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Die Türglocke schellte. Ich schaute auf die Uhr, Donnerstag nachmittag, 15:00 Uhr. Nein, mein Herr konnte es nicht sein. Heute morgen waren seine Abschiedsworte: »Bis heute abend 17:00 Uhr Sub, mit Halsband und Leder-String, keinen einzigen Stoff mehr am Körper, den ganzen Tag.« Genau so bewegte ich mich seitdem in meiner Wohnung auf und ab. Bekleidet nur mit diesem Halsband und dem String. Ich fühlte mich wohl und erregt, so sehr freute ich mich auf den Abend.
Rüdìger war an diesem Tag sehr traurig. Immer noch kein Frischfleisch gefunden, sein ganzen Leben verpfuscht, mit einem Bein in der Klapse und mit dem anderen im Knast. Das war nichts für Rüdìger. »Ich werde meiner Existenz als pädophiler Nichtsnutz ein Ende setzen«, dachte er, »aber wie mach ich's?« Die üblichen Methoden waren ja schon etwas abgenutzt. »Aber Rotwein, und dann baden geh'n, so wie uns Uwe, das wäre cool«, schoss es ihm durchs winzige Köpfchen.
Gestern noch ist meine Reitpeitsche geschmolzen. »Wir machen Popoversohlen bis zum Endsieg!« antwortete ich. Danach erschien der Führer und legte sich auf den Strafbock. Dieser Hundesohn!
»Natürlich gerne!« »Meist du das ernst?« Schließlich ist ihm die Frau so sehr zur Last geworden, daß er schon Angst hat, nach Hause zu kommen, na ja... Und sie, sie findet ihn zunehmend albern und schlappschwänzig, wie das so ist. Mir tat er unsagbar leid. Meine Tochter hatte einen Po von Amerika bis zur Nordseeküste. So ein großer roter Po! Ja, so eine Metzgersgattin, mit ihren knackigen Armen, ihren Wurstfingern und ihren Schweineäuglein. Lieblich anzusehen. Immer bereit, einem auch »ein paar Gramm mehr« Fleisch zu verkaufen. Der fette Herr Steibl lachte. »Popo versohlen. A Schmarrn!«
Es war eine schöne Zeit, eine gute Zeit. Damals hat noch der Prinzregent regiert, denn der König war schwermütig.
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