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Schmetterling schrieb am 30.10. 2003 um 10:09:14 Uhr über

Das

Das
....Wunder von Bern..


...sorgte für ein Wunder an den Kinokassen in unserer City. Wüsste nicht, wann eine Nachmittagsveranstaltung jemals so gut besucht gewesen ist. Nun ja, bei Harry Potter vielleicht...aber dieser Film scheint nun besonders die Senioren in Bewegung zu versetzen. Wüsste auch nicht wann es das letzte Mal fast einen Eklat wegen den richtigen Sitzplätzen gegeben hätte.
Ich sass zwischen einer älteren Dame die sich lauthals darüber beschwerte, dass man die Sitzplatznummern im Dunkeln nicht sehen könne und dies eine unzumutbare Unerträglichkeit wäre, und einem älteren Herrn, der nicht minder laut tönte: » Wer nicht mehr sehen kann, der sollte nicht mehr ins Kino gehen. «
Nach dem der Mann der betagten Tussi neben mir auf einmal Sodbrennen bekam und von seiner Liebsten inständig ermahnt wurde doch endlich mal ein Bissen von seinem Brötchen zu essen, kam so richtig Fußballstimmung auf und der Film begann endlich.

Die Story ist fast schon eher eine Ruhrpottgeschichte als eine Fussballgeschichte. Ein russischer Kriegsgefangener Mann kommt nach 11 Jahren wieder nach Hause. Während seiner 11 jährigen Gefangenschaft hat seine Frau drei Kinder groß gezogen und eine Kneipe eröffnet. Das plötzliche Auftauchen des Vaters und seine strengen Erziehungsansichten bringt die Familie durcheinander. Alle Leiden- aber letztlich wird alles gut.
Ich halte diese Story für pädagogisch super wertvoll....lol..
Der jüngste Sohn des Heimkehrenden ist Taschenträger vom berühmten » Helmut Rahn«, den sie alle nur den » Boss« nannten und der letztlich das entscheidene Tor in Bern schoss. Dieser hält den Jungen für seinen persönlichen Glücksbringer, da er , seit er den Jungen kennt, kein entscheidendes Spiel mehr verloren hat. Ob es nun der Junge war oder die Tatsache, dass es plötzlich wie aus Kübeln regnete ...letztlich ist nur wichtig, dass es passierte : Das Wunder von Bern.

Witzig ist noch ein Reporterpaar, welches im Film die aufblühende Wirtschaftszeit verkörpert. Und schön ist, dass alles gut aus geht und selbst die alte Dame neben mir, die immer was zu nörgeln hatte und der alte Mann neben mir mussten spätestens flennen als der Satz fiel: » Auch deutsche Jungen dürfen weinen
Ich habe komischerweise mal nicht geflennt-aber für mich war das doch auch nichts neues mehr-also Männer holt die Taschentücher raus und lasst die Tränen fliessen :-)


Originaltitel: Das Wunder von Bern
Filmlänge: 110min
Produktion: (2003)
Besetzung: Peter Lohmeyer, Lucas Gregorewicz, Katharina Wackernagel
Regie: Sönke Wortmann
Drehbuch: Rochus Hahn, Sönke Wortmann



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