Im Dezember 1994 bereitete der Kreml den Einmarsch nach Tschetschenien vor, um ein für alle Mal mit Banditentum und Separatisten aufzuräumen. Der von Finanzkrisen und politischen Skandalen gebeutelte Boris Jelzin versuchte, mit einer Politik der Stärke von seiner innenpolitischen Schwäche abzulenken. Ein »kleiner, siegreicher Krieg« gegen die unheimlichen Tschetschenen sollte seine Macht konsolidieren.