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maw schrieb am 5.3. 2002 um 13:25:55 Uhr über

Gegenöffentlichkeit

die frage ist doch, was mich die öffentlichkeit überhaupt angeht und warum ich ein konzept der gegenöffentlichkeit (wogegen?) benötige. die öffentlichkeit existiert nicht. öffentlich ist das, was ich für öffentlich halte. wenn ich den ganzen tag viva gucke oder nur die BILD-zeitung lese, habe ich meine bestimmte öffentlichkeit. person x liest die faz, hört deutschlandfunk und schaut sich dokus auf 3sat an. der kritiker würde jetzt sagen, daß im medienallerlei auch er an derselben öffentlichkeit teilnimmt wie der andere, der nur bild und viva inhaliert. ich sage, das so eine ansicht unfug ist. es kann nur ein konzept von öffentlichkeit geben. und das konzept erstellt derjenige, der sich der medien benützt.
die gegenöffentlichkeit heißt in diesem sinne, selbst zur öffentlichkeit zu werden. radikale vertreter dieser strategie sind personen wie verona feldbusch, naddel, stefan raab, johannes b. kerner oder zlatko. DAS ist die gegenöffentlichkeit.
es lebe die freiheit!


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