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wuming schrieb am 3.5. 2010 um 02:06:58 Uhr über

Schriftsteller


Franz Josef Czernin (* 7. Jänner 1952 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller. Er entstammt dem böhmischen Uradelsgeschlecht Czernin von Chudenitz.

Czernin legte 1971 die Matura ab und studierte von 1971 bis 1973 an der Indiana University. Danach lebte er an verschiedenen Orten Österreichs, seit 1980 hauptsächlich in Rettenegg (Steiermark). Czernin schrieb Aphorismen, Prosa (auch theoretische und kritische Werke), am Rande auch dramatische Werke, vor allem aber experimentelle, von der Wiener Gruppe beeinflusste Lyrik. Er beschäftigte sich auch mit traditionellen Gedichtformen wie Sonetten, Terzinen oder Sestinen. 1987 veröffentlichte er zusammen mit Ferdinand Schmatz im Residenz Verlag einen Band, für den die beiden absichtlich minderwertige Gedichte schrieben, wie sie im direkt darauf folgenden Enthüllungsbuch darlegten. Sie taten das, um die Urteilskriterien des Verlags und den österreichischen Literaturbetrieb in Frage zu stellen. Seit 2008 ist Czernin Mitglied der Darmstädter Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Werke
2 Preise
3 Quelle
4 Weblinks


Werke [Bearbeiten]
ossa und pelion (1979)
die kunst des sonetts (1985)
Die Reisen. In achtzig Gedichten um die ganze Welt (1987, mit Ferdinand Schmatz)
Die Reise. In achtzig flachen Hunden in die ganze tiefe Grube (1987, mit Ferdinand Schmatz)
das stück. ein theater (1991)
Sechs tote Dichter (Hausmann, Kafka, Kraus, Musil, Trakl, Priessnitz) (1992)
die aphorismen. eine einführung in die mechanik. (1992)
gedichte (1992)
die kunst des sonetts, 2. teil. die kunst des sonetts, 3. teil (1993)
TERZINEN (1994)
Marcel Reich-Ranicki. Eine Kritik (1995)
natur-gedichte (1996)
Anna und Franz. Sechzehn Arabesken (1998)
William Shakespeare: Sonnets (Übersetzungen, 1999)
Kühlschrankpoesie. 480 Wortmagnete (1999)
Apfelessen mit Swedenborg. Essays zur Literatur (2000)
elemente, sonette (2002)
Briefe zu Gedichten (2003, mit Hans-Jost Frey)
das labyrinth erst erfindet den roten faden. Einführung in die Organik (2005)
Der Himmel ist blau. Aufsätze zur Dichtung (2007)
Zur Metapher. Die Metapher in Philosophie, Wissenschaft und Literatur (2007, Hg. zus. m. Thomas Eder)
staub.gefässe. gesammelte gedichte, (2008)
Preise [Bearbeiten]
1993: Stadtschreiber von Graz
1997: Literaturpreis der Stadt Wien
1998: Anton-Wildgans-Preis
1998: Heimito-von-Doderer-Preis, Sonderpreis für Literarische Essayistik
2003: Heimrad-Bäcker-Preis
2004: Literaturpreis des Landes Steiermark
2007: Georg-Trakl-Preis
2007: Österreichischer Staatspreis für Literaturkritik
Quelle [Bearbeiten]
Volker Meid: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. 2. Aufl. Stuttgart: Reclam 2006 [2001], S. 168f.

Weblinks [Bearbeiten]
Literatur von und über Franz Josef Czernin im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Franz Josef Czernin • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
Linksammlung der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
Normdaten: PND: 120053276 – weitere Informationen | LCCN: n 86856628 | VIAF: 2560449
Personendaten
NAME Czernin, Franz Josef
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Dichter
GEBURTSDATUM 7. Januar 1952
GEBURTSORT Wien

Vonhttp://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Czernin“
Kategorien: Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (21. Jahrhundert) | Literatur (Österreich) | Literatur (Deutsch) | Lyrik | Biografie | Person (Wien) | Österreicher | Geboren 1952 | Mann


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