Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
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Quark schrieb am 19.8. 2002 um 22:14:46 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Der Bund Deutscher Schriftsteller BDS wurde 1997 mit Sitz in Dietzenbach (nahe Frankfurt a.M.) gegründet, weil vor allem neue Autoren, die ihr erstes Manuskript veröffentlichen wollen, unter einem Defizit an Informationen leiden. Noch nicht etablierte Autoren kennen in aller Regel weder die Besonderheiten des Verlagswesens noch die Möglichkeiten und Risiken, die eine Veröffentlichung mit sich bringen kann.
Die großen Autorenverbände wie der P.E.N. stehen den bekannten Autoren bei. Neue Autoren finden dagegen kaum Ansprechpartner, die sie beraten können - was zum Beispiel die Suche eines Verlags oder den Abschluß eines Verlagsvertrages betrifft.
Die Aufgaben des Bundes Deutscher Schriftsteller BDS konzentrieren sich besonders auf die Bedürfnisse dieser neuen Autoren:
*Die kostenfreie telefonische Beratung etwa wird jährlich von 4.000 Autoren aus aller Welt genutzt.
* Das »Register unveröffentlichter Werke« verzeichnet mehrere Tausend unveröffentlichter Manuskripte und steht Verlagen für Anfragen offen, wenn spezielle Themen (z.B. ein historischer Roman zum 16. Jahrhundert) oder Anregungen gesucht werden.
* Der BDS ist Teilnehmer an den Buchmessen in Frankfurt a.M. und Leipzig und stellt dort unveröffentlichte Manuskripte aus, um sie bei Lektoren, Verlegern etc. ins Gespräch zu bringen.
* Das Schriftstellerlexikon verzeichnet neben arrivierten Schriftstellern auch noch unbekannte oder wenig bekannte Autoren, die erst eine einzige Buchveröffentlichung vorweisen können.
Die derzeitige Präsidentin ist Renate Stahl. Ihr liegt die Förderung der neuen Autoren auch deshalb besonders am Herzen, weil die Buchproduktionen der Verlagskonzerne eine kulturell schädliche Uniformität mit sich bringen und weil die literarische Vielfalt gerade durch neue Autoren gewährleistet werden kann.
Die Leiterin der Geschäftsstelle ist Adele Draxler. Sie ist profunde Kennerin des Verlagswesens und des Buchmarkts, und sie führt zusammen mit Alexandra Limburg den Großteil der Beratungen durch, die Autoren auf ihrem oftmals steinigen Weg weiterhelfen.
Weitere ehrenamtliche Kräfte sorgen durch ihre Unterstützung dafür, daß die Projekte des BDS kontinuierlich weitergeführt werden.
Der BDS ist gemeinnützig tätig und finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
Bund Deutscher Schriftsteller BDS e.V., Römerstr. 2, D-63128 Dietzenbach
Tel. 06074-47566, Fax 06074-47540
wuming schrieb am 20.3. 2010 um 02:04:07 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Friedrich Christian Delius, 2009Friedrich Christian Delius (F.C. Delius) (* 13. Februar 1943 in Rom) ist ein deutscher Schriftsteller.
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
2 Werke
3 Herausgeberschaft
4 Auszeichnungen
5 Literatur
6 Weblinks
Leben [Bearbeiten]
Friedrich Christian Delius wuchs von 1944 bis 1958 im hessischen Wehrda auf. Das Abitur erlangte er 1963. Von 1963 bis 1970 studierte er Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie an der Technischen Universität Berlin, wo er bei Walter Höllerer studierte und 1970 zum Doktor der Germanistik promoviert wurde. Von 1970 bis 1973 arbeitete er als Lektor im Verlag Klaus Wagenbach, von 1973 bis 1978 in derselben Funktion im Rotbuch Verlag. Seit 1978 ist er freier Schriftsteller.
Delius begann in den 1960er Jahren mit gesellschaftskritischer Lyrik und dokumentarischen, für gewöhnlich stark satirischen Texten. Seit den Siebzigerjahren schreibt er vorwiegend Romane, häufig zu Themen aus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, z.B. zum Deutschen Herbst.
Friedrich Christian Delius ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland und seit 1998 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie seit 1997 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.
2007 erhielt er, nach vielen weiteren Auszeichnungen, mit dem Joseph-Breitbach-Preis den höchstdotierten Literaturpreis für deutschsprachige Autoren.
Delius lebt in Berlin und in Rom.
Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.
Werke [Bearbeiten]
AutographKerbholz, Berlin 1965
Wir Unternehmer, Berlin 1966 (zusammen mit Karl-Heinz Stanzick)
Wenn wir, bei Rot, Berlin 1969
Der Held und sein Wetter, München 1971
Unsere Siemens-Welt, Berlin 1972
Rezepte für Friedenszeiten, Berlin, Weimar 1973 (zusammen mit Nicolas Born und Volker von Törne)
Ein Bankier auf der Flucht, Berlin 1975
Ein Held der inneren Sicherheit, Reinbek bei Hamburg 1981
Die unsichtbaren Blitze, Berlin 1981
Adenauerplatz, Reinbek bei Hamburg 1984
Einige Argumente zur Verteidigung der Gemüseesser, Berlin 1985
Mogadischu Fensterplatz, Reinbek bei Hamburg 1987
Japanische Rolltreppen, Reinbek bei Hamburg 1989
Die Birnen von Ribbeck, Reinbek bei Hamburg 1991
Himmelfahrt eines Staatsfeindes, Reinbek bei Hamburg 1992
Selbstporträt mit Luftbrücke, Reinbek bei Hamburg 1993
Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde, Reinbek bei Hamburg 1994
Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus, Reinbek bei Hamburg 1995. ISBN 3-498-01302-5
Die Zukunft der Wörter, Paderborn 1995
Die Verlockungen der Wörter oder Warum ich immer noch kein Zyniker bin, Berlin 1996
Amerikahaus und der Tanz um die Frauen, Reinbek bei Hamburg 1997
Die Flatterzunge, Reinbek bei Hamburg 1999. ISBN 3-498-01310-6
Transit Westberlin, Berlin 1999 (zusammen mit Peter Joachim Lapp)
Der Königsmacher, Berlin 2001
Warum ich schon immer Recht hatte - und andere Irrtümer, Berlin 2003. ISBN 3-87134-466-4
Mein Jahr als Mörder, Berlin 2004. ISBN 3-87134-458-3 (siehe auch Georg Groscurth)
Die Minute mit Paul McCartney, Berlin 2005
Prospero. Oper. Musik: Luca Lombardi. UA 2006
Bildnis der Mutter als junge Frau, Berlin 2006, ISBN 3-87134-556-3
Die Frau, für die ich den Computer erfand, Reinbek bei Hamburg 2009. ISBN 978-3-87134-642-2
Herausgeberschaft [Bearbeiten]
Konservativ in 30 Tagen, Reinbek bei Hamburg 1988
Auszeichnungen [Bearbeiten]
1967 Preis Junge Generation zum Kunstpreis Berlin
1971 Villa-Massimo-Stipendium
1989 Gerrit-Engelke-Preis
1996 Aufenthaltsstipendium Schloss Wiepersdorf
1997 Mainzer Stadtschreiber
2001 Daimler-Chrysler-Stipendium der Casa di Goethe
2002 Samuel-Bogumil-Linde-Preis
2004 Walter-Hasenclever-Literaturpreis
2004 Fontane-Preis für Literatur der Stadt Neuruppin
2007 Schubart-Literaturpreis
2007 Deutscher Kritikerpreis
2007 Joseph-Breitbach-Preis
2008/09 Stadtschreiber von Bergen
2009 Evangelischer Buchpreis für Bildnis der Mutter als junge Frau
Literatur [Bearbeiten]
Wilfried F. Schoeller: Kleiner Rückblick auf die Tugend des Zersetzens. Rede auf Friedrich Christian Delius. In: Juni. Magazin für Kultur und Politik am Niederrhein. Nr. 2/88. Juni-Verlag. Viersen 1988. ISSN 0931-2854
Karin Graf (Hrsg.): Friedrich Christian Delius. München 1990. 65 S. ISBN 3-89129-067-5
Themenheft F. C. Delius der Zeitschrift Literatur für Leser, Frankfurt/M. 1995
Manfred Durzak und Hartmut Steinecke (Hrsg.): F. C. Delius - Studien über sein literarisches Werk, Tübingen 1997
Thomas Hoeps: Arbeit am Widerspruch. 'Terrorismus' in deutschen Romanen und Erzählungen (1837-1992)., Dresden 2001. ISBN 3933592240
Weblinks [Bearbeiten]
Abschiedsrede vom Stadtschreiberamt in Bergen, August 2009
Literatur von und über Friedrich Christian Delius im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Friedrich Christian Delius • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
http://www.fcdelius.de/
Linksammlung der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
Normdaten: Personennamendatei (PND): 118924389 | Library of Congress Control Number (LCCN): n 85366815 | Virtual International Authority File (VIAF): 39407462
Personendaten
NAME Delius, Friedrich Christian
ALTERNATIVNAMEN F.C. Delius
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM 13. Februar 1943
GEBURTSORT Rom
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Christian_Delius“
Kategorien: Autor | Literatur (Deutsch) | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (21. Jahrhundert) | Lyrik | Roman, Epik | Libretto | Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung | Mainzer Stadtschreiber | Deutscher | Geboren 1943 | Mann
wuming schrieb am 7.1. 2007 um 00:28:46 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Raymond Queneau (* 21. Februar 1903 in Le Havre, † 25. Oktober 1976 in Neuilly bei Paris) war ein französischer Dichter und Schriftsteller
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
2 Werke
2.1 Romane
2.2 Lyrik
2.3 Essays, Aufsätze und Artikel
2.4 Diverse
3 Literatur
4 Weblinks
Leben [Bearbeiten]Schon in seiner Jugend hatte er Kontakt zu den französischen Surrealisten. 1949 gehörte er zu den ersten Unterzeichnern des Manifestes des 'Collège de Pataphysique' Künstlergruppe 'Pataphysik', das auf den Dichter und Dramatiker Alfred Jarry zurückgeht. In der Folge gründete er zusammen mit François Le Lionnais die Künstlerbewegung OuLiPo, zu deren Mitgliedern u.a. auch die Schriftsteller Georges Perec und Italo Calvino zählen.
Gleichzeitig arbeitete er als Direktor der Encyclopédie de la Pléiade für den angesehenen Verlag Gallimard. 1951 wurde er Mitglied der Akademie Goncourt.
Mit seinem 1959 erschienen und 1960 von Louis Malle verfilmten Roman »Zazie dans le métro« (Zazie in der Metro, deutsche Erstaufführung 23. Dezember 1960), der die Abenteuer eines Landmädchens in Paris beschreibt, wurde Queneau berühmt.
Werke [Bearbeiten]Die Übersetzungen von Queneaus Werken ins Deutsche wurden größtenteils von Eugen Helmlé besorgt.
Romane [Bearbeiten]Le Chiendent, 1933, dt.: Der Hundszahn
Gueule de pierre, 1934
Les Derniers Jours, 1936, dt.: Die kleinen Geschäfte des Monsieur Brabbant
Odile, 1937, dt.: Odile
Les Enfants du Limon, 1938, dt.: Die Kinder des alten Limon
Un rude hiver, 1939, dt.: Ein strenger Winter / Ein Winter in LeHavre
Les Temps mêlés (Gueule de pierre II), 1941
Pierrot mon ami, 1942, dt.: Mein Freund Pierrot
Loin de Rueil, 1944, dt.: Die Haut der Träume »Fern von Rueil«
On est toujours trop bon avec les femmes, 1947, dt.: Man ist immer zu gut zu den Frauen
Saint-Glinglin, 1948, dt.: Heiliger Bimbam
Le Journal intime de Sally Mara, 1950, dt.: Intimes Tagebuch der Sally Mara
Le Dimanche de la vie, 1952, dt.: Sonntag des Lebens
Zazie dans le métro, 1959, dt.: Zazie in der Metro
Les Fleurs bleues, 1965, dt.: Die blauen Blumen
Le Vol d'Icare, 1968, dt.: Der Flug des Ikarus
Lyrik [Bearbeiten]Chêne et chien, 1937
Les Ziaux, 1943
L'Instant fatal, 1946
Petite cosmogonie portative, 1950, dt.: Taschenkosmogonie
Cent mille milliards de poèmes, 1961, dt.: Hunderttausend Milliarden Gedichte
Le Chien à la mandoline, 1965
Courir les rues , 1967
Battre la campagne, 1968
Fendre les flots, 1969
Morale élémentaire, 1975
Essays, Aufsätze und Artikel [Bearbeiten]Bâtons, chiffres et lettres, 1950, dt.: Striche, Zeichen und Buchstaben
Pour Une Bibliothèque Idéale, 1956
Entretiens avec Georges Charbonnier, 1962
Bords, 1963, dt.: Mathematik von morgen
Une Histoire modèle, 1966, dt.: Eine Modellgeschichte
Le Voyage en Grèce, 1973
Traité des vertus démocratiques, 1993
Diverse [Bearbeiten]Exercices de Style, 1947, dt.: Stilübungen, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, ISBN 3-5182-2053-5
Die Anekdote »Autobus S« wird in 99 Varianten erzählt und dient dem Experimentieren Queneaus mit der französischen Sprache durch alle Stile, Slangs und Dialekte bis hin zur Lautschrift. Die Lektüre muss wegen der Sprach- und Lautspiele im französischen Original empfohlen werden, wenngleich die deutsche Übersetzung als kongenial gilt.
Contes et propos, 1981, dt.: Vom Nutzen und Nachteil der Beruhigungsmittel
Journal 1939-1940, 1986
Journaux 1914-1965, 1996
Literatur [Bearbeiten]Bourdette Donon, Marcel: Queneau. – Paris : Harmattan, 2003
David, Pierre: Dictionnaire des personnages de Raymond Queneau. – Limoges : PULIM, 1994
Debreil, Daniel: Raymond Queneau et les spectacles. – Margency : Noésis, 2004
Kritisches Lexikon der fremdsprachigen Gegenwartsliteratur KLfG, Artikel von Eugen Helmlé. München: Edition text und kritik (fortlaufend)
Weblinks [Bearbeiten]Literatur von und über Raymond Queneau im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
http://www.queneau.net/ (französisch)
Interview: http://www.centerforbookculture.org/interviews/interview_queneau.html (englisch)
Artikel: http://www.themodernword.com/scriptorium/queneau.html (englisch)
kommentierte Bibliographie: http://www.creighton.edu/~chaskest/queneau.html (englisch)
Queneaus »Bibliothèque Idéale«: http://planet.tvi.edu/rswigger/QBibliothIdeale.htm
Texte im Internet
Biografie, Bibliografie (französisch)
® schrieb am 10.9. 2010 um 06:51:10 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Konrad Bayer (* 17. Dezember 1932 in Wien; † 10. Oktober 1964 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller und Dandy.
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
2 Werke
2.1 Tonaufnahmen
2.2 Theaterstücke
3 Vertonungen
4 Weblinks
Leben [Bearbeiten]
Im konservativen Nachkriegs-Wien versuchte Bayer, an die Avantgarde anzuknüpfen und diese wieder zu beleben. Ähnlich wie im Nachkriegsdeutschland herrschte in Österreich ein Klima der Verunsicherung darüber, welche Literatur überhaupt zu lesen sei, nachdem im Nationalsozialismus große Teile der Literatur als entartet galten, teilweise auch einfach verschwunden waren und man nun andererseits auch die im Nationalsozialismus propagierte Literatur mied. Man bevorzugte klassische Literatur, da diese am sichersten als unbedenklich erschien.
Avantgardistische Literatur, wie sie Konrad Bayer schrieb, wirkte daher enorm provozierend. Die Provokation war programmatisch, sachlich bestand der avantgardistische und experimentelle Umgang mit Literatur und Sprache in dem Versuch, Sprachroutinen aufzubrechen, sprachlich transportierte Ideologismen aufzudecken und sogar das Bewusstsein auf diese Weise von Denkgewohnheiten zu befreien.
Bayer umgab sich mit Schriftstellern wie Oswald Wiener, Gerhard Rühm, H.C. Artmann und Friedrich Achleitner, die er ab 1951 im Art-Club kennengelernt hatte. Von 1954 bis 1960 bildeten sie die Wiener Gruppe. Vor allem der Art-Club war Podium für verschiedene Happenings, in denen es - meist ohne vorher abgesprochenes Programm - sehr dadaistisch in erster Linie um die Provokation des Publikums ging. Entsprechend oft gerieten die Veranstaltungen zu Skandalen, bei denen häufig auch die Polizei eingriff.
In vielen Gemeinschaftsarbeiten mit diesen gleichgesinnten Autoren brachte Bayer Lyrik, literarische Montagen und dadaistische Unsinnstexte hervor, die heute vor allem witzig wirken und deren Lektüre ein intellektuelles Vergnügen bereitet. Hinter der Fragmentierung seiner Prosa und seines Weltbilds steht der Wunsch, einen neuen, magischen Zusammenhang in der Wirklichkeit zu entdecken.
Seine Selbsttötung geschah nach einem Besuch bei der Gruppe 47, in der seine präsentierten Werke eine äußerst kritische Aufnahme gefunden hatten.
Er ruht in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Hernalser Friedhof (Gruppe 67, Reihe 10, Nummer 11) in Wien.
Werke [Bearbeiten]
der stein der weisen (Traktat), 1963, Berlin, ISBN 978-3-87352-007-3
der sechste sinn (unvollendeter Roman)
der kopf des vitus bering (Romanmontage)
scheissen und brunzen (Lyrik)
kasperl am elektrischen stuhl (Theaterstück)
Tonaufnahmen [Bearbeiten]
Konrad Bayer: der sechste sinn. Originaltonaufnahmen 1962-1964, hrsg. v. Klaus Sander. 2-CD-Set, 110 Minuten. Köln: supposé 2002. ISBN 3-932513-32-0
Konrad Bayer/Gerhard Rühm: Gemeinschaftsarbeiten 1957-1962. Audio-CD, 70 Minuten. Sprecher: Gerhard Rühm. Köln: supposé 2002. ISBN 3-932513-33-9
Die Worried Men Skiffle Group hat einige Texte vertont und als Platten aufgenommen, darunter »Glaub'st i bin bled« (Glaubst du, ich bin blöd)
Theaterstücke [Bearbeiten]
dialoge:
entweder: verlegen noch einmal zurück oder: visage-a-visage in der strassenbahn
ein abenteuer des lion von belfort
der mann im mond. Napoleon oder wer weiss?
(david) kean vom londoner shakespearetheater in seiner glanzrolle vom könig non plus ultra
abenteuer im weltraum
die vögel
der see (1)
der see (2)
diskurs über die hoffnung
guten morgen
17. jänner 1962
x-te nummer (singspiel)
300 menschen
une show royale (szenarium)
die erschreckliche comoedie vom braven lukas (szenarium und bruchstücke)
die pfandleihe
der löwe zu belfort (bruchstück)
qui & qua. schauspiel in fünf aufzügen (fragment)
das tote kind in der wiege
herr tanaka
sprachlose sätze
Uraufführung der meisten Dialoge im Rahmen des ersten und zweiten cabarets der Wiener Gruppe am 6. Dezember 1958 und 15. April 1959
die begabten zuschauer
U: Studentenbühne „Die Arche“ Wien, 1961
bräutigall & anonymphe
U: studio experiment am lichtenwerd Wien, 1963
kasperl am elektrischen stuhl
U: Wiener Festwochen, 1968
der analfabet
U: Landestheater Darmstadt, 1969
der berg
U: Landestheater Darmstadt, 1969
die boxer
U: Theater am Neumarkt Zürich, 1971
idiot
U: Schiller-Theater Berlin, 1972
die pfandleihe
U: Theater im Altstadthof Nürnberg, 1988
Zusammen mit Gerhard Rühm
kosmologie
U: Studentenbühne »Die Arche« Wien, 1961
der fliegende holländer
U: Studentenbühne »Die Arche« Wien, 1961
sie werden mir zum rätsel, mein vater
U: Wiener Aktionstheater, 1968
der schweissfuss
U: Volkstheater Wien, 2004
Vertonungen [Bearbeiten]
Erik Janson (*1967): mit gekreisch (2008) für Sopran, Es-Klarinette / Bassklarinette und Violoncello. UA 4. Mai 2008 Dortmund (Depot; Irene Kurka [Sopran], Joachim Striepens [Klarinetten], Burkart Zeller [Violoncello])
1. alabasterkreationen – 2. pierrot hat seinen fuß verloren – 3. mit gekreisch – 4. ob du dich auch entfernst – 5. er der tag – 6. die landschaft
Christoph Theiler (*1959): blau – 444 nanometer (2008) für Sopran, Klarinette / Bassklarinette, Akkordeon, Violoncello und Live-Elektronik. UA 4. Mai 2008 Dortmund (Depot; Irene Kurka [Sopran], Joachim Striepens [Klarinetten], Burkart Zeller [Violoncello], Maik Hester [Akkordeon])
1. über ihm stand – 2. topologie der sprache
Ronnie Urini: niemand hilft mir (1982) für Stimme und Band
Das »Requiem für einen jungen Dichter« (1965-1969) von Bernd Alois Zimmermann enthält Bayers Text: »frage: worauf hoffen?« als »Ricercar«
Weblinks [Bearbeiten]
Literatur von und über Konrad Bayer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Essay über Konrad Bayer und 'die zerschneidung des ganzen'
Konrad Bayer im Österreichischen Literaturarchiv
Konrad Bayer im Österreich-Lexikon AEIOU
Konrad Bayer Forum
konrad bayer gesellschaft regelmäßige veranstaltung von lesungen, aufführungen und performances
Linksammlung der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
Normdaten: PND: 118507753 (PICA) | LCCN: n83210126 | VIAF: 31978 | WP-Personeninfo
Personendaten
NAME Bayer, Konrad
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Schriftsteller
GEBURTSDATUM 17. Dezember 1932
GEBURTSORT Wien
STERBEDATUM 10. Oktober 1964
STERBEORT Wien
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Bayer“
Kategorien: Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (Deutsch) | Literatur (Österreich) | Lyrik | Drama | Roman, Epik | Künstler des Dadaismus | Österreichischer Künstler | Person (Wien) | Geboren 1932 | Gestorben 1964 | Mann
® schrieb am 11.9. 2010 um 01:21:24 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Victor Klemperer (* 9. Oktober 1881 in Landsberg an der Warthe; † 11. Februar 1960 in Dresden) war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Zu seiner Bekanntheit trugen neben seiner Abhandlung LTI – Notizbuch eines Philologen (Lingua Tertii Imperii: Sprache des Dritten Reiches) vor allem seine Tagebücher bei, in denen er akribisch seine Ausgrenzung als Intellektueller jüdischer Herkunft aus der deutschen Gesellschaft im Alltag der Zeit des Nationalsozialismus dokumentierte.[1]
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
1.1 Biographie
1.2 Geschwister
2 Auszeichnungen und Ehrungen
3 Tagebuch
4 Werke
4.1 Veröffentlichungen zu Lebzeiten
4.2 Aus dem Nachlass
5 Filme
6 Literatur
7 Weblinks
8 Einzelnachweise
9 Hördateien
Leben [Bearbeiten]
Wohnhaus Victor Klemperers in Dresden-Dölzschen
Gedenktafel am Haus Weimarische Straße 6a in Berlin-Wilmersdorf
Grabstein Victor Klemperers in Dresden-DölzschenBiographie [Bearbeiten]
Victor Klemperer, Vetter des Dirigenten und Komponisten Otto Klemperer sowie Onkel des deutsch-amerikanischen Schauspielers Werner Klemperer, war das achte und jüngste Kind von Dr. Wilhelm Klemperer und seiner Ehefrau Henriette geb. Frankel. Victor hatte drei Brüder und vier Schwestern. Sein Vater war zunächst in Landsberg und später in der jüdischen Reformgemeinde in Berlin Rabbiner. Das Französische Gymnasium Berlin verließ Victor Klemperer zunächst ohne Abschluss, um auf Drängen seiner Eltern eine kaufmännische Lehre zu absolvieren. Im Jahr 1902 holte er in Landsberg an der Warthe das Abitur nach und studierte dann Philosophie, Romanistik und Germanistik in München, Genf, Paris und Berlin. Am 16. Mai 1906 heiratete er die Konzertpianistin und Malerin Eva Schlemmer. Von 1905 bis 1912 lebte er als freier Publizist in Berlin. Im Jahr 1912 konvertierte er zum Protestantismus. Die Promotion erlangte er 1912, 1914 dann die Habilitation. Von 1914 bis 1915 arbeitete Klemperer als Lektor an der Universität Neapel und meldete sich anschließend als Kriegsfreiwilliger. Vom Winter 1915 bis Frühjahr 1916 war er als Artillerist an der Westfront eingesetzt, später bei der Militärzensur als Buchprüfer in Kowno und Leipzig. Im Jahr 1920 wurde er als Professor für Romanistik an die Technische Hochschule Dresden berufen.
Im Jahr 1935 wurde Klemperer auf Grund des nationalsozialistischen Reichsbürgergesetzes unter Federführung des Gauleiters Martin Mutschmann aus seiner Professur an der TH Dresden entlassen. Er konzentrierte sich daraufhin auf die im Juli 1933 begonnene Arbeit zur Geschichte der französischen Literatur im 18. Jahrhundert, die in zwei Bänden 1954 und 1966 erschien. Als dann den nach den nationalsozialistischen Rassengesetzen als Juden Geltenden auch der Zugang zu Bibliotheken und das Abonnieren von Zeitungen und Zeitschriften verboten wurde, waren ihm die Hände gebunden und er musste diese wissenschaftliche Arbeit vorläufig einstellen. Um so intensiver widmete er sich darum seinen Tagebüchern und begann 1938 die Arbeit an seiner Vita. Während der Kriegsjahre legte er mit seinen Tagebuchaufzeichnungen die Grundlage für seine geplante Abhandlung zur Sprache des Dritten Reiches, der „LTI“ (Lingua Tertii Imperii). Diese Tagebuchnotizen führte Klemperer als Loseblattsammlung, die er in regelmäßigen Abständen durch seine Frau bei einer Freundin, Dr. Annemarie Köhler, in Pirna, verstecken ließ, da eine Entdeckung durch die Gestapo bei den permanent drohenden Haussuchungen fatale Folgen gehabt hätte.
Nachdem er 1940 aus seinem erst 1934 bezogenen Haus in Dresden-Dölzschen vertrieben wurde, lebten er und seine Frau in verschiedenen „Judenhäusern“ in Dresden. Die Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 überlebte das Paar mit geringen Verletzungen und entkam der drohenden Deportation. Zitat aus „LTI“:
Am Abend dieses 13. Februar brach die Katastrophe über Dresden herein: die Bomben fielen, die Häuser stürzten, der Phosphor strömte, die brennenden Balken krachten auf arische und nichtarische Köpfe, und derselbe Feuersturm riß Jud und Christ in den Tod; wen er aber von den etwa 70 Sternträgern diese Nacht verschonte, dem bedeutete sie Errettung, denn im allgemeinen Chaos konnte er der Gestapo entkommen.
Nach einer mehrmonatigen Flucht durch Sachsen und Bayern kehrten die Klemperers im Juni 1945 nach Dresden und schließlich in ihr Haus in Dölzschen zurück. Die folgenden Monate, in denen Klemperers berufliche Zukunft weiterhin unsicher blieb, nutzte er zur Niederschrift seines Buches „LTI“, das 1947 erschien.
Eine Übersiedlung in die Westzonen lag ihm gefühlsmäßig fern, da er lieber mit den „Roten“ als mit den „alten Braunen“ seine restliche Lebenszeit verbringen wollte. Eva und Victor Klemperer traten nach kurzer Überlegung noch vor der Zwangsvereinigung der KPD bei und zählten somit im weitesten Sinne zur politischen Elite in Dresden, obwohl Klemperer den Marxismus nicht unkritisch sah.[2] Von 1947 bis 1960 war Klemperer an den Universitäten Greifswald, Halle und Berlin tätig. Im Jahr 1950 wurde er als Vertreter des Kulturbundes Abgeordneter der Volkskammer der DDR sowie ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und bemühte sich, der französischen Sprache eine angemessene Stellung in der DDR einzuräumen.
Nach dem Tod von Eva Klemperer am 8. Juli 1951 heiratete Klemperer 1952 die 45 Jahre jüngere Germanistin Hadwig Kirchner[3], die nach Klemperers Tod an der Herausgabe seiner Tagebücher mitwirkte.
Victor Klemperer starb im Februar 1960 im Alter von 78 Jahren. Seine Grabstelle befindet sich auf dem Friedhof in Dresden-Dölzschen.
Geschwister [Bearbeiten]
Die Geschwister Victor Klemperers:
Georg, 1865–1946, Arzt, Direktor des Krankenhauses Berlin-Moabit
Felix, 1866–1932, Arzt, Direktor des Krankenhauses Berlin-Reinickendorf
Margarete (Grete), 1867–1942, verh. Riesenfeld
Hedwig, 1870–1893, verh. Machol
Berthold, 1871–1931, Rechtsanwalt
Valeska (Wally), 1877–1936, verh. Sußmann
Marta, 1873–1954, verh. Jelski
Auszeichnungen und Ehrungen [Bearbeiten]
Wilhelm Pieck verleiht Victor Klemperer den Vaterländischen Verdienstorden in Silber (1956)1951 Ehrenpromotion Dr. paed. h. c. durch die Technische Hochschule Dresden anlässlich des 70. Geburtstages
1952 Nationalpreis der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur
1956 Vaterländischer Verdienstorden in Silber
1960 F.-C.-Weiskopf Preis der Akademie der Künste zu Berlin (postum)
1995 Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München (postum), mit Laudatio von Martin Walser
2000 Der Victor-Klemperer-Wettbewerb, ein Jugendwettbewerb für Demokratie und Toleranz des Bündnisses für Demokratie und Toleranz wird nach ihm benannt.
Tagebuch [Bearbeiten]
Im ausführlichen Tagebuch zeigt sich Klemperer als genauer, kritischer aber auch selbstkritischer Beobachter seiner Zeit und seines Milieus. Während der Zeit der Weimarer Republik betrafen Klemperers Beobachtungen vorwiegend seine wissenschaftliche Karriere und die zahllosen Intrigen an der Universität, beispielsweise die Konkurrenz zu Ernst Robert Curtius. Weiter schrieb er viel über die Beziehung zu seiner ersten Frau Eva, die oft kränklich war, beschrieb Personen und Landschaften, notierte auch eifrig die häufigen Kinobesuche. Aufmerksam verfolgte er sein eigenes gesundheitliches Befinden und die Fortschritte seines wissenschaftlichen Schreibens. Häufig wurde er von Selbstzweifeln heimgesucht. Klemperer äußerte sich auch offen über die Probleme seiner Existenz als konvertierter Jude und vermerkte den nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs im Zusammenhang mit der Dolchstoßlegende und den Wirren um die bayrische Räterepublik virulent um sich greifenden Antisemitismus.
Ab 1933 lässt sich mitverfolgen, wie Klemperer langsam und systematisch ausgegrenzt wurde, zunächst nur in der Wissenschaft, später auch im privaten Leben. Klemperers Tagebücher aus der NS-Zeit sind Zeugnis einer Atmosphäre großer und immer größer werdender Angst, in der Klemperer und die anderen Bewohner des „Judenhauses“ lebten: vor allem Angst vor der Gestapo. Gegenüber den häufigen Notizen über antisemitische Äußerungen während der Weimarer Republik vermerkt Klemperers Tagebuch aber eine trotz oder wegen der offiziellen antisemitischen Politik zunehmende Höflichkeit der nichtjüdischen Bevölkerung gegenüber den durch den gelben Stern stigmatisierten Juden – eine Höflichkeit, die natürlich in Bezug auf die Vernichtungspolitik konsequenzenlos blieb.
Die Tagebücher wurden ab 1996 im Aufbau-Verlag veröffentlicht und waren ein großer verlegerischer Erfolg. Die Tagebücher der Jahre 1933 bis 1945 gelten heute als wichtiges Dokument der Zeitgeschichte und sind Standardwerke für den Geschichts- und Deutschunterricht. Auch die Tagebücher aus der Weimarer Republik und aus der Zeit nach 1945 beeindrucken als Dokumente eines unbestechlichen Beobachters, der auch nicht davor zurückscheut, den eigenen Ehrgeiz oder die „lingua quarti imperii“ (LQI – den Jargon der neuen kommunistischen Machthaber) kritisch zu thematisieren. Eine ungekürzte und umfangreich kommentierte Fassung der Tagebücher 1933 bis 1945 erschien 2007 als elektronische Edition auf CD-ROM.
Werke [Bearbeiten]
Veröffentlichungen zu Lebzeiten [Bearbeiten]
Die moderne französische Prosa 1870–1920, Berlin 1923
Die französische Literatur von Napoleon bis zur Gegenwart, 4 Bde., Berlin 1925–31 (Neuausgabe 1956 unter dem Titel Geschichte der französischen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert)
LTI – Notizbuch eines Philologen, Berlin, 1947 (Ausgabe beim Reclam Verlag Leipzig, ISBN 3-379-00125-2)
Geschichte der französischen Literatur im 18. Jahrhundert, Bd. 1: Berlin, 1954, Bd. 2: Halle 1966
Aus dem Nachlass [Bearbeiten]
Curriculum Vitae: Erinnerungen 1881-1918 (Band I–II). Berlin 1996, ISBN 3-746-65500-5
Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum – Tagebücher 1919–1932. Berlin 1996, ISBN 3-351-02391-X
„Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten.“ Tagebücher 1933–1945 (Band I–VIII). Berlin 1995, ISBN 3-7466-5514-5
Und so ist alles schwankend – Tagebücher Juni–Dezember 1945. Berlin 1996, ISBN 3-7466-5515-3
So sitze ich denn zwischen allen Stühlen. Tagebücher 1945–1959 (Band I–II). Berlin 1999, ISBN 3-351-02393-6
Das Tagebuch 1933–1945. Eine Auswahl für junge Leser. 2. Auflage, Berlin 1997.
Victor Klemperer: Die Tagebücher 1933–1945. Kritische Gesamtausgabe. CD-ROM. Berlin 2007. ISBN 978-3-89853-550-2
„Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten.“ Tagebücher 1933–1945. Eine Auswahl. Berlin 2007. (SpiegelEdition23) ISBN 978-3-87763-023-5
Filme [Bearbeiten]
„Klemperer – Ein Leben in Deutschland“: 12-teilige Fernsehserie, Deutschland 1999, Regie Kai Wessel, Verfilmung von Klemperers Leben während der Zeit des NS-Regimes nach einer um erfundene Episoden erweiterten Bearbeitung von Klemperers Tagebüchern durch Peter Steinbach (Drehbuch), Titelrolle: Matthias Habich
„Die Sprache lügt nicht“: Dokumentarfilm über Klemperers Analyse der Sprache des „Dritten Reiches“ (Lingua Tertii Imperii), Frankreich 2004, Regie: Stan Neumann, 79 Minuten
Literatur [Bearbeiten]
Steven E. Aschheim: Scholem, Arendt, Klemperer. Intimate Chronicles in Turbulent Times. Indiana University Press, Bloomington 2001, ISBN 0253338913.
Hannes Heer (Hrsg.): Im Herzen der Finsternis. Victor Klemperer als Chronist der NS-Zeit. Aufbau-Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-351-02456-8.
Norbert Haase, Stefi Jersch-Wenzel, Hermann Simon (Hrsg.): Die Erinnerung hat ein Gesicht. Fotografien und Dokumente zur nationalsozialistischen Judenverfolgung in Dresden 1933–1945. Kiepenheuer, Leipzig 1998, ISBN 3378010266.
W. Theodor Elwert: Klemperer, Viktor. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 12. Duncker & Humblot, Berlin 1980, S. 35.
Jürgen Storost: 300 Jahre romanische Sprachen und Literaturen an der Berliner Akademie der Wissenschaften. Lang, Frankfurt a. M. 2000, S. 519–532, ISBN 3-631-38312-6.
Weblinks [Bearbeiten]
Wikiquote: Victor Klemperer – Zitate
Commons: Victor Klemperer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Literatur von und über Victor Klemperer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
www.ub.fu-berlin.de Linksammlung der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
Informationen über die Verfilmung der Lebensgeschichte
Die Tagebücher von Victor Klemperer
(RealMedia-Audio einer Sendung des Bayerischen Rundfunks, auch zum Download - 18:59 Min., 20,2 MB; zahlreiche weitere Materialien, auch für Lehrende)
Biographie auf den Seiten des Victor-Klemperer-Kollegs in Berlin
Informationen auf den Seiten der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Inhaltsübersicht zum Nachlaß von Prof. Victor Klemperer in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Geschwister-Scholl-Preis 1995, Laudatio für Victor Klemperer
Episodenführer zur TV-Serie
Einzelnachweise [Bearbeiten]
1.↑ Klemperer gilt damit als einer der wichtigsten Chronisten insbesondere der antisemitischen Verbrechen der Nationalsozialisten. In ähnlicher Weise hielt der Mediävist und Pädagoge Willy Cohn (1888–1941) bis zu seiner Ermordung 1941 das Leiden der jüdischen Gemeinde in Breslau in seinen vor kurzem publizierten Tagebüchern fest, vgl. [1]
2.↑ Peter Jacobs »Ein bißchen unter Naturschutz« Victor Klemperers Tagebücher aus der frühen DDR-Zeit, aus UTOPIE kreativ, H. 85/86 (November/Dezember) 1997, S. 108-113
3.↑ tag-des-herrn.de: Zwischen allen Stühlen. Wie der Alltag das Gewissen belastete – Hadwig Klemperer in Halle über ihren Mann Victor.
Hördateien [Bearbeiten]
Gesprochener Artikel
Normdaten: PND: 11856319X (PICA) | LCCN: n87906344 | VIAF: 37028841 | WP-Personeninfo
Personendaten
NAME Klemperer, Victor
KURZBESCHREIBUNG Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
GEBURTSDATUM 9. Oktober 1881
GEBURTSORT Landsberg an der Warthe
STERBEDATUM 11. Februar 1960
STERBEORT Dresden
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Klemperer“
Kategorien: Literaturwissenschaftler | Romanist | Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (Deutsch) | Roman, Epik | Tagebuch | Träger des Geschwister-Scholl-Preises | Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR | Sprachkritik | Künstler (Dresden) | Person (Dresden) | Hochschullehrer (Greifswald) | Hochschullehrer (Halle an der Saale) | Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin) | Abgeordneter der Volkskammer | Träger des Vaterländischen Verdienstordens | KPD-Mitglied | SED-Mitglied | Mitglied der VVN-BdA | Funktionär des Kulturbundes der DDR | Deutscher | Geboren 1881 | Gestorben 1960 | Mann | Nationalpreisträger (DDR)
wuming schrieb am 19.6. 2010 um 00:17:32 Uhr zu
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José Saramago (* 16. November 1922 als José de Sousa Saramago in Azinhaga, Portugal, † 18. Juni 2010 auf Lanzarote) war ein portugiesischer Romancier, Lyriker, Essayist, Erzähler, Dramatiker und Tagebuchautor. 1998 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
2 Stil und Themenwahl
3 Werke
3.1 Lyrik
3.2 Zeitgeschichte
3.3 Tagebücher
3.4 Reisebeschreibungen
3.5 Dramen
3.6 Romane und Novellen
4 Verfilmungen
5 Einzelnachweise
6 Weblinks
Leben [Bearbeiten]
1922 wurde Saramago in dem kleinen Dorf Azinhaga im Kreis Golegã in der späteren portugiesischen Provinz Ribatejo geboren. Seine Eltern José de Sousa und Maria da Piedade und deren Familien waren Landarbeiterfamilien in den Latifundien der Großgrundbesitzer. José de Sousa, wie sein Vater, wäre heute sein Name, hätte nicht der Standesbeamte auf eigene Initiative das Cognomen Saramago, durch den die Familie seines Vaters im Dorf bekannt war, seinem Namen hinzugefügt. Saramago ist der Ackerrettich, eine wilde Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler, und diente den Armen in Portugal als Nahrung, ähnlich der wilden Rauke in früheren Zeiten in Deutschland. Erst als Saramago sieben Jahre alt war und in der Grundschule einen Ausweis vorlegen musste, bemerkte die Familie, dass sein voller Name José de Sousa Saramago lautete.
1924 zog die Familie nach Lissabon um, wo der Vater als Polizist arbeitete.
Trotz exzellenter Zeugnisse konnte Saramagos Familie sich den Besuch eines Gymnasiums für ihn nicht leisten. Als einzige Möglichkeit blieb ihm, auf eine technische Fachschule zu gehen, er wurde Mechaniker und arbeitete 2 Jahre in einer KFZ-Werkstatt. Während des Besuches der technischen Fachschule kam er zum ersten Mal in Kontakt mit der portugiesischen Literatur. In den nächsten Jahren wurde Saramago ein eifriger Besucher der öffentlichen Bibliothek Lissabons, seine autodidaktischen Studien ermöglichten es ihm bald, in Verlagen und für Zeitungen zu arbeiten, bevor er 1976 freier Schriftsteller wurde.
Zum Zeitpunkt seiner Heirat mit Ilda Reis (1944) war Saramago Angestellter bei der previdência social, der portugiesischen Sozialwohlfahrt.
1947 wurde sowohl sein einziges Kind Violante geboren als auch seine erste Novelle unter dem Titel Terra do Pecado veröffentlicht. Er schrieb noch eine weitere (unveröffentlichte) Novelle. Beim Versuch, Weiteres zu schreiben, kam er zu dem Schluss „… dass ich nicht Lohnendes zu sagen habe“. Bis 1966 veröffentlichte er daraufhin nichts mehr.
1949 wurde Saramago aus politischen Gründen entlassen. Ende der 1950er begann er, als Produzent für einen Verlag zu arbeiten, so dass er viele wichtige portugiesische Schriftsteller kennen lernte und sich mit einigen befreundete.
Ab 1955 arbeitete er auch Teilzeit als Übersetzer.
1966 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband Os Poemas Possíveis, 1970 seinen zweiten Provavelmente Alegria.
1967/1968 arbeitete er zusätzlich als Literaturkritiker; die gesammelten Kritiken wurden dann auch 1971 (Deste Mundo e do Outro) und 1973 (A Bagagem do Viajante: crónicas) als Bücher publiziert.
Im Jahre 1969 schloss er sich der damals verbotenen Kommunistischen Partei Portugals an, in der er indessen immer eine kritische Haltung einnahm.
Nach der Scheidung von seiner Frau (1970) ging er eine Beziehung mit der portugiesischen Schriftstellerin Isabel da Nóbrega ein, die bis 1986 andauern sollte.
Nach der Nelkenrevolution 1974 schien Portugal eine kurze Zeit zum Kommunismus zu tendieren. Von April bis November 1975 arbeitete Saramago als stellvertretender Leiter der Tageszeitung Diário de Notícias. Nach einer gescheiterten Rebellion kommunistischer Truppenteile ging das bürgerliche Lager als Sieger aus der Revolution hervor; Saramago verlor seinen Posten; ohne Hoffnung auf eine Anstellung entschied er sich, sich ganz der Literatur zu widmen.
1980 hatte er seinen nationalen Durchbruch mit dem Roman „Hoffnung im Alentejo“ (port. Levantado do Chão, 1980). Darin beschreibt er die Geschichte der Landarbeiter des Alentejo, ihr entbehrungsreiches und eintöniges Leben, wie sie aufbegehren gegen feudale Herrschaftsstrukturen, die sich über 500 Jahre hinweg kaum verändert hatten. Die Besetzungen der Latifundien durch die Landarbeiter nach der Nelkenrevolution bilden den hoffnungsvollen Schlusspunkt der klerikalfaschistischen Diktatur: von nun an besteht die Hoffnung nicht mehr geknechtet, sondern tatsächlich „vom Boden erhoben“ (levantado do chão) zu leben.
1982 erzielte er seinen internationalen Durchbruch mit dem blasphemisch-humoristischen Liebesroman „Das Memorial“ (Memorial do Convento, 1982), der im Portugal des achtzehnten Jahrhunderts spielt und den Bau des Klosters von Mafra aus der Sicht des kleinen Mannes beschreibt. Es ist ein bitter-ironischer, facettenreicher und vieldeutiger Text, der gleichzeitig eine historische, soziale und individuelle Perspektive enthält. Das Buch inspirierte den italienischen Komponisten Azio Corghi zur Oper Blimunda, die 1990 in der Mailänder Scala uraufgeführt wurde. Der große Erfolg dieser beiden Romane bei den Lesern ermöglichte ihm die finanzielle Unabhängigkeit als Schriftsteller.
In der Folge erschienen verschiedene Gedichte, Novellen, Romane und Dramen.
Saramago sprach sich 1986 gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus.
1988 heiratete Saramago die spanische Journalistin Pilar del Río.
1991 veröffentlichte Saramago das Buch Das Evangelium nach Jesus Christus. Die katholische Kirche erklärte den Roman für blasphemisch. Als der damalige Kulturstaatssekretär der konservativen Regierung, Pedro Santana Lopes, 1992 den Namen Saramagos von der Liste der Kandidaten für den Europäischen Literaturpreis strich und so seinem neuen Roman die Teilnahme verweigerte, verlegten Saramago und seine Frau als Protest ihren Wohnsitz auf die kanarische Insel Lanzarote.
Saramago kandidierte bei den Europawahlen 2004 für die Kommunistische Partei Portugals, allerdings auf einem aussichtslosen Listenplatz.
Saramago erhielt viele portugiesische und internationale Literaturpreise, so 1995 den Prémio Camões und 1998 den Nobelpreis für Literatur. Er besaß Ehrendoktortitel der Universitäten von Turin (Italien), Universität Sevilla und Polytechnische Universität Valencia (Spanien), Universität Manchester (Großbritannien) und Universität Coimbra (Portugal).
Nach ihm benannt ist der seit 1999 verliehene, bedeutende portugiesische Literaturpreis Prémio José Saramago.[1]
Stil und Themenwahl [Bearbeiten]
Seine Romane spielen in verschiedenen historischen Epochen Portugals, wobei es sich aber nicht um historische Romane im eigentlichen Sinne handelt. Im Mittelpunkt steht meist das Verhalten und Bemühen einzelner Personen oder Gruppen (meist Angehöriger der unteren Schichten), mit einer für sie feindlichen Umwelt bzw. Gesellschaft zurechtzukommen.
Saramago erzählt kraftvoll in einer klaren, detailreichen Form.
Seine Romane haben teilweise surrealistische und märchenhafte Züge, beispielsweise wenn in Die Stadt der Blinden nach und nach alle Einwohner einer Stadt von Blindheit geschlagen werden. Diese Situation bildet den Hintergrund für eine von großer psychologischen und soziologischen Kenntnis zeugenden Schilderung von allgemein-menschlichen Verhaltensweisen. So sind seine Protagonisten gleichzeitig individuelle Personen, die einen Entwicklungsprozess durchlaufen, als auch Charaktermasken, die für bestimmte Personengruppen stehen.
Saramago war bekennender Atheist und Kommunist; sein Roman Das Evangelium nach Jesus Christus wurde von der katholischen Kirche als blasphemisch eingestuft und führte dazu, dass die portugiesische Regierung die Nominierung für den Europäischen Kulturpreis zurückzog.
Obwohl sich Saramago als Pessimist bezeichnete und trotz mancher an Kafka erinnernden Situationen in seinen Romanen, sind in seinen Texten immer auch Hoffnung, tief wurzelnder Glaube an das Gute im Menschen und in der Welt sowie Appelle an die Humanität zu finden.
Werke [Bearbeiten]
Lyrik [Bearbeiten]
Os Poemas Possíveis. Portugália Ed. 1966, Ed. Caminho, 1982
Provavelmente Alegria. Livros Horizonte 1970, Ed. Caminho, 1985
O Ano de 1993. Ed. Futura 1975, Ed. Caminho, 1987
Zeitgeschichte [Bearbeiten]
Deste Mundo e do Outro. Ed Arcádia 1971, Ed Caminho, 1985
A Bagagem do Viajante: crónicas. Ed. Futura 1973, Ed. Caminho, 1986
As Opiniões que o DL teve. Seara NovaEd. Futura, 1974
Os Apontamentos: crónicas política. Seara Nova, 1976, Ed. Caminho, 1990
Tagebücher [Bearbeiten]
Cadernos de Lanzarote I. 1994
Cadernos de Lanzarote II. 1995
Cadernos de Lanzarote III. 1996
Cadernos de Lanzarote IV. 1997
Cadernos de Lanzarote V. 1998
Reisebeschreibungen [Bearbeiten]
Viagem a Portugal. Círculo de Leitores 1981, Ed. Caminho, 1984
(deutsch: Die portugiesische Reise. ISBN 3-498-06350-2)
Dramen [Bearbeiten]
A Noite. Ed. Caminho, 1979
(deutsch: Die Nacht. ISBN 978-3-940627-00-1)
Que Farei Com Este Livro?. Ed. Caminho, 1980
A Segunda Vida de Francisco de Assis. Ed. Caminho, 1987
In Nomine Dei. Ed. Caminho, 1993
Don Giovanni ou o Dissoluto Absolvido. Ed. Caminho, 2005
Romane und Novellen [Bearbeiten]
Terra do Pecado. Minverva, 1947
Manual de Pintura e Caligrafia. Moraes Ed. 1977, Ed. Caminho, 1984
(deutsch: Handbuch der Malerei und Kalligraphie. ISBN 3-499-22304-X)
Objecto Quase. Moraes Ed.1978, Ed. Caminho, 1984
(deutsch: Der Stuhl und andere Dinge. ISBN 3-499-22301-5)
Poética dos Cinco Sentidos - O Ouvido. 1979
Levantado do Chão. Ed. Caminho, 1980
(deutsch: Hoffnung im Alentejo. ISBN 3-499-22302-3)
Memorial do Convento. Ed. Caminho, 1982, Círculo de Leitores, 1984
(deutsch: Das Memorial. ISBN 3-499-22303-1)
O Ano da Morte de Ricardo Reis. Ed. Caminho, 1984
(deutsch: Das Todesjahr des Ricardo Reis. ISBN 3-499-22308-2)
A Jangada de Pedra. Ed. Caminho 1986, Círculo de Leitores, 1987
(deutsch: Das steinerne Floß. ISBN 3-499-22305-8)
História do Cerco de Lisboa. Ed. Caminho, 1989
(deutsch: Geschichte der Belagerung von Lissabon. ISBN 3-499-22307-4)
O Evangelho Segundo Jesus Cristo. Ed. Caminho, 1991
(deutsch: Das Evangelium nach Jesus Christus. ISBN 3-499-22306-6)
Ensaio sobre a Cegueira. Ed. Caminho, 1995
(deutsch: Die Stadt der Blinden. ISBN 3-499-23181-6, ISBN 3-499-22467-4, ISBN 3-498-06318-9)
Todos os Nomes. Ed. Caminho, 1997
(deutsch: Alle Namen. ISBN 3-499-23382-7, ISBN 3-499-22921-8, ISBN 3-498-06332-4)
O Conto da Ilha Desconhecida. Assírio&Alvim, 1997
(deutsch: Die Geschichte von der unbekannten Insel. ISBN 3-498-06335-9, zweisprachige Ausgabe ISBN 3-925203-98-2)
A Caverna. Ed. Caminho, 2000
(deutsch: Das Zentrum. ISBN 3-499-23330-4, ISBN 3-498-06351-0)
O Homem Duplicado. Ed. Caminho, 2002
(deutsch: Der Doppelgänger. ISBN 3-498-06373-1, ISBN 3-499-23598-6)
Ensaio sobre a lucidez. Ed. Caminho, 2004
(deutsch: Die Stadt der Sehenden. ISBN 3-498-06384-7, ISBN 3-499-24082-3)
As intermitências da morte. Ed. Caminho, 2005
(deutsch: Eine Zeit ohne Tod. ISBN 3-498-06389-8)
As Pequenas Memórias. Ed. Caminho, 2006 ISBN 972-21-1831-5
(deutsch:Kleine Erinnerungen. ISBN 978-3-498-06399-3)
A viagem do elefante. Ed. Caminho, 2008 ISBN 978-972-21-2017-3
Caim. Ed. Caminho, 2009 ISBN 978-972-21-2076-0
Verfilmungen [Bearbeiten]
2008: Die Stadt der Blinden
Einzelnachweise [Bearbeiten]
↑ Prémio José Saramago
Weblinks [Bearbeiten]
Commons: José Saramago – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Literatur von und über José Saramago im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu José Saramago • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
José Saramago in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
Informationen der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1998 an José Saramago (englisch) und Pressemitteilung (deutsch)
Eintrag am Instituto Camões
Normdaten: PND: 118964038 – weitere Informationen | LCCN: n85130797 | VIAF: 19691836
Personendaten
NAME Saramago, José
ALTERNATIVNAMEN Saramago, José de Sousa
KURZBESCHREIBUNG portugiesischer Schriftsteller, Nobelpreisträger für Literatur
GEBURTSDATUM 16. November 1922
GEBURTSORT Azinhaga, Portugal
STERBEDATUM 18. Juni 2010
STERBEORT Lanzarote
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Saramago“
Kategorien: Nobelpreisträger für Literatur | Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (21. Jahrhundert) | Literatur (Portugiesisch) | Roman, Epik | Drama | Essay | Lyrik | Tagebuch | Literaturkritik | Übersetzung (Literatur) | Vertreter des Atheismus | Portugiese | Geboren 1922 | Gestorben 2010 | Mann
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