Von den drei Personen,die in der Geschichte als große Herrscher angesehen werden,war Alexander ein größenwahnsinniger und anmaßender Eroberer. Er ließ die Hauptstadt der Perser,Persepolis zerstören und benannte viele Städte nach sich. Zurecht hat Joachim Fernau geschrieben,daß das Knüpfen des Gordischen Knotens gewiß eine viel größere Leistung als das Zerschlagen des Knotens war. Über Napoleon wurde treffend festgestellt:Was er für das Recht tat,war groß - alles andere war Rauch und Schutt. Bleibt Julius Cäsar,der zwar ein Diktator war, aber kein König sein wollte. Er sorgte für Rechtsreformen, Gesetze gegen Ausbeuter und Wucherer und milderte das Schuldrecht. Das Steuersystem wurde neu geregelt und viel für die Arbeiter in der Landwirtschaft getan -auch für Auswanderer. Viele Gemeinden bekamen das Bürgerrecht,das Römische Recht wurde kodifiziert. Sümpfe wurden trockengelegt,der Tiber reguliert. Und auch die moderne Kalenderzeit incl.Sonnenzeit ist Cäsar zu verdanken. So war er von den Dreien der Größte,weil er seine Macht für Reformen und das römische Volk nutzte.