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gerd ernst zesar schrieb am 30.10. 2004 um 01:07:58 Uhr über

Krebs

Krebs und Mikroparasiten siehe auch
www.pferdemedizin.com/endosymbiose/

Pathogene Protozoen im Blut-, Organ- und Tumorgewebe
Dr. med. Alfons Weber – Sonderdruck 1970

Vorwort
Dieser Atlas verdankt seine Entstehung dem Postulat, daß alle Ca-Protozoen, die ich im Blut-, Organ- und Tumorgewebe beobachtet habe, in ihrem biologischen Entwicklungszyklus und mit den typischen morphologischen Unterschieden durch eine möglichst lückenlose Beweiskette mikroskopischer Fotodokumente belegt werden müssen.

Die abgebildeten Blutausstriche stammen von krebskranken mit einer einwandfrei diagnostiziertem Karzinom und von Leukämiepatienten. Keiner dieser Kranken war jemals in einem Malariagebiet oder hat eine Malariabehandlung durchgemacht.

Jede Möglichkeit einer Mikrobenbesiedlung des untersuchten Blutes während der Blutentnahme, beim ausstreichen, Färben oder Trocknen der Blutausstriche wurden ausgeschaltet. Das gilt in entsprechendem Maße auch für die patho-histologischen Präparate.

Es gibt keinen Zweifel an der Existenz der Ca-Pasmoiden. Im Gegenteil, die zahl der Endoparasiten ist viel größer als von mir anfangs angenommen wurde. Seit meiner ersten Veröffentlichung und besonders nach dem 1.5.1969, an dem das Vorwort zum BuchÜber die Ursache der Krebskrankheit“ geschrieben wurde, habe ich durch verfeinerte Färbemethoden weitere Ca-Protozoen gefunden, die zum großen Teil nicht zur Species der Sporozoen gehören, sondern u. a. Ciliatae und Zoomastigophorae sind: alle aber zeigen im Blut und Organsgewebe die gleiche At von Parasitismus wie die erstbeschriebenen runden, ovalen, sicher-(bohnen-) und stabförmigen Ca-Plasmodien.

Die meisten Vertreter der abgebildeten Ca-Protozoen wurden im steril entnommenen Blut und Tumorgewebe lebend beobachtet und z. T. auf Farbfilmen festgehalten Die für einzelne Protozoengattungen typische Art der Fortbewegung ist auf dem Filmstreifen ganz eindeutig zu sehen.

Meine Voraussage im Vorwort vom 1.5.1969Wir müssen uns in epidemiologischer Hinsicht noch auf weitere Überraschungen gefaßt machenhat sich in der Zwischenzeit bestätigt und es ist damit zu rechnen, daß die Zahl der pathogenen Protozoen so groß ist wie die der Kokken und Stäbchen.

Leider sind auch die zu lösenden Therapieprobleme größer und schwieriger geworden; erste Voraussetzung für eine gezielte und erfolgversprechende Behandlung bleibt der exakte Nachweis der Krebserreger.

Verdachtsdiagnosen und automatisch folgende Behandlungen mit Malariamitteln müssen ebenso zu Therapieversagern führen wie das Übersehen von Mischinfektionen und Protozoendauerformen. Diese Eiformen besitzen bei allen Ca-Protozoen-Arten eine Resistenz, die um ein Vielfaches größer ist als die der entsprechenden Merozoiten, Trophozoiten und Gametozyten. Das Überleben einer Protozoenpopulation wird in erster Linie durch ihre Ruhestadien garantiert.

Ich bin mir der Bedeutung, die meine Konzeption über die Ursache der Krebskrankheit beansprucht, wohl bewußt.

Eine neue medizinische Erkenntnis verlangt notwendigermaßen, daß jede Rücksicht auf überlieferte Dogmen und Irrtümer beiseite gelassen wird im Interesse wissenschaftlicher Wahrheit und zum Wohle der krebskranken Menschen.

Es ist viel schwerer, Wahrheiten zu erkennen und die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse durch hieb- und stichfeste Beweise zu belegen als veröffentlichte Forschungsergebnisse zu überprüfen. Ergibt eine gründliche Überprüfung durch befähigte Wissenschaftler, daß sich aufgestellte Behauptungen mit feststehenden Tatsachen nicht decken, so sollen KRITIK und SELBSTKRITIK ohne Mitleid geübt werden, und man muß verwerfen, was nicht wahr ist!

Es besteht aber ein berechtigter Anlaß, daran zu erinnern, daß ein voreiliges Verurteilen wissenschaftlicher Arbeiten, ohne eine vorausgegangene exakte und objektive Überprüfung, das auffallendste Kennzeichen oberflächlicher und pseudowissenschaftlicher Kritiker ist.

Jeder Arzt, der ständig die endgültige Ursache jeder Krankheit und damit die absolute, unumstößliche Wahrheit sucht, muß es vor seinem Gewissen verantworten und sich entscheiden, ob er bei seinen Kranken nach den beschriebenen Protozoen fahndet und vor einer Blutübertragung die Blutkonserve auf die in diesem Atlanten demonstrierten Endoparasiten untersucht oder nicht.

Altenerding, den 10.1.1970


Einleitung
Wissenschaftliche Kritik ist nur dann gerechtfertigt, wenn sie den Irrtum durch eine Wahrheit ersetzt. Zerstören allein genügt nicht, man muß auch aufbauen.“ Don Santiago Ramon Y Cajal

Die Krankheiten der leidenden Menschheit sind im wesentlichen Offenbarungen eines dauernden Kampfes, der oft schleichend und unerkannt zwischen den pathogenen Mikroorganismen und dem am höchsten entwickelten Organismus ausgetragen wird.

Ob es dabei zu einem kurzen, langen, symptomarmen oder symptomreichen Krankheitsgeschehen kommt, hängt im wesentlichen von der Zahl, Größe, Form, Chemie, Fermenteigenschaft, vom Stoffwechsel und Lebenszyklus der eingedrungenen Krankheitserreger sowie von den Abwehrmöglichkeiten des infizierten Organismus ab. Es muß stets der erste Gedanke aller diagnostischen Überlegungen sein, die krankmachenden Mikroorganismen und ihre in den Geweben hinterlassenen Spuren mit den Mitteln modernster mikroskopischer Technik sichtbar zu machen.

Alle in diesem Atlanten abgebildeten Protozoenarten zeigen trotz erheblicher Größen- und Formunterschiede die gleiche pathogenetische Verhaltensweise: Sie zerstören Blut- und Organgewebe des Wirtsorganismus, ihre Entwicklungs-, Wachstums- und Vermehrungsvorgänge zeigen dieselben Phasen.

Diese Tatsachen und der 100%ig sichere Nachweis dieser Endoparasiten im Blut- und Tumorgewebe jedes Krebskranken haben mich veranlasst, die Bezeichnungen CA-PLASMODIUM und CA-PROTOZOON zu wählen. Dabei bin ich mir der Tatsache voll bewußt, daß einige (später entdeckte Protozoenformen) keine morphologische Ähnlichkeit mit den Malariaplasmodien besitzen, wohl aber deren Ernährungsweise und deren pathogenetisches Verhalten zeigen.

Alle Ca-Protozoen zeichnen sich noch durch weitere Gemeinsamkeiten und durch Lebensäußerungen aus, wie wir diese bei den mehrzelligen Organismen des Tierreiches finden.

Sie bewegen sich aktiv, wobei die Bewegungsgeschwindigkeit u.a. von der Beschaffenheit der Bewegungsorganelle, von der Temperatur, Viskosität und dem Sauerstoffgehalt der Gewebsflüssigkeit abhängig ist.

Sie zeigen heterotrophe Lebensweise, besitzen einen Zellmund, mit dem sie sich am Ery-Vehikel und an Gewebszellen festhalten können, durch den Nahrungspartikelchen aufgenommen werden, die durch eine Art Resorptionskanal wandern; unverdaute Nahrungsteilchen verlassen den Zellkörper durch einen Zellafter, der an einer bestimmten Stelle des Mikroorganismus liegt und meistens an seiner dunkleren färberischen Darstellung und an ausgetretenen Exkrementen zu erkennen ist. Die Bewegungsorganelle (Cilien, Geißeln und kräftigere Schwänzchen) sind bei den erwachsenen Ca-Protozoen im gefärbten Präparat und in vivo aus verständlichen Gründen leichter nachzuweisen als bei den jüngeren Entwicklungsformen.

Bei allen pathogenen Ca-Protozoen gibt es neben der Mitose und Amitose eine Konjugation, die einen echten Geschlechtsvorgang darstellt und im menschlichen Organismus stattfindet; an der Konjugation beteiligen sich die differenzierte weibliche und männliche Geschlechtszelle gleichmäßig aktiv. Der Donator führt in den Rezeptor genetisches Material hinein; das geschieht über eine Art Plasmabrücke, die man zu Beginn zwischen den konjugierenden Gametozyten erkennen kann. Nach vollzogenem Geschlechtsvorgang trennen sich die Urtierchen.

Der Konjugation folgt die Bildung von sehr kleinen und widerstandsfähigen Dauer- und Eiformen, die zum größten Teil Bakterienfilter passieren und von mir in „zell- und bakterienfreien“ Tumorfiltraten und Seren nachgewiesen werden konnten.

Den Größenunterschied zwischen Eiform und erwachsenem Ca-Protozoon vergleiche ich gern mit einem Karpfenei und dem erwachsenen Karpfen. Die Eiformen der verschiedenen Protozoenarten sind zum großen Teil submikroskopische Gebilde, zeigen untereinander bedeutende Größenunterschiede und passen in die Größenordnung der Viren; sie erscheinen wie letztere unbelebt und in Medien, die für eine Entwicklung zum Protozoen ungeeignet sind, ist bei der Eiform kein Stoffwechsel nachweisbar. Nur in lebenden Geweben, die den spezifischen Atmungs-, Ernährungs- und Temperaturansprüchen gerecht werden, erwacht das Leben der Dauerform, und es beginnt der Entwicklungs- und Vermehrungszyklus der Endoparasiten.

Es gibt über den Ursprung der Viren verschiedene Hypothesen; meine bisherigen Beobachtungen, die nicht abgeschlossen sind, sprechen dafür, daß tierische Viren vereinfachte Strukturen mit genetischem Material von obligaten Parasiten, d. h. Eiformen von Protozoen sind. Die Übertragung der Ca-Protozoen erfolgt nicht nur auf dem Weg über infizierte Stechmücken, Stechfliegen oder Bremsen, sondern auch durch Transfusion von infiziertem Blut. Neue Studien lassen den Schluß zu, daß sich von der Konjugation eine Kopulation unterscheiden läßt, bei der es unter besonderen Bedingungen zur Verschmelzung von zwei nicht differenzierten Zelleibern oder Zellkernen kommt.

Graphische Darstellung der geschlechtlichen Vermehrung bei den kugelförmigen Ca-Plasmodien

Die Eiformen entwickeln sich zu beweglichen Oozoiten; diese lösen sich durch Flagellation aus dem Verband der zerfallenden Oozyste, dringen in die roten Blutkörperchen und wachsen zu Trophozoiten heran. Einige Trophozoiten entwickeln sich zu weiblichen, andere zu männlichen Gametozyten. Die differenzierte männliche Geschlechtszelle führt in den weiblichen Rezipienten genetisches Material. Die Stadien der geschlechtlichen Vermehrung können in der Blutbahn und im befallenen Organgewebe nachgewiesen werden. Treten Bedingungen auf, die das Leben einer Protozoenpopulation gefährden, so konjugieren nicht nur die reifen Gametozyten, sondern auch die jüngeren Protozoen bis zur Größenordnung der Merozoiten. Die so entstandenen Eiformen sind mit dem einfachen Lichtmikroskop nicht mehr zu sehen.

Alle Ca-Plasmodien sind Blutparasiten, die früher oder später durch geschädigte Blutgefäße in ein oder mehrere Organgewebe einbrechen. Ich habe den fast gesetzmäßigen Weg dieserEinbrecher» im Organismus ausführlich in dem BuchÜber die Ursache der Krebskrankheit« (Parkus-Verlag München) beschrieben und die perivasalen Infiltrationen der Protozoen mit den folgenden Gewebsreaktionen und Gewebszerstörungen aufgezeigt.

Die Methode der Endoparasiten ist immer die gleiche. Sie passen sich nach einer gewissen Zeit dem Stoffwechsel des jeweiligen Wirt-Gewebes so vollendet an, daß siez. B. intra- oder extraerythrozytär im Blute gelegendurch Giemsafärbung allein meistens im Farbton der roten Blutkörperchen dargestellt werden, deren Hämoglobin und Eisen sie ja unter anderem verzehren.

Hier liegt im wesentlichen das große Geheimnis, warum es den Ca-Plasmodien gelungen ist, trotz vieler suchender Experten so lange gut getarnt sowie in ihrer Zellstruktur und mit ihrem biologischen Zyklus unerkannt zu bleiben.

Erst wenn es gelingt, das Eisen und Hämoglobin aus den Erythrozyten und aus dem Zelleib des Ca-Protozoen zu entfernen oder chemisch zu verändern, lassen sich alle Entwicklungsformen dieser Parasiten allein mit May-Grünwald oder Giemsa nachweisen.

Dem geübten Mikroskopierer, der zu sehen und zu deuten vermag, gelingt es, bereits im frischen, ungefärbten Blutausstrich einige Entwicklungsstadien der Mikroben zu erkennen.

Wesentlich schwieriger als beim ausgestrichenen Blut ist der Nachweis dieser Krankheitserreger in den entsprechenden pathohistologischen Schnitten. Die Fotodokumente dieses Atlanten beweisen jedoch deutlich, daß die Ca-Protozoen bereits mit den bisherigen Färbemethodik wie Hämatoxylin-Eosin oder v. Giesson sichtbar gemacht werden können.

Einige Stadien des biologischen Protozoenzyklus wurden bereits beobachtet und als Mallory- und Jolly-Körperchen beschrieben. Vergleichen wir in einem Farbatlas der Histopathologie die „ringförmigen“ Plasmodien eines Malaria-Hirnpräparates mit den Mallory-Körperchen der zirrhotischen Leber, so fällt uns sofort die Ähnlichkeit beider kugelförmigen Gebilde auf. Tatsächlich handelt es sich bei den Mallorykörpern um die kugelförmigen Ca-Plasmodien!

Da die Zellkerne des befallenen Gewebes je nach der Zellschicht des Organes zylindrisch, oval, länglich-oval oder rund sind, können sie von den ins Organgewebe infiltrierten und ähnlich aussehenden stabförmigen, ovalen, länglich-ovalen oder kugelförmigen Endoparasiten oft nur schwer unterschieden werden. Der Nachweis wird besonders schwierig wenn die Protozoen bei der Färbung des histologischen Schnittes den gleichen Farbton angenommen haben wie die Zellkerne des infizierten Wirtsgewebes.

Es darf außerdem nicht übersehen werden, daß die Ca-Plasmodien tief in den Kern der Gewebszelle vordringen, den sie restlos zerstören. Folgendes, sehr wichtiges und zuverlässiges Unterscheidungsmerkmal muß stets beachtet werden:
Während es geradezu typisch für das Krebswachstum jedes karzinomatösen Gewebes ist, daß sich kaum zwei Zellkerne in Form und Größe gleichen, zeigen die Krebserreger stets die ihrem Entwicklungsstadium entsprechende gleiche Zellform, -größe und Zellstruktur! Ein weiterer Hinweis erleichtert das Suchen und Finden der Endoparasiten: Alle Ca-Protozoen ernähren sich von Gewebszellen der „überfallenen Organesowie vom Hämoglobin und Eisen der Erythrozyten und hinterlassen nicht nur Spuren der Zerstörungen, sondern auch Spuren in Form von Exkrementen wie jedes höher entwickelte Tier. Das Protozoenmelanin, das sie verrät, ist braun bis braunschwarz gefärbt und läßt sich durch seinen Gehalt an reaktionsfähigem Eisen intra- und extrazellulär, intra- und extraerythrozytär leicht nachweisen.

Mit der Pikrinsäure- und HCI-Giemsa-Färbemethode lassen sich die Ca-Protozoen auch im befallenen hyper-, hypo- und neoplastischen Organgewebe kontrastreicher darstellen; das Ca-Plasmodium besitzt eine viel widerstandsfähigere Zellwand als die Zellen des blastomatösen Gewebes. Der Nachteil, daß daher die histologische Architektur des kranken Gewebes durch die längere Einwirkungszeit der Pikrin- und Salzsäure oft nicht mehr zu erkennen ist, kann dabei in Kauf genommen werden, zumal dem Mikroskopierenden das Untersuchungsmaterial bekannt ist.

Die in diesem Atlanten vorgenommene Unterteilung der Ca-Protozoen in morphologisch unterschiedliche Parasitenarten betrachte ich noch nicht als endgültig.

Jede Klassifizierung stößt auf gewisse Schwierigkeiten. Die Ca-Plasmodien bewegen sich nicht nur aktiv, sie vermögen sich auch innerhalb bestimmter Grenzen zu strecken und zu biegen, so daß z. B. ein kugelförmiger Erreger mehr oval, ein ovaler mehr länglich-oval oder ein sichelförmiges Protozoon kahnförmig erscheinen kann.

Irrtümer können auch bei der Größenbeurteilung unterlaufen. Unter Reizdosen von Antiprotozoenmitteln bilden sich Riesenformen, wenn die DNS-Verdoppelungen zur Vorbereitung der Mitose weiterlaufen und das Wachstum der Urtierchen fortschreitet, während der empfindlichere Teilungsmechanismus durch das Pharmakon bereits gestört ist. Wir kennen schon bei E. coli das Auftreten von fadenförmigen und spindelförmigen Riesenformen durch Furadantin-Reizdosen.

Dicht beisammen liegende konjugierende oder kopulierende Ca-Protozoen können vom Ungeübten leicht mit Riesenformen verwechselt werden.

Die exakte Unterscheidung und Unterteilung der verschiedenen Ca-Plasmodien ist von eminenter Bedeutung für die Therapie.

Es reagiert nämlich jede Species dieser Endoparasiten recht verschieden auf das gleiche Arzneimittel und die gleiche Arzneimitteldosis. Das gilt nicht nur für die Therapeutika Resochin und Primaquine, die schon bei den bekannten Formen der Malariaplasmodien recht unterschiedlich dosiert werden müssen, um die protozoide Wirkung zu erreichen.

Während die Mitose und Amitose der Protozoen durch die Antiprotozoenmittel leichter zu stören ist, kann man die Konjugation und die schnell folgende Bildung der widerstandsfähigen Eiformen nur schwer verhindern.

Die Ca-Plasmodien sehen nicht tatenlos zu, wenn das Blut und Organgewebe langsam mit Chinin, Resochin oder Atebrin überschwemmt wird; sie besitzen ausreichende Schutz- und Abwehrmöglichkeiten und können besonders als Eiformen lange Zeit ungünstige und schlechteste Lebensbedingungen überdauern.

In dieser Eiform der Krebserreger ruht das Leben, ohne daß es uns bisher gelungen ist, ein Zeichen des Lebens in Form eines Stoffwechsels nachzuweisen.

Das Leben erwacht wieder in wenigen Minuten, wenn die notwendigen Entwicklungs- und Lebensbedingungen eingetreten sind, wie sie für den biologischen Zyklus dieser Parasiten genetisch festgelegt sind.

Die mikrofotografischen Aufnahmen sind so angeordnet, daß die Entwicklungsstadien jeder Protozoenspecies zunächst im Blut- und anschließend im befallenen Tumor- und Organgewebe nachgewiesen werden. Dabei erfolgt die fotografische Darstellung der Wachstumsphasen bewußt rückläufig, also vom erwachsenen Protozoen bis zum Merozoiten bzw. zur Eiform.

Die intra- und extraerythrozytär, intra- und extrazellulär gelegenen, zerstörenden „Einbrecher" sind ebenso klar zu erkennen wie die Spuren und der Zerstörungsgrad, den die Ca-Protozoen im befallenen neo-, hyper-, hypo- und aplastischen (atrophischen) Gewebe hinterlassen haben.

Ein Farbatlas kann mit noch so vielen und schönen Aufnahmen ausgestattet sein, nie wird er den Eindruck und die bis ans Wunderbare grenzenden Feinheiten vermitteln, die ein geübtes, mikroskopierendes Auge zu sehen und zu deuten vermag!

Alle Aufnahmen wurden mit dem Leitz-Fotomikroskop Orthoplan mit vollautomatischer Mikroskopierkamera Orthomat gemacht. Die Angabe der jeweiligen Bildvergrößerung ist bewußt unterblieben. Aus dem bekannten Erythrozytendurchmesser (7—8um) lassen sich Größe und Durchmesser der verschiedenen Ca-Protozoenformen und -entwicklungsstadien hinreichend bestimmen.




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