| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
718, davon 710 (98,89%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 241 positiv bewertete (33,57%) |
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230 Zeichen |
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0,350 Punkte, 286 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 22.1. 1999 um 02:06:29 Uhr schrieb Dragan
über welt |
| Der neuste Text |
am 4.9. 2024 um 10:34:35 Uhr schrieb Gerhard
über welt |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 286) |
am 6.3. 2006 um 20:11:03 Uhr schrieb Rike über welt
am 28.12. 2015 um 18:53:53 Uhr schrieb Christine über welt
am 15.10. 2009 um 01:55:13 Uhr schrieb heini über welt
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Welt«
Minchen schrieb am 18.4. 2001 um 10:56:35 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100
Einwohner reduzieren würden, aber auf die
Proportionen aller bestehenden Völker achten
würden, wäre dieses Dorf so zusammengestellt:
57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (nord u. süd)
8 Afrikaner
52 wären Frauen
48 wären Männer
70 Nicht-weiße
30 weiße
70 nicht Christen
30 Christen
89 heterosexuelle
11 homosexuelle
6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums
besitzen, und alle 6 Personen kämen aus den USA.
80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
70 wären Analphabeten
50 wären unterernährt
1 würde sterben
2 würden geboren
1 hätte einen PC
1 (nur einer) hätte einen akademischen Abschluss
Falls Du heute Morgen gesund und nicht krank
aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million
Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben
werden.
Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten, oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.
Falls Du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.
Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum hinlegen, bist Du reicher als 75% der
Einwohner dieser Welt.
Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.
Falls Du dies gerade liest, gehörst Du
nicht zu den 2 Milliarden Menschen die
nicht lesen können.
Und... Du hast einen PC!
chrmpf schrieb am 10.1. 2001 um 19:47:54 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Kein Mensch ist eine Insel. Aber eine Halbinsel. Gesetzt den Fall, ich bin Gott, also stell dir vor, ich bin dein Gott, dann... ach, ich hab heute den beschissensten Film seit langem gesehn und danach in selbstzerstörerischer Absicht Pelicano von den Einstürzenden Neubauten gehört. Also wenn ich heute dein Gott bin, geht es dir wahrscheinlich ziemlich schlecht. Jedenfalls hab ich beschlossen, reich zu werden, möglichst schnell. Und das ist eine schwierige Sache, zumal ich keine Übung in Banküberfällen oder -gründungen habe. Deshalb warne ich dich, du kontaktierst einen Gott in Schwierigkeiten. Vielleicht versuche ich es auch erst mal mit einer Parkbank. Kontakte sind ja wichtig, und die soll man ja auch pflegen. Also laß dich pflegen, du Kontakt. Vielleicht stimmen wir auch vorher ab, was das für eine Bank werden soll. Aus Marmor oder aus vitalerem Material, allzu groß wird der Unterschied schon nicht sein. Betriebswirtschaftlich sinnvoll erscheint mir auch eine kostentechnische Vorausschau. Zwecks PR müßtest du wahrscheinlich erst mal nen Kredit bei mir aufnehmen. Verbraucherkredite verzinsen sich bei mir momentan, für dich zum Freundschaftsangebot, mit 38 Prozent. Fair und schlüssig. An die Zahl solltest du dich schon mal gewöhnen, das ist eine ziemlich zentrale Angelegenheit und rund, keine einzige Ecke. Magisch sozusagen. Ja, soweit zur Welt. Ich hoffe, du hast jetzt das Wichtigste begriffen. Und ansonsten hinten anstellen. Die Reagenzgläser danach bitte links oben ins Regal.
Dragan schrieb am 19.3. 1999 um 14:10:54 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Wer etwas verkaufen will und für diesen Zeck einen Laden einrichtet, der hat es schwer, sich einen Namen für ebendiesen auszudenken. Mal angenommen, es ginge um Kühlschränke.
Dann könnte der Laden natürlich erstmal »Kühlschrank-Laden« heißen, aber das ist nicht gut genug, nicht groß genug. Als nächstes käme das »Kühlschrank-Land«, aber das hat die Konkurrenz höchstwahrscheinlich schon als Namen gewählt. Klar, dann eben »Kühlschrank-Welt«. Oder gleich »Kühlschrank-Galaxie«. Besitzbezeichnungen sind auch erlaubt, also zum Beispiel »Dragans Kühlschrank-Galaxie«. Das ist die Klassische Methode.
Es gibt auch die sogenannte zeitgemäße Herangehensweise, die besteht meistens darin, die englische Sprache zu verwenden: »Fridge Center« oder »Fridge Center 2000« stehen hierbei ganz oben, und wer die junge Hiphop-Generation ansprechen will, der nennt sein Geschäft »MC Ghetto's NYC Fridge Base«.
Natürlich wäre es ein wenig schwierig, die Fridge, pardon, den Kühlschrank in »MC Ghetto's NYC Fridge Base« zu kaufen, wenn man nicht voll real ist. Weil diese ganzen Clowns können die heftigen Jungs von der Fridge Base überhaupt nicht sehen. Wer hier keinen coolen Spruch am Start hat, dem wird der Grafitti-Kühlschrank verweigert. Der 2Pac hatte sich hier auch seinen Kühlschrank gekauft, bevor er erschossen wurde. Da siehste mal, entweder Du entscheidest Dich für diesen Kühlschrank und stehst dazu, oder Du läßt es bleiben und fährst zurück in Dein bürgerliches Vorstadthäuschen! Weil dieser Kühlschrank, der ist nur für die Typen, die den ganz heißen Shit abchecken.
Irmtraut A. schrieb am 4.9. 2024 um 07:25:54 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Verlorene Welt
Der Park war still, als der Abend kam. Eine stille, die sich nicht nur aus der Welt zog, sondern auch aus den Gedanken. Das Licht, das durch die Bäume fiel, war matt und versöhnlich, wie die letzten Worte eines Gedichts, das niemand je zu Ende geschrieben hat. Und dort, in dieser schwindenden Helligkeit, sah ich sie, eine Frau, deren Name mir immer nur wie ein halbverklungener Ton erschien, ungreifbar und doch da.
Sie saß unter einem Baum, ihre Bewegungen waren unruhig, fast mechanisch, als ob sie in etwas gefangen wäre, das nicht einmal die Zeit lösen konnte. Sie baute ein Lager, oder vielmehr etwas, das ein Lager sein sollte, aber war es nicht vielmehr eine Grenze, eine Abgrenzung von dem, was um sie herum geschah? Stoffbahnen, die wie eine schiefe Mauer um sie standen, als könnten sie etwas abhalten, was längst in ihr wohnte.
Es war lange her, dass ich sie das letzte Mal gesehen hatte, und damals, so sagte man, war sie eine Frau, die in der Öffentlichkeit stand, stark und sicher in ihrer Stimme. Jetzt, so flüsterte es aus den Ecken der Stadt, lebte sie als Obdachlose, jemand, der von der Wirklichkeit entwurzelt worden war, jemand, der durch den Spalt zwischen den Welten gefallen war. Und er, der Mann, der ihr zur Seite stand, schweigend, als ob seine Worte nichts mehr ausrichten konnten, war ihr Schatten geworden, eine Silhouette, die sich an die Ränder ihrer Existenz klammerte.
Ich blieb stehen, nur kurz, aber lange genug, um die Last dieser Stille zu spüren, die zwischen ihnen hing. Ihre Augen waren leer, als hätten sie längst aufgehört, nach etwas zu suchen. Sein Blick war voll von dem, was nicht gesagt werden konnte, und es lag eine Traurigkeit darin, die nicht einfach war, sondern zusammengesetzt, wie ein Mosaik aus verlorenen Augenblicken.
Man sagte, sie sei verrückt geworden, gefangen in einer anderen Welt, aus der es keinen Weg zurück gab. Aber war es wirklich Wahnsinn, oder war es einfach die Flucht vor einer Realität, die sie nicht mehr tragen konnte? War das Lager unter dem Baum ein Versuch, sich selbst einzuhegen, oder war es ein Zeichen, dass sie längst woanders war, an einem Ort, den wir nicht sehen konnten?
Die Dämmerung kroch weiter, legte sich über die Szene wie eine Decke, die alles zudeckt, was zu schwer ist, um es anzusehen. Ich spürte den kalten Atem der Nacht und ging weiter, ließ sie zurück, aber nicht wirklich. Sie blieb, in einem Winkel meines Bewusstseins, in einem Raum, den ich nicht betreten wollte. Der Park, der so vertraut war, hatte sich verändert, hatte seine Grenzen verschoben, wie eine Haut, die sich von den Knochen löst.
Ich ging, aber das Bild folgte mir, wie ein Schatten, der sich in meine Schritte schlich. Ihre Gestalt, sein Schweigen, und die Stille, die schwerer wog als Worte. Es war eine Begegnung, die nichts in der Welt änderte und doch alles veränderte, ein Flüstern in der Dunkelheit, das mich nicht loslassen wollte.
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