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wuming schrieb am 4.4. 2010 um 00:35:59 Uhr über

Schriftsteller



2009Alexander Ernst Kluge (* 14. Februar 1932 in Halberstadt) ist ein Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller und Drehbuchautor sowie ein promovierter deutscher Rechtsanwalt. Kluge wurde bekannt als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
1.1 Schriftsteller und Theoretiker
1.2 Fernsehproduzent
2 Filme
3 Werke (Auswahl)
4 Sekundärliteratur
5 Auszeichnungen
6 Mitgliedschaften
7 Dokumentation
8 Weblinks
9 Einzelnachweise


Leben [Bearbeiten]
Alexander Kluge wurde als Sohn eines Arztes geboren. Er ist der ältere Bruder von Alexandra Kluge, die er später in mehreren seiner Filme als Schauspielerin einsetzte. Er besuchte zunächst das Halberstädter Domgymnasium. Anfang 1945 trennten sich seine Eltern. Am 8. April 1945 erlebte der Dreizehnjährige die Zerstörung seiner Heimatstadt Halberstadt. Er überlebte dabei nur knapp, als zehn Meter neben ihm eine Sprengbombe einschlug.[1] Danach zog er mit seiner Mutter nach Berlin-Charlottenburg und machte dort sein Abitur am heutigen Erich-Hoepner-Gymnasium. Er studierte ab 1950 Rechtswissenschaften, Geschichte und Kirchenmusik in Freiburg im Breisgau, Marburg und Frankfurt am Main. 1956 wurde er mit einer Dissertation überDie Universitäts-Selbstverwaltung. Ihre Geschichte und gegenwärtige Rechtsform“ zum Dr. jur. promoviert.

Nach dem Bestehen seines Assessorexamens 1958 ließ er sich in Berlin und später München als Rechtsanwalt nieder. Es dauerte jedoch nicht lange und er wandte sich dem Filmemachen und der literarischen Arbeit zu. Adorno vermittelte Kluge an Fritz Lang, der ihn von seinen literarischen Bestrebungen, von denen er nichts hielt, abbringen sollte.

1958 absolvierte Kluge ein Volontariat bei CCC-Film, während Fritz Lang den Film Das indische Grabmal drehte.

Bei den 8. Westdeutschen Kurzfilmtagen in Oberhausen 1962 war Kluge einer der Initiatoren des Oberhausener Manifestes, einer politischen und ästhetischen Unabhängigkeitserklärung junger deutscher Filmemacher, in dem die Abkehr vom alten deutschen Film gefordert wird. In den 1960ern wurde Kluge durch Filme wie Abschied von gestern (1966) ein wichtiger Repräsentant des Neuen Deutschen Films und des Autorenfilms.

Ab 1963 lehrte er als Professor an der Hochschule für Gestaltung Ulm und leitete mit Edgar Reitz die Abteilung für Filmgestaltung. Im selben Jahr gründete er auch seine eigene Produktionsfirma Kairos-Film. 1973 wurde er Honorarprofessor an der Universität Frankfurt am Main.

Am 26. April 2007 wurde Alexander Kluge von Bundespräsident Horst Köhler das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Kluge ist seit 1982 mit Dagmar Steurer verheiratet und hat eine Tochter (* 1983) und einen Sohn (* 1985).

Schriftsteller und Theoretiker [Bearbeiten]
In Zusammenarbeit mit dem Soziologen Oskar Negt verfasste er mehrere Schriften und Bücher, darunter Öffentlichkeit und Erfahrung (1972), Geschichte und Eigensinn (1981) und Maßverhältnisse des Politischen (1992). Diese Bücher wurden 2001 von den beiden Autoren zusammen unter dem Titel Der unterschätzte Mensch neu herausgegeben.

Kluge gilt als Autorität auf dem Gebiet der Filmtheorie und ist Verfasser diverser Standardliteratur (Filmanalyse etc.). Seine theoretische Konzeption war darüber hinaus prägend für den avantgardistisch-intellektuellen Neuen Deutschen Film der 1970er und 1980er Jahre.

Der Großteil seines schriftstellerischen Werkes ist jedoch literarischer Naturzumeist Kurz- und Kürzestgeschichten. Die im Jahr 2000 erschienene Chronik der Gefühle mit den beiden Teilbänden Basisgeschichten und Lebensläufe stellen eine Sammlung des bis dahin erschienenen literarischen Werks Alexander Kluges dar. 2003 erschien mit Die Lücke, die der Teufel läßt eine Zusammenstellung 500 neuer Geschichten, die sich insbesondere mit den Ereignissen des 11. September 2001 beschäftigen. 2006 veröffentlichte Alexander Kluge 350 weitere Geschichten unter dem Titel Tür an Tür mit einem anderen Leben.

Fernsehproduzent [Bearbeiten]
Mit der Gründung der dctp (Development Company for Television Program) 1987 ist es ihm gelungen, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen. Die Gesellschafter von dctp sind Alexander Kluge (37,5 %), die japanische Werbeagentur Dentsu (37,5 %), der Spiegel-Verlag (12,5 %) und die Neue Zürcher Zeitung AG (12,5 %).[2]

Seitdem ist Alexander Kluge für die unabhängigen TV-Kulturmagazine 10 vor 11 und Prime-Time/Spätausgabe in RTL Television, News & Stories in Sat.1 sowie Mitternachtsmagazin, dctp Reportage und teilweise dctp Nachtclub in VOX verantwortlich. Etwa monatlich wird außerdem Die Stunde der Filmemacher im Nachtprogramm von Sat.1 ausgestrahlt. „Sein Zielsei es, so heißt es auf Kluges Homepage, „das Fernsehen offen zu halten für das, was außerhalb des Fernsehens stattfindet“.[3] Nicht alle finden jedoch, dass hier eine pluralistische Breite wirklich abgedeckt wird. So hat ihm das DCTP-Engagement bei RTL unter anderem den Vorwurf eingetragen, dass die DCTP ungerechtfertigterweise einen privilegierten Zugang bzw. eine Monopolstellung als sogenannter „Drittsendeanbieter“ bei RTL habe. Der frühere ARD-Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert hat in diesem Zusammenhang im August 2008 gegen die zuständige Landesmedienanstalt in Niedersachsen Klage vor dem Verwaltungsgericht Hannover eingereicht. Beigeladen sind RTL und Alexander Kluge. Alle drei weisen die Vorwürfe zurück.[4]

Für die DCTP-Kulturmagazine führte Alexander Kluge zwischen Juni 1988 und November 1995 zahlreiche Interviews und Diskussionen mit dem befreundeten ostdeutschen Dramatiker Heiner Müller, die seit 2007 auf einer gemeinsamen Internetseite der Cornell Universität und der Universität Bremen öffentlich zugänglich sind.

Anlässlich des 75. Geburtstages von Alexander Kluge erschien 2007 eine 16 DVDs umfassende Werkschau aller 57 Kinofilme (Kurz- und Spielfilme, ergänzt durch ausgewählte Fernseharbeiten und Texte), die gemeinsam vom Goethe-Institut, dem Filmmuseum München und der Kulturstiftung des Bundes herausgegeben wurde.

Filme [Bearbeiten]
1960: Brutalität in Stein (Kurzfilm, mit Peter Schamoni)
1961: Rennen (Kurzfilm, mit Paul Kruntorad)
1963: Lehrer im Wandel (Kurzfilm, mit Karen Kluge)
1964: Porträt einer Bewährung (Kurzfilm)
1966: Abschied von gestern
1966: Pokerspiel (Kurzfilm)
1967: Frau Blackburn, geb. 5. Jan. 1872, wird gefilmt (Kurzfilm)
1967: Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos
1968: Feuerlöscher e. a. Winterstein (Kurzfilm)
1969: Die unbezähmbare Leni Peickert
1970: Der große Verhau
1970: Ein Arzt aus Halberstadt (Kurzfilm)
1971: Wir verbauen 3 × 27 Milliarden Dollar in einen Angriffsschlachter (Kurzfilm)
1972: Willi Tobler und der Untergang der 6. Flotte
1973: Besitzbürgerin, Jahrgang 1908 (Kurzfilm)
1973: Gelegenheitsarbeit einer Sklavin
1974: Richtlinien und Märchen (Kurzfilm)
1974: In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod (mit Edgar Reitz)
1975: Der starke Ferdinand
1977: Zu böser Schlacht schleich ich heut Nacht so bang
1977: Die Menschen, die das Stauffer-Jahr vorbereiten (mit Maximiliane Mainka)
1977: Nachrichten von den Stauffern I und II (mit Maximiliane Mainka)
1978: Deutschland im Herbst (mit Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder, Edgar Reitz und anderen)
1979: Die Patriotin
1980: Der Kandidat (mit Volker Schlöndorff, Stefan Aust und Alexander von Eschwege)
1982: Krieg und Frieden (mit Stefan Aust, Axel Engstfeld und Volker Schlöndorff)
1983: Biermann-Film (Kurzfilm, mit Edgar Reitz)
1983: Auf der Suche nach einer praktisch-realistischen Haltung (Kurzfilm)
1983: Die Macht der Gefühle
1985: Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit
1986: Vermischte Nachrichten
2008: Nachrichten aus der ideologischen Antike. MarxEisensteinDas Kapital (film edition suhrkamp 1), Inhaltsangabe
2009: Früchte des Vertrauens (film edition suhrkamp 14)
Werke (Auswahl) [Bearbeiten]
1958: Die Universitäts-Selbstverwaltung. Ihre Geschichte und gegenwärtige Rechtsform. (Dissertation), Klostermann, Frankfurt am Main
1962: Lebensläufe. Goverts, Stuttgart; auch: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986 (erw. Ausgabe), ISBN 3-518-01911-2
1964: Schlachtbeschreibung. Walter, Olten/Freiburg im Breisgau; auch: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993 (erw. und veränderte Neuausg., 2. Aufl.), ISBN 3-518-11193-0
1972: Alexander Kluge/Oskar Negt: Öffentlichkeit und ErfahrungZur Organisationsanalyse von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit, Suhrkamp, Frankfurt a. M.
1973: Lernprozesse mit tödlichem Ausgang. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1988 (4. Auflage), ISBN 3-518-10665-1)
1975: Gelegenheitsarbeit einer Sklavin. Zur realistischen Methode. Suhrkamp, Frankfurt am Main, ISBN 3-518-10733-X
1977: Unheimlichkeit der Zeit. Neue Geschichten. Hefte 118, Suhrkamp, Frankfurt am Main, ISBN 3-518-10819-0
1979: Die Patriotin. Texte/Bilder 16. Zweitausendeins, Frankfurt am Main
1981: Alexander Kluge/Oskar Negt: Geschichte und Eigensinn. Zweitausendeins, Frankfurt am Main; auch: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-518-11700-9
Band 1: Geschichtliche Organisation der Arbeitsvermögen.
Band 2: Deutschland als Produktionsöffentlichkeit.
Band 3: Gewalt des Zusammenhangs.
1984: Die Macht der Gefühle. Zweitausendeins, Frankfurt am Main
1996: Die Wächter des Sarkophags. 10 Jahre Tschernobyl. Rotbuch, Hamburg, ISBN 3-88022-401-3
1999: Wolfgang Lenk (Hg.): Kritische Theorie und politischer Eingriff: Oskar Negt zum 65. Geburtstag, Offizin, Hannover, ISBN 3-930345-19-6
1999: Christian Schulte (Hg.): In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod. Texte zu Kino, Film, Politik. Vorwerk 8, Berlin, ISBN 3-930916-28-2
2000: Chronik der Gefühle. Suhrkamp, Frankfurt am Main, ISBN 3-518-41202-7
Band 1: Basisgeschichten.
Band 2: Lebensläufe.
2001: Alexander Kluge/Oskar Negt: Der unterschätzte Mensch. Gemeinsame Philosophie in zwei Bänden. Zweitausendeins, Frankfurt am Main. ISBN 3-86150-427-8
Band 1: Suchbegriffe / Öffentlichkeit und Erfahrung / Massverhältnisse des Politischen.
Band 2: Geschichte und Eigensinn.
2001: Verdeckte Ermittlung. Berlin: Merve. ISBN 978-3-88396-168-2.
2003: Die Kunst, Unterschiede zu machen. Suhrkamp, Frankfurt am Main, ISBN 3-518-41448-8
2003: Die Lücke, die der Teufel lässt. Im Umfeld des neuen Jahrhunderts. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-41488-7, ISBN 3-518-41489-5 (Suhrkamp-Taschenbuch, ISBN 3-518-45737-3) (Leseprobe)
2003: Vom Nutzen ungelöster Probleme. Dirk Baecker, Alexander Kluge. Berlin: Merve. ISBN 978-3-88396-186-6.
2004: FontaneKleistDeutschlandBüchner: Zur Grammatik der Zeit. Wagenbach, Berlin, ISBN 3-8031-1224-9
2006: Tür an Tür mit einem anderen Leben. 350 neue Geschichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main, ISBN 3-518-41864-5, ISBN 3-518-41823-8 (Inhaltsangabe)
2007: Geschichten vom Kino. Suhrkamp, Frankfurt am Main, ISBN 3-518-45830-2 (Inhaltsangabe)
2008: Soll und Haben. Fernsehgespräche (mit Joseph Vogl), diaphanes, Berlin, ISBN 978-3-03734-051-6
2009: Das Labyrinth der zärtlichen Kraft. 166 Liebesgeschichten. Suhrkamp, Frankfurt am Main, ISBN 978-3-518-42125-3
Sekundärliteratur [Bearbeiten]
Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Alexander Kluge. Text+Kritik, Zeitschrift für Literatur, Heft 85/86 (1985), 166 S., Edition Text und Kritik, München 1985, ISBN 3-88377-194-5
Günther Hörmann: Anschauung und Begriff. Die Arbeiten des Instituts für Filmgestaltung Ulm 19621995; Stadthaus Ulm vom 16. September5. November 1995; Deutsches Filmmuseum Frankfurt vom 8. November29. November 1995; Haus des Dokumentarfilms Stuttgart vom 2. Dezember22. Dezember 1995. Ca. 180 S., ca. 30 S., z.T. farbige Abbildungen, Stroemfeld, Basel/Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-87877-559-8
Thomas Böhm-Christl (Hg.): Alexander Kluge. 2. Auflage, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-518-38533-X
Christian Schulte, Winfried Siebers (Hg.): Kluges Fernsehen. Alexander Kluges Kulturmagazine. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-518-12244-4
Rainer Stollmann: Alexander Kluge zur Einführung. Junius, Hamburg 1998, ISBN 3-88506-975-X
Christian Schulte (Hg.): Die Schrift an der Wand. Alexander Kluge: Rohstoffe und Materialien. Rasch, Osnabrück 2000, ISBN 3-932147-57-X
Christian Schulte, Rainer Stollmann (Hg.): Der Maulwurf kennt kein System. Beiträge zur gemeinsamen Philosophie von Oskar Negt und Alexander Kluge. transcript, Bielefeld 2005, ISBN 3-89942-273-2
Andreas Sombroek: Eine Poetik des Dazwischen. Zur Intermedialität und Intertextualität bei Alexander Kluge. transcript, Bielefeld 2005, ISBN 3-89942-412-3
Wolfgang Reichmann: Der Chronist Alexander Kluge. Poetik und Erzählstrategien. Aisthesis, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89528-726-8 (Inhaltsverzeichnis)
Auszeichnungen [Bearbeiten]
1964: Förderpreis (Literatur) des Berliner Kunstpreises
1966: Silberner Löwe der Filmfestspiele von Venedig für Abschied von Gestern
1967: 2x Filmband in Gold (Produktion, Regie) für Abschied von Gestern
1967: Bambi (1967)
1968: Goldener Löwe der Filmfestspiele von Venedig für Die Artisten in der Zirkuskuppel: Ratlos
1969: Filmband in Gold für Die Artisten in der Zirkuskuppel: Ratlos
1975: Filmband in Gold (Musikdramaturgie) für In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod
1976: FIPRESCI-Preis für Der starke Ferdinand (Internationale Filmfestspiele von Cannes 1976)
1978: Filmband in Gold (Konzeption) für Deutschland im Herbst im Team
1979: Bremer Literaturpreis
1979: Fontane-Preis
1979: Filmband in Silber für Die Patriotin
1982: Filmband in Gold für die Unterzeichner des Oberhausener Manifestes
1983: FIPRESCI-Preis der Filmfestspiele von Venedig für Die Macht der Gefühle
1985: Kleist-Preis
1986: Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München
1993: Heinrich-Böll-Preis
1996: Ricarda-Huch-Preis
2001: Schiller-Gedächtnispreis
2001: Literaturpreis der Stadt Bremen für Chronik der Gefühle
2001: Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis
2002: Lessing-Preis für Kritik
2003: Georg-Büchner-Preis
2006: Filmpreis der Stadt Hof (Internationale Hofer Filmtage)
2007: Großes Bundesverdienstkreuz[5]
2008: Deutscher Filmpreis (Ehrenpreis)
2008: Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch, mit Oskar Negt [6]
2009: Theodor-W.-Adorno-Preis
2010: Deutscher Hörbuchpreis in der Kategorie Beste Fiktion für Chronik der Gefühle, gelesen von Ilja Richter, Peter Fricke und Hanns Zischler (Regie Karl Bruckmaier, Produktion BR, Antje Kunstmann Verlag München)
2010 Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie »Besondere Ehrung«
Mitgliedschaften [Bearbeiten]
P.E.N.-Zentrum
Akademie der Künste Berlin-Brandenburg ab 1972
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt ab 1982
Bayerische Akademie der Schönen Künste ab 1994
Dokumentation [Bearbeiten]
Alexander KlugeTür an Tür mit einem anderen Leben. Dokumentation, Deutschland, 45 Min., Regie: Andreas Ammer, Produktion: SWR, Erstsendung: 14. Mai 2009, Inhaltsangabe mit Video, 5:06 Min.
Weblinks [Bearbeiten]
Commons: Alexander KlugeSammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Literatur von und über Alexander Kluge im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Alexander Kluge • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
Offizielle Homepage von Alexander Kluge
Rezensionen zu Werken von Alexander Kluge bei perlentaucher.de
Alexander Kluge in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
Alexander Kluge Selbstzeugnis über Leben und Werk in der Mediathek hr2 (abgerufen am 31. Januar 2009)
Tabellarischer Lebenslauf von Alexander Kluge. In: LeMO (DHM und HdG).
Kommentierte Linksammlung der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
Videos/Filme

8 Kurzfilme von Alexander Kluge auf UbuWeb
Alexander Kluges Gespräche mit Heiner Müller (Videos), Cornell University Library
Zwei der „Minutenfilme“ zum Download bei Suhrkamp
Interviews

3sat.de Web-TV, Interview mit Alexander Kluge :Filme sind Lebewesen
Ich habe ein gutes Drittel der Filmgeschichte miterlebt“, Deutschlandradio, 14. Februar 2007, Interview, auch als Audio-Datei (3:10 Min.)
Die Welt ist Babylon“, Interview mit Alexander Kluge im Magazin NZZ Folio 4/93
Unser Problem ist der Zeitbedarf für solide VeränderungenEin Gespräch mit Alexander Kluge über Karl Marx, den Kapitalismus und die Kraft des Eigensinns, 6. Dezember 2008, Neue Zürcher Zeitung
Bush ist ein Unglücksmensch, Interview in Die Zeit, 11. Dezember 2008
Ich könnte einen Nazi umdrehen, sueddeutsche.de, 28. August 2009
Artikel

Licht, das laut rattert, Neues Deutschland, 14. Februar 2007
Alexander Kluge feiert 75. Geburtstag, ORF, 14. Februar 2007, mit Audio-Datei (2:48 Min.)
Laudatio Tom Tykwer anläßlich der Verleihung des Ehrenpreises der Deutschen Filmakademie 2008, Frankfurter Allgemeine Zeitung (abgerufen am 20. Juni 2008)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
Reinhold Mann: W.G. Sebald und der Luftkrieg - eine Ausstellung in Marbach und neue Bücher zum Thema. Erzählen, Erfinden, Erinnern. In: Schwäbische Zeitung vom 25. November 2008
↑ dctp, Gründungsdaten
Homepage von Alexander Kluge, 22. August 2008
FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung 22. August 2008
Laudatio von Bundespräsident Horst Köhler, 27. April 2007
↑ „Leuchtfeuer“ Kreisky
Normdaten: Personennamendatei (PND): 118563491 | Library of Congress Control Number (LCCN): n 50043439 | Virtual International Authority File (VIAF): 76379337
Personendaten
NAME Kluge, Alexander
KURZBESCHREIBUNG deutscher Filmemacher, Schriftsteller und Drehbuchautor
GEBURTSDATUM 14. Februar 1932
GEBURTSORT Halberstadt

Vonhttp://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Kluge“
Kategorien: Filmregisseur | Fernsehproduzent | Drehbuchautor | Rechtsanwalt (Deutschland) | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (21. Jahrhundert) | Literatur (Deutsch) | Roman, Epik | Dichterjurist | Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes | Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung | Person (Halberstadt) | Autor | Deutscher | Geboren 1932 | Mann


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