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Ein Dreitagewerk, eine halbe Schöpfungsgeschichte.
1. Tag
Mit Geigerzähler und Radonmessgerät misst du deinen heiligen Tempel.
Alle, ausser Preussen, werden messen müssen.
2. Tag
Am zweiten Tag reisst du dein Haus ein, weil es strahlt und Klimafaschisten dein Land regieren.
Den hoch belasteten radioaktiven Bauschutt lädst auf dein Wagerl und fährst ihn nach Salzgitter und stellst ihn direkt vor der Türe vom Bundesministerium für Strahlenschutz ab.
Weil es dich beruhigt, singst du währenddessen leise vor dich hin:
»Hab mein Wagerl vollgeladen, fahr es nun nach Preussen !«
Du tust das, damit du nicht so traurig bist darüber, dass du so viel verloren hast.
So geschah es.
An einem wunderbaren Montagmorgen, im Jahr des Hasen, machte sich eine lange Wagenkolonne auf den Weg und lud viel vom bundesdeutschen Atommüll direkt vor die Eingangstüre vom BfS ab.
Tag 3
Am dritten Tag rief der Herr dann seinen Knecht:
»Du ! Nun schreibe den Klimanazis, dass soeben Hunderttausende Becquerel zum Ministeriumsfenster hereinwehen und vergiss auch nicht, mitzuteilen, dass es beinahe stündlich mehr werden !«
Und da sah das närrische Volk wie ein abartig böses preussisches Balrog endlich den Arsch anhob und die vergasten Menschen freigab.
3. Tag
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