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michileo schrieb am 10.7. 2002 um 20:00:06 Uhr über

Sprache

Ich habe durch Nachdenken und Kiffen herausgefunden, daß folgendes unumstößliche Grundsätze der Sprachanalyse sind:

1.) Der Gedanke ist mit seinem Inhalt ident.
1.1) Das ist die Grundlage des Solipsismus.
1.1.1) Wenn ich »Banane« denke, dann ist das schon die Banane. Wenn ich eine Banane sehe, dann impliziert das schon den Gedanken »Banane«.
1.1.2) Solipsismus und Konstruktivismus fallen im Extrem zusammen.
1.1.2.1) Fallen zwei Weltanschauungen im Extrem zusammen, so haben sie dasselbe Thema.

2.) Jedes Thema hat dasselbe System.
2.1) Wenn wir das System eines Themas (d.i. die Konfiguration der Dinge dieses Themas) kennen, kennen wir auch das System aller anderen Themen.
2.2) Man kann das System eines Themas letzlich nicht unendlich genau kennen, denn ein Thema hat kein System, es liegt im Thema.


3.) Die Welt hat keinen Sinn, der Sinn liegt in der Welt.
3.1) Gott ist der verzweifelte Versuch, die Theorie zu retten, die Welt habe einen Sinn.
3.2) Daß die Welt keinen Sinn hat, sondern der Sinn in ihr liegt, ist äquivalent zur Aussage, daß die biologische Evolution niemals zweckgerichtet sondern zufällig ist.

4.) Es gibt keinen absoluten, sonderen höchstens einen graduellen Unterschied zwischen den Dingen.




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