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ich schrieb am 27.1. 2007 um 19:25:24 Uhr über

allerdings

Pehr Evind Svinhufvud [pæːr ˈeːvind ˈsviːnhʉːvɵd], ( * 15. Dezember 1861 in Sääksmäki, † 29. Februar 1944 in Luumäki), mit vollem adligem Namen Svinhufvud af Qvalstad, war ein finnischer Politiker und Staatsmann.

Er wurde am 15. Dezember 1861 in Sääksmäki in der südfinnischen Landschaft Häme geboren und erhielt eine Ausbildung als Jurist. Er repräsentierte sein 1574 geadeltes Geschlecht in der Ritterkammer des alten Ständereichstags, war 1907 bis 1914 konservativer Abgeordneter im neuen Ein-Kammer-Reichstag und dessen Sprecher bis 1912. Als Gegner des Zarenregimes wurde er 1914 nach Sibirien deportiert. 1917 war Svinhufvud Senatspräsident und reiste nach Petrograd, um die Anerkennung der Unabhängigkeit Finnlands bei Lenin zu erwirken, welches auch gelang. Während des Finnischen Bürgerkrieges stand er an der Spitze der Weißen Regierung in Vaasa/Turku und war zeitweiliger Staatschef vom Mai bis zum Dezember 1918. Nach der Niederlage der Mittelmächte war er als Monarchist und Freund der Deutschen nicht mehr tragbar und wurde von Gustaf Mannerheim abgelöst. 1930 erzwang die Lappobewegung seine Ernennung zum Staatsminister und 1931 wurde er zum Staatspräsidenten gewählt. Als konservativ Gesinnter wollte Svinhufvud die Beteiligung der Sozialdemokraten an der Regierung nicht zulassen und verlor die Präsidentschaftswahlen im Jahre 1937.

Pehr Evind Svinhufvud starb am 29. Februar 1944 in Luumäki in der Provinz Kymi.Pehr Evind Svinhufvud [pæːr ˈeːvind ˈsviːnhʉːvɵd], ( * 15. Dezember 1861 in Sääksmäki, † 29. Februar 1944 in Luumäki), mit vollem adligem Namen Svinhufvud af Qvalstad, war ein finnischer Politiker und Staatsmann.

Er wurde am 15. Dezember 1861 in Sääksmäki in der südfinnischen Landschaft Häme geboren und erhielt eine Ausbildung als Jurist. Er repräsentierte sein 1574 geadeltes Geschlecht in der Ritterkammer des alten Ständereichstags, war 1907 bis 1914 konservativer Abgeordneter im neuen Ein-Kammer-Reichstag und dessen Sprecher bis 1912. Als Gegner des Zarenregimes wurde er 1914 nach Sibirien deportiert. 1917 war Svinhufvud Senatspräsident und reiste nach Petrograd, um die Anerkennung der Unabhängigkeit Finnlands bei Lenin zu erwirken, welches auch gelang. Während des Finnischen Bürgerkrieges stand er an der Spitze der Weißen Regierung in Vaasa/Turku und war zeitweiliger Staatschef vom Mai bis zum Dezember 1918. Nach der Niederlage der Mittelmächte war er als Monarchist und Freund der Deutschen nicht mehr tragbar und wurde von Gustaf Mannerheim abgelöst. 1930 erzwang die Lappobewegung seine Ernennung zum Staatsminister und 1931 wurde er zum Staatspräsidenten gewählt. Als konservativ Gesinnter wollte Svinhufvud die Beteiligung der Sozialdemokraten an der Regierung nicht zulassen und verlor die Präsidentschaftswahlen im Jahre 1937.

Pehr Evind Svinhufvud starb am 29. Februar 1944 in Luumäki in der Provinz Kymi.Pehr Evind Svinhufvud [pæːr ˈeːvind ˈsviːnhʉːvɵd], ( * 15. Dezember 1861 in Sääksmäki, † 29. Februar 1944 in Luumäki), mit vollem adligem Namen Svinhufvud af Qvalstad, war ein finnischer Politiker und Staatsmann.

Er wurde am 15. Dezember 1861 in Sääksmäki in der südfinnischen Landschaft Häme geboren und erhielt eine Ausbildung als Jurist. Er repräsentierte sein 1574 geadeltes Geschlecht in der Ritterkammer des alten Ständereichstags, war 1907 bis 1914 konservativer Abgeordneter im neuen Ein-Kammer-Reichstag und dessen Sprecher bis 1912. Als Gegner des Zarenregimes wurde er 1914 nach Sibirien deportiert. 1917 war Svinhufvud Senatspräsident und reiste nach Petrograd, um die Anerkennung der Unabhängigkeit Finnlands bei Lenin zu erwirken, welches auch gelang. Während des Finnischen Bürgerkrieges stand er an der Spitze der Weißen Regierung in Vaasa/Turku und war zeitweiliger Staatschef vom Mai bis zum Dezember 1918. Nach der Niederlage der Mittelmächte war er als Monarchist und Freund der Deutschen nicht mehr tragbar und wurde von Gustaf Mannerheim abgelöst. 1930 erzwang die Lappobewegung seine Ernennung zum Staatsminister und 1931 wurde er zum Staatspräsidenten gewählt. Als konservativ Gesinnter wollte Svinhufvud die Beteiligung der Sozialdemokraten an der Regierung nicht zulassen und verlor die Präsidentschaftswahlen im Jahre 1937.

Pehr Evind Svinhufvud starb am 29. Februar 1944 in Luumäki in der Provinz Kymi.


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