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Ich denke ja zumeist immer, daß die Welt bös ist, und auch wenn kein Krieg und Massenmord und Tod und Verderben und Krankheit ist, daß man dann, in solch seltenem Fall, also immer noch mindestens fünf gute Gründe hat, die meiste Zeit im Privaten nach innen hin eher traurig zu sein. Aber wenn man zum Beispiel als naturwissenschaftlich eher unbedarfter Kasper wie ich einer bin, in der Sonntagsausgabe der FAZ (aus welcher man sich eigentlich, statt sie zu kaufen, immer nur im Geheimen und möglichst geschwind an der Tankstelle die eine oder andere lustige Kolumne mit der Bastelschere ausschneiden sollte...) liest, wenn man dort also liest, daß es auf der Venus Schwefelsäure regnet, und die Oberflächentemperatur um die 450 Grad Celsius beträgt, dann denkt man sich doch, letztlich, daß, vor dem Hintergrund daß es auf allen anderen Planeten des Sonnensystems, und des Weltenalls überhaupt, ja mehr oder weniger - und wenn auch nicht in gleicher Weise (Schwefelsäureregen, 450 Grad), so dann doch wahrscheinlich in ähnlich lebensfeindlicher Art - in unerträglich gräßlicher Manier zugehen muß, dann denkt man sich vor diesem Hintergrund, dann kommt man schließlich und letztlich also, wenn auch widerstrebend zu dem Schluß, daß diese doch, so schlecht sie ist, die beste aller Welten sein muß.
Das sei jedem Teenage-Selbstmörder forthin ins Stammbuch geschrieben!
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