollte ich ihn nur vergessen. Habe ich auch. Bis zu dem Tag, als ich dachte, dass alles nicht wahr sein darf. Er lief mir wieder über den Weg. Hi. Hi. Bier? Mhm. Immer noch so schön wie damals. Ich wollte ihn ohne Ende. Wahrscheinlich hatte er Kummer. Aber aus ihm war nichts rauszukriegen. Gehen wir zu mir? OK. Wir sind bei mir. Und jetzt? Glaube Du bist müde. Ja. Ich wollte ihn haben, immer nur ihn. Er schlief ziemlich schnell ein. Wunderschön. Manchmal zuckte er. Nerven eben. Ich streichelte ihm über die Stirn. Er machte kurz seine Augen auf, lächelte, und zog mich zu sich hin. Ich war - glaube ichwie ein Eisklotz. Und so gings mir auch in meiner Hose. „Warum nicht?“, sagte er. Endlich er. Er. Er wollte was. Und plötzlich merkte ich, dass seine Arme mich an sich heranzogen. Oh Mann, das darf nicht wahr sein. Wenn ich jetzt bloß meinen Schwanz hochkriegen würde. Aber es tat sich gar nichts. Er zog mich zu sich hin, schnaufte mir seinen heissen Atem hinter mein rechtes Ohr. Machte seine Augen zu, zog sich noch näher an mich ran, und grinste. Das Dirk-Grinsen. Ich habe ihn, jetzt bloß nichts falsch machen. Ich wollte ihn, aber klar gab er den Ton an. Von wegen schlafen. Er darf natürlich alles. Klar, dass ich ihn machen lasse. Gut, mach mal. Ich dachte er hat 5 Hände. Überall waren sie. Aha. So sieht der also aus. Na bravo. Natürlich ließ ich mir das gefallen. Und wie. „Dirk, kann es sein , dass Du zwischen meinen Oberschenkeln etwas anderes suchst?“ Er grinste. Endlich durfte ich ihn ansehen. Genau so lange, wie ich es wollte. Oberarme, Achseln, Achseln riechen. Schultern, Hals, Ohren, Ohrläppchen, hoch zu den wunderschönen Dirk-Haaren, rüber zu seinen geschlossenen Augen, Nase, Mund. Ihn küssen. Probieren, nicht probieren, einfach mal machen. Trau mich nicht. Und plötzlich sagte erOh doch“. Ihn küssen. Ich war einfach hilflos. Nichts war da. Die Sehnsucht, die jetzt hätte gestillt werden könntenichts. Trapped. Hallo, noch da? Sammeln, nichts falsch machen, alles richtig machen, gut sein, jetzt, wo es drauf ankommt. Die Spannung löste sich, er mit seinen Armen, seinen Händen, und wusste, dass er mir völlig überlgen war. Ich muss es mir gefallen lassen. Und jetzt wusste ich , was ihn ausmacht. Dieses unbeschreibliche Selbst. Dieses Wissen über sich selbst.
Dieser wunderbare Kern in einer noch schöneren Schale. „Kannst Du vielleicht auch mal was machen?“ „Bitte?“ „Vielleicht dort!“ Er führte meine Hand dort hin, wo ich immer hin wollte. „Das ist kein Heiligtum, mach mal wenn Du willst.“ Forsch. Richtig forsch.

Und ich? Wie jemand, der noch nie irgend etwas gemacht hätte. Er hatte wieder Oberwasser. Wäre es anders gewesen, hätte ich mich sehr gewundert. Das fällt mir jetzt ein. Soll ich oder soll ich nicht? Darf ich, darf ich nicht? Ich komme mir vor wie ein Bauklötzchen – verschiebbar nach allen Richtungen. Ausgeliefert. Kein Selbstbewusstsein. Und er mit der rechten Hand machte mir einfach vor, was ich zu tun habe. Die schiere Kraft. Master and slave werde ich nicht spielen. Never ever. Dazu war er mir viel zu wichtig. Und plötzlich kam mir der Gedanke, dass ich denken kann. Auch in dieser Situation. Oh ja, ich werde es ihm so schön machen, wie er es vorher nie erlebt hat. Ich werde mich anstrengen, so dass er sagt:“ Mehr, und nochmals.“ Und dann bin ich dort, wo ich mich noch nie in meinen schönsten Träumen geglaubt habe. Liebe ist das glaube ich nicht. Aber schön. Wie ein Sonnenuntergang am Meer, salzig, zufrieden, und langsam einschlafen. Er merkte, dass ich am Denken war, und wollte ohne Ende. Na ja, Fingerübung habe ich.








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