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wuming schrieb am 20.3. 2010 um 02:24:38 Uhr über

Schriftsteller

Ferdinand Schmatz (* 3. Februar 1953 in Korneuburg, Niederösterreich) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
2 Auszeichnungen und Ehrungen
3 Werke
4 Literatur
5 Weblinks


Leben [Bearbeiten]
Nach der Reifeprüfung am TGM Wien (Technisches Gymnasium) 1972 studierte Schmatz Germanistik und Geschichte an der Universität Wien und promovierte 1982 mit einer Dissertation über Karl Hans Strobls Bismarcktrilogie. 1983-1985 war Schmatz Lektor für deutsche Sprache und Literatur an der Nihon Universität Tokio, Japan, 1985-1987 Lehrbeauftragter für Gegenwartsliteratur an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Seit 1988 hat er u. a. einen Lehrauftrag für »Kunst und Poetik im 20. Jahrhundert« an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo er 1992 Gastprofessor für freie Graphik war. Er ist Nachlassverwalter und Herausgeber des Werks von Reinhard Priessnitz und lebt heute in Wien und im Burgenland.

Auszeichnungen und Ehrungen [Bearbeiten]
1999 Christine-Lavant-Preis
2001 Förderungspreis zum Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur
2002 Buch.Preis der Arbeiterkammer Oberösterreich
2003 Anton-Wildgans-Preis
2004 Georg-Trakl-Preis
2006 das Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien
Heimrad-Bäcker-Preis
H.C. Artmann-Preis
2009 Ernst-Jandl-Preis
Werke [Bearbeiten]
der gesamte lauf 1975-1977. texte und zeichnungen, G., Wien 1977
die lichtung und der bienenstock, G., Wien 1977
fünf nächte, zus. m. Peter Veit, G., Wien 1979
der (ge)dichte lauf. 1977-1980, G., Linz 1981
die wolke und die uhr. gedicht, G., Linz, Wien 1986
Die Reisen. In achtzig Gedichten um die ganze Welt, zus. m. Franz Josef Czernin, G., Salzburg 1987
Die Reise. In achtzig flachen Hunden in die ganze tiefe Grube, zus. m. Franz Josef Czernin, G., Ess., Linz, Wien 1987
werkausgabe reinhard priessnitz, 4 Bde., Hg., G., Pr., Ess., Linz, Wien, Graz 1986-1994
Die Kunst der Enzyklopädie, zus. m. Heimo Zobernig, Wien, Graz, München 1988
gangan buch 6. jahrbuch 1989 für zeitgenössische literatur, Hg., zus. m. Franz Josef Czernin, Graz, Wien 1988
friedrich handl: keine seite. aus dem nachlass. Mit einem Nachwort v. Ferdinand Schmatz hg. zus. m. Heimrad Bäcker, G., Pr., Linz, Wien 1990
TELLER UND SCHWEISS, zus. m. Franz Josef Czernin, G., Wien 1991
Stück für Küchenradio, Hsp. 1991
Lexikon der Kunst 1992, zus. m. Heimo Zobernig, Lexikon, Stuttgart 1992
BALIBI (oder: kau der welsch), G., Graz, Frankfurt 1992
Mittag, Hg. v. Elisabeth Fiedler, Schallplatte, Graz 1992
Sinn & Sinne. Wiener Gruppe, Wiener Aktionismus und andere Wegbereiter, Ess., Wien 1992
speise gedichte, G., Graz, Wien 1992
SPRACHE MACHT GEWALT. Stich-Wörter zu einem Fragment des Gemeinen, Pr., Lexikon, Wien 1994
Farbenlehre, zus. m. Heimo Zobernig, Künstlerbuch, Wien, New York 1995
Froschkönig oder derjenige, der mich auffindet. Ein runder Tisch von Ferdinand Schmatz, Hsp. 1995
Lieber Herr FuchsLieber Herr Schmatz!. Korrespondenzen zwischen Dichtung und Systemtheorie, zus. m. Peter Fuchs, Br., Opladen 1996
dschungel. allfach. (prosa gedicht), G., Pr., Innsbruck 1996
maler als stifter. Poetische Texte zur Bildenden Kunst, Pr., Ess., Innsbruck 1997
Radikale Interpretation. Aufsätze zur Dichtung, Ess., Wien 1998
Tod oder Leben oder die Katze im Bauch des Fliegers, Hsp. 1998
das große babel,n, G., Innsbruck 1999
Felicitas Leitner klärt einen Mord im Schnee, Hsp. 2001
Portierisch, R., 2001
tokyo, echo oder: wie bauen den schacht zu babel, weiter, G., Innsbruck 2004
Durchleutung. Ein wilder Roman aus Danja und Franz, R., Innsbruck 2007, Verlag Haymon, ISBN 978-3-85218-543-9
Literatur [Bearbeiten]
Martin A. Hainz: Die Schöpfungein Polylog? Zu einem theologisch-poetischen Problem, unter anderem bei und mit Friedrich Gottlieb Klopstock und Ferdinand Schmatz. In: Weimarer Beiträge, Nr 53·1, 2007, S.67-88
Weblinks [Bearbeiten]
Literatur von und über Ferdinand Schmatz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Ferdinand Schmatz • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
Helmut Neundlinger: Buchstabendribbler. Portrait über Ferdinand Schmatz im Magazin Datum, Juni 2009.
Normdaten: Personennamendatei (PND): 11932587X | Library of Congress Control Number (LCCN): n 88661940 | Virtual International Authority File (VIAF): 46798308
Personendaten
NAME Schmatz, Ferdinand
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Schriftsteller
GEBURTSDATUM 3. Februar 1953
GEBURTSORT Korneuburg, Niederösterreich

Vonhttp://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Schmatz“
Kategorien: Hochschullehrer (Präfektur Tokio) | Hochschullehrer (Linz) | Hochschullehrer (Universität für angewandte Kunst Wien) | Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (Deutsch) | Literatur (Österreich) | Lyrik | Österreicher | Geboren 1953 | Mann


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