|
@Markus & Adrian,
ich verhalmlose gar nichts. Erstens ist »Gutmensch« nun einmal ein Begriff aus der Neonazi-Szene, zweitens waren es Soziopathen wie Margot und Jens, die die »Drecksarbeit« für die Nazis erledigt haben, als KZ-Aufseher und Folterknechte. Dass sie heute keinen solchen Schaden anrichten können, liegt daran, dass sie ihre Soziopathie in der heutigen Gesellschaft nicht in dem Umfang gesellschaftlich sanktioniert ausleben können. Aber man täusche sich nicht, sollten sich die Verhältnisse wieder zum schlechteren ändern, werden die Margots und Jense sofort aus ihren Löchern gekrochen kommen, um die dann akzeptierten Verbrechen zu begehen.
Und nein, eine solche Prügelei in der Jugend steckt man nicht einfach weg, auch wenn es oft zunächst so aussieht. Das ist wissenschaftlich inzwischen so gut erforscht, dass eine Diskussion darüber eigentlich witzlos ist. So etwas hinterlässt leider oft seelische Narben, die ein Leben lang anhalten. Wenn ihr keine Lust auf die entsprechenden wissenschaftlichen Texte habet, dann lest das Buch »Die geprügelte Generation«. Dort wird derlei sehr anschaulich geschildert.
Margot weiss das auch ganz genau, sie sagt ja triumphierend, dass es Stephan sehr geschadet hat und dass er heute noch darunter leidet. Die heutige Margot sagt das, die Erwachsene, nicht mehr die Jugendliche! Das ist Soziopathie pur.
Und sicher, wenn das einmal gewesen wäre, wenn sie danach zu ihrem Bruder gesagt hätte »Das war die Rache für deine Gemeinheit XY«, wobei Margot bisher kein einziges Beispiel für eine Gemeinheit Stephans genannt hat, dann wäre das immer noch nicht ok, aber dafür könnte man vielleicht Verständnis haben. Statt dessen hat sie diese Quälerei über zweieinhalb Jahre immer und imer wieder gemacht! Nochmal: Wie hasserfüllt, wie verkommen muss man dafür sein?
Und dann die genüsslichen Schilderungen hier, wie Stephan geschrien und geweint hat, wie er Tage noch Schmerzen hatte, und wie seihr sie sich darüber gefreut hat. Wie kann man das nennen außer Sadismus?
|